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Deutschland: Polizei verzeichnete 2025 mehr schwere Gewalt- und Sexualdelikte. Nichtdeutsche Tatverdächtige deutlich überrepräsentiert

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Deutschland: Polizei verzeichnete 2025 mehr schwere Gewalt- und Sexualdelikte. Nichtdeutsche Tatverdächtige deutlich überrepräsentiert
Deutschland: Polizei verzeichnete 2025 mehr schwere Gewalt- und Sexualdelikte. Nichtdeutsche Tatverdächtige deutlich überrepräsentiert
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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) meldet einen Anstieg bei schweren Gewalt- und Sexualdelikten. Dies geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 (PKS) hevor. Während die Gesamtzahl der registrierten Straftaten auf rund 5,5 Millionen sinkt, was einem Rückgang von 5,6 Prozent entspricht, nehmen Mord und Totschlag um 6,5 Prozent zu. Vergewaltigungen und besonders schwere sexuelle Übergriffe steigen um 8,5 Prozent.

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt präsentiert die PKS 2025 in Berlin
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Die Gewaltkriminalität insgesamt geht leicht um 2,3 Prozent zurück. Gleichzeitig erfasst die Polizei rund 29.000 Messerstraftaten, was einem leichten Anstieg entspricht. Messer kommen insbesondere bei schweren Gewaltdelikten zum Einsatz, etwa in rund 40 Prozent der Fälle bei Tötungsdelikten.

Ein Schwerpunkt der Statistik liegt auf der sogenannten Tatverdächtigenbelastungszahl, die erstmals umfassend erhoben wird. Sie setzt die Zahl der Tatverdächtigen ins Verhältnis zur jeweiligen Bevölkerungsgruppe. Demnach kommen auf 100.000 deutsche Staatsbürger 1813 Tatverdächtige, bei ausländischen Staatsbürgern sind es 4788. Nichtdeutsche Tatverdächtige machen zudem 40,1 Prozent aller Verdächtigen aus und sind auch bei Gewaltdelikten mit 42,9 Prozent vertreten.

Die Statistik weist darauf hin, dass Afghanen und Syrer im Vergleich zu deutschen Staatsbürgern eine deutlich höhere Tatverdächtigenbelastungszahl aufweisen. Insgesamt sind ausländische Staatsbürger rund 2,6-mal so häufig tatverdächtig wie deutsche.

Als mögliche Einflussfaktoren nennt die PKS unter anderem «kriminalitäts- beziehungsweise gewaltlegitimierende Einstellungen», die im Rahmen der Sozialisation entstehen können. Zudem wird ein Anstieg der Gewaltkriminalität bei Kindern um 3,3 Prozent registriert, obwohl die Jugendkriminalität insgesamt zurückgeht.

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