Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Deutschland fällt in Pressefreiheitsindex weiter zurück

Anhören ( 1 min )
Deutschland fällt in Pressefreiheitsindex weiter zurück
Deutschland fällt in Pressefreiheitsindex weiter zurück
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Deutschland ist in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 14 zurückgefallen. Dies teilte die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) mit. Die Bundesrepublik liegt damit drei Ränge schlechter als im Vorjahr, die Lage wird weiterhin als «zufriedenstellend» bewertet.

Laut dem Bericht sehen sich Journalisten zunehmend Bedrohungen im Netz und auf der Strasse ausgesetzt. RSF nennt vor allem ein raueres Arbeitsklima als Ursache. Polarisierende Themen wie die Nahostberichterstattung erschwerten demnach die Arbeit in Redaktionen und erhöhten den Druck auf Medienschaffende. Viele Journalisten berichteten von Hass, Diffamierung und einem wachsenden Vertrauensverlust gegenüber Medien.

BERND VON JUTRCZENKA / KEYSTONE
Markus Söder spricht vor Journalisten im Bundesrat
BERND VON JUTRCZENKA / KEYSTONE

Weltweit hat sich die Situation der Pressefreiheit den gemäss den Angaben weiter verschlechtert. Erstmals in der 25-jährigen Geschichte der Rangliste fallen mehr als die Hälfte aller untersuchten Länder und Territorien in die Kategorien «schwierig» oder «sehr ernst». Nur noch in sieben Ländern wird die Lage als «gut» eingestuft, dort lebt laut RSF rund 1 Prozent der Weltbevölkerung.

Norwegen belegt zum zehnten Mal in Folge den ersten Platz. Dahinter folgen unter anderem die Niederlande und Estland. Am Ende der Rangliste stehen erneut Eritrea, Nordkorea und China. In Syrien verbesserte sich die Lage nach politischen Veränderungen deutlich, das Land stieg von Rang 177 auf 141. Niger verzeichnete den grössten Rückgang und fiel um 37 Plätze auf Rang 120.

RSF sieht vor allem im rechtlichen Bereich Rückschritte. In vielen Staaten werde Journalismus zunehmend kriminalisiert, etwa durch Gesetze unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung oder der nationalen Sicherheit. Kriege und Konflikte wirkten sich weiterhin stark auf die Sicherheit von Journalisten aus.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.