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«Dermassen obszön»: 20 Minuten verzichtet auf Wiedergabe der Beleidigungen von SRF-Mann Pascal Schmitz

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«Dermassen obszön»: 20 Minuten verzichtet auf Wiedergabe der Beleidigungen von SRF-Mann Pascal Schmitz
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Der SRF-Journalist Pascal Schmitz tritt als Stadionsprecher der Rapperswil-Jona Lakers zurück, nachdem rassistische und obszöne Facebook-Beiträge von ihm durch die Weltwoche publik geworden sind. Der Klub teilte mit, man «verurteile die getätigten Äusserungen in den sozialen Medien aufs Schärfste» und begrüsse den Rücktritt, während sich SRF «klar» von den Inhalten distanziere und mit Schmitz «im Gespräch» sei.

«Dermassen obszön»: 20 Minuten verzichtet auf Wiedergabe der Beleidigungen von SRF-Mann Pascal Schmitz

Schmitz selbst erklärte, die Entscheidung sei gefallen, um «Schaden von den Lakers abzuwenden». Gleichzeitig entschuldigte er sich «aufrichtig bei allen Menschen», die er in den rund fünfzehn Jahre alten Beiträgen beleidigt habe. Der Journalist hatte zuvor den Fall Patrick Fischer losgetreten. Der Schweizer Nationaltrainer wurde wegen eines gefälschten Covid-Zertifikats vom Schweizer Eishockeyverband entlassen.

Im Zuge dieser Affäre geriet auch SRF-Mann Schmitz in den Fokus. Laut Weltwoche-Recherchen hat er sich auf Facebook mehrfach rassistisch, sexistisch und beleidigend geäussert, darunter abfällige Äusserungen über Ausländer sowie vulgäre Beschimpfungen.

Ein Teil der Zitate wurde in Medienberichten nicht wiedergegeben. So verzichtete etwa 20 Minuten ausdrücklich darauf, einzelne Passagen zu publizieren, da diese als zu obszön eingestuft wurden. Wörtliche Begründung: «Einige Beleidigungen sind dermassen obszön, dass 20 Minuten auf eine Wiedergabe verzichtet.»

Wer die ungekürzten, vollständigen Aussagen einsehen will, kann auf die aktuelle Ausgabe der Weltwoche zurückgreifen. Die Zitate sind im Artikel «Petzer der Nation» dokumentiert.

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