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Der Zürcher Urologie-Chef Daniel Eberli ist bis auf weiteres krankgeschrieben. Am Universitätsspital wird über weitere Verfehlungen gemunkelt

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Der Zürcher Urologie-Chef Daniel Eberli ist bis auf weiteres krankgeschrieben. Am Universitätsspital wird über weitere Verfehlungen gemunkelt
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Die turbulente Geschichte rund um Professor Daniel Eberli, Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsspital Zürich (USZ), ist um ein Kapitel reicher. Wer ihn in seiner Klinik sucht, erhält folgende schriftliche Antwort: «Wir möchten Sie darüber informieren, dass Prof. Dr. Dr. med. Daniel Eberli zurzeit nicht am Universitätsspital Zürich tätig ist.»

Michael Buholzer/Keystone
Der Zürcher Urologie-Chef Daniel Eberli ist bis auf weiteres krankgeschrieben. Am Universitätsspital wird über weitere Verfehlungen gemunkelt
Michael Buholzer/Keystone

Von der Weltwoche über diese Absenz befragt, antwortet die USZ-Medienstelle einsilbig: Daniel Eberli sei derzeit krankgeschrieben. Das Spital bitte darum, diesen Umstand zu respektieren, und könne derzeit «selbstredend keine weiteren Auskünfte erteilen».

Wenn man sich am Zürcher Universitätsspital umhört, sollen sich bei Kontrollen weitere Unregelmässigkeiten bei Abrechnungen und Zuständigkeiten in der operativen Tätigkeit ergeben haben. Dem Vernehmen nach sind bereits etliche Anwälte in die Sache involviert. Im Spitalrat ist der Unmut über die entsprechenden Negativschlagzeilen gross. Für Professor Eberli gilt die Unschuldsvermutung.

Der Urologe Daniel Eberli ist bereits zu einem früheren Zeitpunkt mit Vorwürfen konfrontiert worden, die zu seiner zeitweisen Beurlaubung geführt haben. Es handelte sich um falsche Operationszahlen und Führungsprobleme. Einem Kaderarzt der Klinik wurde vorgeworfen, Operationen falsch deklariert zu haben, während Eberli als Klinikdirektor diese falschen Zahlen durch seine Unterschrift bestätigt haben soll.

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