Das von US-Präsident Donald Trump initiierte Friedensgremium für Gaza leidet unter massiven Finanzierungsproblemen. Wie Reuters berichtet, ist bislang weniger als eine Milliarde der zugesagten siebzehn Milliarden Dollar eingegangen.
Demnach haben von zehn Geberstaaten bisher nur die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und die USA tatsächlich Gelder bereitgestellt. Ein Insider sagte laut Reuters: «Derzeit ist kein Geld verfügbar.» Die angespannte Lage habe sich durch den Krieg mit dem Iran weiter verschärft.
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Die Mittel sollten unter anderem den Aufbau eines Verwaltungsgremiums für Gaza finanzieren. Das sogenannte National Committee for the Administration of Gaza (NCAG) aus palästinensischen Technokraten soll langfristig die Kontrolle im Gazastreifen übernehmen. Aufgrund fehlender Finanzierung und Sicherheitsbedenken konnte das Gremium bisher jedoch nicht in das Gebiet einreisen.
Parallel dazu dauern Gespräche über eine Entwaffnung der Hamas an. Diese zeigt sich laut Bericht grundsätzlich bereit, die Verwaltung an das NCAG zu übergeben. Israel fordert jedoch zunächst eine vollständige Entwaffnung, während die Hamas einen Abzug israelischer Truppen zur Bedingung macht.
Der Wiederaufbau Gazas wird nach internationalen Schätzungen rund siebzig Milliarden Dollar kosten.