Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Das wird Ungarn nicht akzeptieren»: Magyar schiesst gegen Selenskyj wegen Druschba-Pipeline

Anhören ( 1 min )
«Das wird Ungarn nicht akzeptieren»: Magyar schiesst gegen Selenskyj wegen Druschba-Pipeline
«Das wird Ungarn nicht akzeptieren»: Magyar schiesst gegen Selenskyj wegen Druschba-Pipeline
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Im Streit um die Druschba-Pipeline fordert Ungarns voraussichtlich nächster Ministerpräsident Péter Magyar eine rasche Wiederaufnahme der Öllieferungen und warnt Kiew vor politischen Bedingungen. Magyar erklärte laut dem Sender Euronews: «Wenn die Druschba für den Öltransport geeignet ist, dann öffnen Sie sie bitte wie versprochen, und wir bitten die Russen, das Öl einzuspeisen, denn ohne einen von ihnen wird sie nicht funktionieren.»

ROBERT HEGEDUS / KEYSTONE
Péter Magyar, designierter ungarischer Regierungschef, an einer Medienkonferenz
ROBERT HEGEDUS / KEYSTONE

Der wohl künftige Regierungschef Ungarns reagierte damit auf Signale aus Kiew, wonach eine Wiederaufnahme der Lieferungen mit EU-Finanzhilfen verknüpft werden könnte. Dies wies Magyar scharf zurück. «Das wird nicht nur Ungarn nicht akzeptieren, sondern auch Europa nicht», sagte er und sprach von unzulässigem Druck.

Kurz darauf meldete die Ukraine Fortschritte. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die beschädigte Pipeline sei repariert worden. «Die Ukraine hat die Reparatur an der Druschba-Öl-Pipeline, die durch einen russischen Angriff beschädigt worden war, abgeschlossen», schrieb er. Gleichzeitig stellte er einen Zusammenhang mit europäischer Unterstützung her.

Die Pipeline, die russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn transportiert, war seit Monaten ausser Betrieb. Hintergrund ist ein russischer Angriff im Januar, der die Infrastruktur beschädigte. In der Folge blockierte Ungarns Regierung unter Viktor Orbán zeitweise ein milliardenschweres EU-Darlehen für die Ukraine und verwies auf die unterbrochenen Lieferungen.

Nun, nach der Genehmigung eines Darlehens in Höhe von rund neunzig Milliarden Euro aus Brüssel, deutet sich eine Entspannung an. Budapest hatte signalisiert, seine Blockade aufzugeben, sobald die Öltransporte wieder anlaufen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.