Am 6. September 2025 findet die 16. Jugendparlaments-Sitzung des Kantons Zürich statt. In einer Kommission «erarbeiten» die Jugendlichen eine «Forderung», die das Jugendparlament dann gegenüber der Politik vertritt. Wie die Jungen lernten könnten, die ständigen Forderungen an den Staat abzuwehren, wird leider nicht vermittelt.
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Zur Stärkung mit Essen stehen den Teilnehmern zwei Menüs zur Verfügung, wobei sie eines von beiden bei der Anmeldung ankreuzen dürfen. Zur Auswahl stehen die Varianten «vegetarisch» oder «vegan». Und sonst nichts. Wer also gerne Wienerli, eine Bratwurst, ein Schnitzel oder Geschnetzeltes isst, hat Pech gehabt. Ein Menü mit Fleisch steht schlicht nicht zur Verfügung.
Diese Menüauswahl steht exemplarisch für die frühzeitige Selektion des politischen Nachwuchses. Der Zimmermanns- oder Käserlehrling aus dem Tösstal, der gerne eine kräftige Mahlzeit mit Fleisch einnimmt, hat an einer Jugendparlaments-Sitzung nichts verloren. Willkommen sind lediglich linke, grüne, rote, woke und urbane Schüler, die ihre vegan-vegetarische Gesinnung wie ein Schwimmabzeichen stolz vor sich hertragen.
Dass die Organisatoren dennoch frech behaupten, es würden im Jugendparlament «die verschiedensten politischen Meinungen» aufeinandertreffen und dieses Parlament sei der «Ort für überparteiliche Vernetzung», entpuppt sich angesichts der angebotenen Menüauswahl als reiner Hohn.
Diese Verluderung im Sinne einer einseitigen Einflussnahme auf die Jungen ist umso stossender, als die Steuerzahler den Löwenanteil der ganze Sause finanzieren müssen. Denn der Zürcher Regierungsrat erkennt dieses Jugendparlament offiziell an und greift dafür auch gerne in die öffentliche Kasse.
Es zeigt sich, dass SVP und EDU im Jahr 2015 vollkommen richtig lagen, als sie die Einführung eines Jugendparlaments ablehnten. Denn es war ja von Anfang an vollkommen klar: Alles und jedes, bei dem das Departement des Innern von Jacqueline Fehr (SP) die Finger im Spiel hat, wird augenblicklich links bis linksextrem eingefärbt.