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Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) fordert einen späteren Renteneintritt bei steigender Lebenserwartung. Dies sagte Frei der Augsburger Allgemeinen. Die Lebensarbeitszeit müsse sich «ein Stück weit an der durchschnittlichen Lebenserwartung orientieren».
Frei erklärte, bei der geplanten Rentenreform müsse man «an ganz vielen Stellschrauben drehen». Steige die Lebenserwartung, müsse ein Teil davon in zusätzliche Arbeitszeit fliessen. «Daran führt meines Erachtens kein Weg vorbei. Denn es wäre illusorisch zu glauben, wir könnten in Wohlstand leben und müssten dafür nicht arbeiten», sagte der CDU-Politiker.
Das gesetzliche Renteneintrittsalter wird in Deutschland seit 2012 schrittweise angehoben. Nach aktuellem Stand soll es bis 2031 auf 67 Jahre steigen.