Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Correctiv legt Berufung ein gegen Urteil zu Potsdamer Treffen

Anhören ( 1 min )
Correctiv legt Berufung ein gegen Urteil zu Potsdamer Treffen
Correctiv legt Berufung ein gegen Urteil zu Potsdamer Treffen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Das Portal Correctiv hat Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Berlin im Streit um seine Berichterstattung zum sogenannten Potsdamer Treffen eingelegt. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Hintergrund ist eine Klage der AfD-Bundestagsabgeordneten Gerrit Huy, die sich gegen Aussagen in der Recherche «Geheimplan gegen Deutschland» richtete.

A3512/_ROLAND WEIHRAUCH / KEYSTONE
Firmenschild des Rechercheportals Correctiv in Essen (Symbolbild)
A3512/_ROLAND WEIHRAUCH / KEYSTONE

Das Berliner Gericht hatte entschieden, dass die Aussage, bei dem Treffen sei ein «Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger» vorgestellt worden, rechtswidrig sei. Die Richter bezeichneten die Darstellung als «nicht nur im Wesentlichen unwahr, sondern gleichzeitig als unklar, ungenau und unvollständig».

Correctiv wehrt sich gegen das Verbot, zwei Aussagen weiter zu verbreiten. Chefredakteur Justus von Daniels sagte: «Die Bewertung der Pressekammer verharmlost den rechtsextremen Gehalt des in Potsdam vorgestellten Konzeptes von Martin Sellner». Das Portal hatte im Januar 2024 über ein Treffen von Rechten und Rechtsextremen in einem Hotel bei Potsdam berichtet. Teilnehmer seien unter anderem Politiker von AfD und CDU gewesen.

Parallel dazu hatte das Landgericht Hamburg Ende 2025 Klagen anderer Teilnehmer abgewiesen. Dort wurde die strittige Formulierung als Meinungsäusserung gewertet. Beide Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.