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Corona-Gate: Hunderttausende unterschreiben Fischer-Petition für Rückkehr des Nati-Trainers

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Corona-Gate: Hunderttausende unterschreiben Fischer-Petition für Rückkehr des Nati-Trainers
Corona-Gate: Hunderttausende unterschreiben Fischer-Petition für Rückkehr des Nati-Trainers
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Die Petition für eine Rückkehr des entlassenen Eishockey-Nationaltrainers Patrick Fischer hat innert kurzer Zeit Hunderttausende Unterstützer mobilisiert, ihre Aussagekraft bleibt jedoch unklar. Die Initianten fordern unter dem Titel «Lasst Patrick Fischer die WM coachen»: «Ein Fehler darf nicht alles zerstören. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Kontinuität, Fairness und Vertrauen.»

© KEYSTONE / ANDREAS BECKER
Patrick Fischer an der Bande in der Swiss Life Arena in Zuerich
© KEYSTONE / ANDREAS BECKER

Am Freitagmorgen verzeichnete die Onlinepetition rund 200.000 Unterschriften. Allerdings sind Mehrfachteilnahmen technisch möglich, zudem ist bislang nicht transparent, wer hinter der Aktion steht. Die tatsächliche politische oder sportliche Wirkung bleibt damit offen.

Die Entlassung Fischers hatte zuvor eine breite öffentliche Debatte ausgelöst. Der Trainer war freigestellt worden, nachdem bekannt geworden war, dass er für die Olympischen Spiele 2022 ein gefälschtes Covid-Zertifikat verwendet hatte. Innerhalb von 48 Stunden kippte die Haltung des Verbandes, der zunächst noch an ihm festgehalten hatte. Der wachsende Druck aus Öffentlichkeit und Umfeld führte schliesslich zur Trennung.

Eine Rückkehr Fischers gilt trotz der Petition als ausgeschlossen. Der Verband hat mit Jan Cadieux bereits einen Nachfolger installiert, der die Nationalmannschaft vorzeitig übernimmt. Parallel laufen Verfahren: Swiss Olympic rügte Fischer, der Weltverband IIHF leitete eigene Abklärungen ein.

Die Reaktionen bleiben gespalten. Während ein Teil der Öffentlichkeit die Entlassung als notwendige Konsequenz eines Regelverstosses bewertet, sprechen andere von einer unverhältnismässigen Entscheidung. Die Petition greift diese Stimmung auf und verweist auf Fischers Verdienste sowie auf die Forderung nach «Menschlichkeit statt Perfektion».

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