Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

CDU-Ministerpräsident Kretschmer: Sanktionen schaden Europa mehr als Russland

Michael Kretschmer, CDU-Ministerpräsident von Sachsen, hat sich für eine Neubewertung der Russland-Sanktionen ausgesprochen. In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (DPA) erklärte er: Wenn man merke, dass man sich selbst mehr schwäche als den Gegner, dann müsse man darüber nachdenken, ob das alles richtig sei.

HANNES P ALBERT / KEYSTONE
CDU-Ministerpräsident Kretschmer: Sanktionen schaden Europa mehr als Russland
HANNES P ALBERT / KEYSTONE

Kretschmer stellte die Sinnhaftigkeit der Massnahmen in Frage, die nach dem russischen Angriff auf die Ukraine verhängt worden waren. Die Haltung europäischer Spitzenpolitiker sei «vollkommen aus der Zeit gefallen» und passe nicht mehr zu den jüngsten Signalen aus den USA. Ein offener Diskurs über die Auswirkungen der Sanktionen auf Europa werde blockiert: «Eine kontinuierliche Diskussion darüber, welche Sanktionen dem Westen vielleicht mehr schaden als Russland», müsse möglich sein – aber die finde nicht statt.

Kretschmers Kritik reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Stimmen aus CDU und SPD, die eine Rückkehr zu wirtschaftlichen und energetischen Beziehungen mit Moskau nicht ausschliessen wollen – allerdings erst nach einem Friedensschluss. Auch CDU-Bundestagsabgeordnete wie Thomas Bareiss und Jan Heinisch äusserten zuletzt Verständnis für eine mögliche Reaktivierung von Projekten wie Nord Stream 2, sofern «Frieden herrscht» und «die Waffen schweigen».

Die Äusserungen sorgen für Unruhe. Britta Hasselmann, Fraktionschefin der Grünen, forderte CDU-Chef Friedrich Merz auf, «endlich klar Stellung zu beziehen» gegen jene in der Union, die an einer «Moskau-Connection» festhalten wollten. Die Grünen werfen Merz vor, kritische Stimmen in den eigenen Reihen zu dulden, während er sich zugleich als verlässlicher Partner für Kiew inszeniere.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.