Die Bundesregierung verteidigt ihre Unterstützung für den Aufbau von Wohnraum in der Ukraine trotz angespannter Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Dies erklärte Regierungssprecher Steffen Meyer auf der Bundespressekonferenz. Hintergrund ist eine Vereinbarung vom 14. April 2026 über eine strategische Partnerschaft mit der Ukraine.
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Darin sagt Deutschland zu, den Aufbau von bezahlbarem Wohnraum und kommunalen Wohnungsbaugesellschaften in der Ukraine zu fördern. Zudem sind Mittel von bis zu 233 Millionen Euro für die Entwicklungszusammenarbeit vorgesehen. Gleichzeitig wird in dem Dokument auf Investitionspotenziale für deutsche Unternehmen verwiesen.
Wie die Berliner Zeitung berichtet, wies die Bundesregierung einen Widerspruch zum Verhältnis dieser Massnahmen zur Situation in Deutschland zurück. Meyer erklärte, der Bund investiere weiterhin umfangreich in den Wohnungsbau im Inland.
Nach Angaben des Bauministeriums stehen 2026 rund vier Milliarden Euro für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung. Im Jahr 2024 seien über 61.000 Wohneinheiten gefördert worden. Ein konkretes Ziel für die Zahl neuer Sozialwohnungen nennt die Bundesregierung jedoch nicht mehr.