Die Schweiz prüft eine Teilnahme an der Europäischen Hafenallianz zur Stärkung der Sicherheit im Basler Hafen. Dies sagte Bundesrat Beat Jans bei einem Besuch in Belgien.
Eine Beteiligung wäre ein «wichtiger Baustein» im Kampf gegen die organisierte Kriminalität, erklärte der Justiz- und Polizeiminister. Jans nannte drei zentrale Gründe für einen Beitritt: Erstens würde der Informationsaustausch zwischen den Behörden verbessert. Zweitens könnten sich die Mitglieder über bewährte Verfahren austauschen. Drittens würden einheitliche Standards geschaffen, die auch für private Akteure gelten.
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An der zweitägigen Reise nach Belgien nahmen auch die Sicherheitsdirektorinnen der beiden Basel, Stephanie Eymann (BS) und Kathrin Schweizer (BL), teil. Beide signalisierten ebenfalls Interesse an einer Teilnahme an der Hafenallianz. Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind Träger der Schweizerischen Rheinhäfen «Port of Switzerland».
Die Europäische Hafenallianz umfasst rund 200 Mitglieder, darunter etwa fünfzig Häfen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, insbesondere den Schmuggel und andere Formen grenzüberschreitender Kriminalität wirksamer zu bekämpfen.