Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Britischer Verteidigungsminister tritt zurück – und kritisiert Finanzministerium

Anhören ( 1 min )
Britischer Verteidigungsminister tritt zurück – und kritisiert Finanzministerium
Britischer Verteidigungsminister tritt zurück – und kritisiert Finanzministerium
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der britische Verteidigungsminister John Healey hat seinen Rücktritt erklärt. In einem Schreiben an Premierminister Keir Starmer begründete er den Schritt mit Differenzen über die künftigen Verteidigungsausgaben.

Healey kritisierte, der geplante Investitionsplan für die Streitkräfte bleibe deutlich hinter dem zurück, was angesichts der gegenwärtigen Sicherheitslage notwendig sei. Er verwies dabei auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie auf zunehmende internationale Spannungen. Der Minister schrieb, die vorgesehenen Mittel seien «weit hinter dem zurück, was in dieser gefährlichen Zeit erforderlich ist».

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Defence Secretary John Healey walks into the press conference following the AUKMIN Summit, at Lancaster House in London, Wednesday, June 10, 2026
Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved

Die Veröffentlichung des neuen Verteidigungsplans hatte sich zuletzt verzögert. Britische Medien berichteten von Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Finanzministerium über Umfang und Finanzierung der geplanten Ausgaben. Healey hatte sich demnach für eine stärkere Aufstockung des Verteidigungsetats eingesetzt und vor einer Finanzierungslücke in Milliardenhöhe gewarnt.

In seinem Rücktrittsschreiben erklärte der Minister weiter, dem Premierminister sei es nicht gelungen, die erforderlichen Mittel bereitzustellen. Das Finanzministerium sei nicht bereit gewesen, die Gelder zur Verfügung zu stellen, die das Land zur Verteidigung angesichts wachsender Bedrohungen benötige. Deshalb bleibe ihm keine andere Möglichkeit, als sein Amt niederzulegen.

Starmer hat angekündigt, die britischen Verteidigungsausgaben bis 2027 auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und bis 2034 auf drei Prozent zu erhöhen. Kritiker innerhalb der Streitkräfte halten dieses Tempo jedoch für unzureichend. Healey gehörte der Regierung seit dem Amtsantritt der Labour-Partei im Juli 2024 an.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 13.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.