Die deutschen Autobauer Volkswagen und Mercedes-Benz sind 2025 mit deutlichen Gewinneinbrüchen gestartet. Wie beide Konzerne mitteilten, sank der Nettogewinn bei Volkswagen im ersten Quartal um 40,6 Prozent auf 2,19 Milliarden Euro; Mercedes-Benz verzeichnete einen Rückgang um knapp 43 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro.
Ursache für die schwachen Ergebnisse sind laut Volkswagen milliardenschwere Sonderkosten – unter anderem CO2-Rückstellungen, Probleme bei der Softwaretochter Cariad und Rücklagen für den Dieselskandal. Hinzu kommen ein rückläufiges Ergebnis im wichtigen China-Geschäft sowie Verluste in der Batteriesparte. Trotz eines um knapp 3 Prozent gestiegenen Umsatzes auf 77,6 Milliarden Euro sackte das operative Ergebnis um 37 Prozent ab.
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Mercedes-Benz leidet insbesondere unter rückläufigen Verkaufszahlen und Unsicherheiten durch mögliche US-Zölle. Der Umsatz schrumpfte um 7,4 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro. Die operative Rendite in der PKW-Sparte sank auf 7,3 Prozent. Wegen der angespannten geopolitischen Lage und der schwer abschätzbaren Handelspolitik der USA zog der Konzern seine Jahresprognose zurück.
Auch andere Hersteller wie Stellantis und Volvo Cars wagten zuletzt keine verlässlichen Vorhersagen mehr.