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«Beispiellose Dynamik»: Medien in China und Russland sehen das Treffen zwischen den Präsidenten als Zeichen für eine neue Weltordnung – mit einer gefestigten Achse Peking–Moskau

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«Beispiellose Dynamik»: Medien in China und Russland sehen das Treffen zwischen den Präsidenten als Zeichen für eine neue Weltordnung – mit einer gefestigten Achse Peking–Moskau
«Beispiellose Dynamik»: Medien in China und Russland sehen das Treffen zwischen den Präsidenten als Zeichen für eine neue Weltordnung – mit einer gefestigten Achse Peking–Moskau
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Während der Westen noch den Besuch von Donald Trump in Peking analysiert, zementieren die Staatsoberhäupter Xi Jinping und Wladimir Putin ihre «grenzenlose Freundschaft». Die Berichterstattung in den Staatsmedien zu ihrem Treffen geht davon aus, dass hier das Fundament für eine multipolare Ära gelegt worden sei. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua und die Global Times feiern den Gipfel als historischen Meilenstein. Xi Jinping bezeichnete die russisch-chinesischen Beziehungen als «ein Modell für die Beziehungen zwischen Grossmächten».

Maxim Shemetov/AP/Keystone
Wladimir Putin und Xi Jinping bei einer Zeremonie in der Grossen Halle des Volkes in Peking
Maxim Shemetov/AP/Keystone

Besonders betont wird die «strategische Koordination», die als Gegenentwurf zum «unilateralen Mobbing» – eine Chiffre für die US-Aussenpolitik – positioniert wird. Peking rückt die Unterzeichnung von über vierzig Kooperationsdokumenten ins Zentrum, darunter die Verlängerung des Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. In den Kommentaren der Global Times heisst es, die Partnerschaft sei ein «Anker der Stabilität» in einer Welt, die durch Konflikte im Nahen Osten und Handelsbarrieren erschüttert werde. Die russische Agentur Tass fokussiert sich stark auf die wirtschaftliche und energetische Unabhängigkeit. Putin nannte China laut Berichten einen «verantwortungsvollen Konsumenten», während Russland als «verlässlicher Energielieferant» die globale Versorgung sichere. Die Bemerkung wird als deutliche Spitze gegen die Sanktionspolitik des Westens interpretiert. Besonderes Augenmerk legte die russische Presse auf die Gaspipeline «Kraft Sibiriens 2».

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte «erhebliche Fortschritte» bei den Parametern des Projekts. In den russischen Abendnachrichten wurden Bilder einer aufwendigen Zeremonie in der Grossen Halle des Volkes gezeigt, die Putins 25. Besuch in China als Triumph der diplomatischen Beständigkeit inszenierten. Gesprochen wird auch von einer «beispiellosen Dynamik», die nicht nur den bilateralen Handel auf über 200 Milliarden US-Dollar gefestigt habe, sondern eine globale «Abschreckung» gegen westliche Vorherrschaft darstelle.

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