Deutschlands Aussenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist erneut nach Syrien gereist – und erneut verweigerte ihr der dortige Machthaber Ahmed al-Sharaa den Handschlag. Bereits bei ihrem ersten Besuch Anfang des Jahres legte er demonstrativ die Hand auf die Brust, um die Begrüssung abzulehnen. Die Weltwoche berichtete. Dieses Mal verzichtete Baerbock darauf, ihm die Hand entgegenzustrecken, um eine ähnliche Szene zu vermeiden.
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Während al-Sharaa anderen westlichen Politikern die Hand gibt, verweigert er diese Geste bei Baerbock offenbar bewusst. Bereits im Januar erhielt ihr damaliger Begleiter, der französische Aussenminister, einen Handschlag – Baerbock nicht. Hintergrund könnte sein, dass al-Sharaa einst Anführer der islamistischen Rebellengruppe Hayat Tahrir al-Sham war.
Anlass von Baerbocks Syrien-Reise war die Wiedereröffnung der deutschen Botschaft in Damaskus nach dreizehn Jahren. Allerdings bleibt das Gebäude wegen Sicherheitsbedenken und möglicher Überwachung ungenutzt – deutsche Diplomaten arbeiten stattdessen an einem geheimen Ort.