Deutschlands Aussenminister Johann Wadephul (CDU) sagt in einem Interview mit dem Evangelischen Pressedienst, dass er «in jedem Flüchtling ein Geschöpf Gottes» sehe. Jeder Flüchtling sei ein Mensch, der Nächstenliebe verdiene – «wie ein Nachbar, der seit Ewigkeiten neben mir lebt».
Zugleich verwies der Aussenminister auf die Grenzen staatlicher Aufnahmefähigkeit. Er wisse um «die Begrenztheit unserer Möglichkeiten und die negativen Effekte einer sehr starken Zuwanderung», insbesondere mit Blick auf Deutschland. In diesem Spannungsverhältnis bewege er sich selbst und könne Konflikten und Widersprüchen nicht ausweichen, erklärte Wadephul.
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