Russlands Aussenminister Sergei Lawrow hat den USA neue Angriffe auf ukrainische «Entscheidungszentren» in Kiew angekündigt. Wie das Ministerium mitteilte, informierte Lawrow den amerikanischen Aussenminister Marco Rubio am 25. Mai telefonisch über geplante Schläge gegen militärische Einrichtungen und Führungsstrukturen der Ukraine. Gleichzeitig habe Moskau empfohlen, ausländisches Botschaftspersonal aus Kiew abzuziehen.
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Das Telefonat erfolgte nach russischen Ankündigungen einer neuen Welle von Raketen- und Drohnenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt. Russland begründete die geplanten Angriffe mit einem ukrainischen Schlag im besetzten Gebiet Luhansk. Moskau erklärte, dabei sei ein Wohnheim in Starobilsk getroffen worden. Die Ukraine wiederum sprach von einem Angriff auf eine russische Drohnen-Kommandostelle.
Nach Angaben des russischen Aussenministeriums warnte Lawrow Rubio vor «systematischen und konsequenten Angriffen» auf Kiew. Rubio erklärte später vor Journalisten, er habe die Botschaft an US-Präsident Donald Trump weitergeleitet. Zugleich verwies er auf die Gefahr einer weiteren Eskalation des Krieges.
Vertreter der Europäischen Union wiesen die russischen Warnungen zurück. Die EU-Botschafterin in der Ukraine, Katarina Mathernová, erklärte auf X: «Wir bleiben in Kiew. Wir bleiben bei der Ukraine.» Auch andere europäische Diplomaten signalisierten, ihre Arbeit in der ukrainischen Hauptstadt fortzusetzen.