Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Arbeitsministerin Bärbel Bas: «Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein»

Anhören ( 1 min )
Arbeitsministerin Bärbel Bas: «Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein»
Arbeitsministerin Bärbel Bas: «Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein»
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Deutschlands Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat den Vorwurf zurückgewiesen, Menschen würden gezielt in die deutschen Sozialsysteme einwandern. «Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein», sagte die SPD-Politikerin bei einer Regierungsbefragung im Bundestag. Dies antwortete die Ministerin auf eine Frage des AfD-Abgeordneten René Springer zur Haushaltslage und zu Einsparungen bei der «Einwanderung in unsere Sozialsysteme».

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
Arbeitsministerin Bärbel Bas spricht im Bundestag
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Bas verwies auf den Fachkräftemangel in Deutschland. Viele Unternehmen seien darauf angewiesen, dass Menschen aus dem Ausland im Land arbeiteten. «Wir brauchen jeden, der hier im Land ist und arbeiten kann», sagte die Ministerin. Der Sozialstaat werde entlastet, wenn mehr Menschen in Beschäftigung kämen.

Die Aussagen der Ministerin lösten Kritik aus der Union aus. Die CDU-Innenpolitikerin Caroline Bosbach erklärte der Bild-Zeitung, es gebe «natürlich» Einwanderung in die Sozialsysteme. «Wer das immer noch leugnet, verschärft das Problem», sagte sie. Auch der Berliner CDU-Abgeordnete Burkard Dregger sprach von einer weiterhin hohen «Anziehungskraft des deutschen Sozialstaates». Unionsfraktionsvize Günter Krings erklärte, Deutschland sei auch für viele EU-Ausländer ein Ziel wegen sozialer Leistungen.

Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heisst es, die «Anreize, in die Sozialsysteme einzuwandern, müssen deutlich reduziert werden». Laut den im Bericht genannten Zahlen lag der Anteil ausländischer Bürgergeld-Empfänger im Jahr 2025 bei 48 Prozent. Die grössten Gruppen stammen demnach aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan und der Türkei.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.