Linke Staats- und Regierungschefs haben bei einem Treffen in Barcelona ihren Zusammenhalt im Kampf gegen rechte Kräfte betont. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez warnte vor «Angriffen auf das multilaterale System», einer Untergrabung des Völkerrechts und einer «gefährlichen Normalisierung des Einsatzes von Gewalt». «Der Kontext ist klar: Die Demokratie darf nicht als gegeben angesehen werden», sagte Sánchez. Das demokratische System müsse «geschützt und gestärkt werden».
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Der deutsche Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil bezeichnete das Treffen als «wichtiges Zeichen in einer Zeit, wo die Welt immer mehr gespalten ist». Er erklärte: «Wir stehen solidarisch zusammen und wir suchen die Kooperation.» Weiter sagte er: «Der Kampf für Demokratie hat keine Grenzen.» Beim parallel stattfindenden Kongress «Global Progressive Mobilization» warnte Klingbeil, die «globale Rechte» sei «über Grenzen und Kontinente hinweg organisiert».
An dem von Sánchez und Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva geleiteten Treffen nahmen zahlreiche internationale Vertreter teil, darunter EU-Ratspräsident António Costa sowie mehrere Staatschefs. Ziel sei eine engere Zusammenarbeit gegen das Erstarken nationalkonservativer und rechtspopulistischer Bewegungen.
Lula erklärte, die Konferenz sei kein «Anti-Trump-Treffen», kritisierte jedoch den US-Präsidenten: «Trump hat nicht das Recht, morgens aufzustehen und ein Land zu bedrohen.» Zeitgleich demonstrierten in Mailand mehrere tausend Anhänger rechter Parteien gegen irreguläre Migration.