Fast acht Millionen Rentner in Deutschland beziehen eine monatliche Rente von unter 950 Euro – ein Niveau, das teils sogar unter der Grundsicherung im Alter liegt. Das entspricht 42,1 Prozent aller Altersrenten, wie neue Zahlen der Bundesregierung zeigen. Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Betroffenen um rund 800.000 Personen, ein Anstieg von 9,5 Prozent. Diese Zahlen wurden im Rahmen einer Anfrage des AfD-Abgeordneten René Springer veröffentlicht.
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Von der Problematik sind ausländische Rentner überproportional betroffen: 73,5 Prozent dieser Gruppe erhalten weniger als die Grundsicherung. 999.965 Menschen kämen aus der EU, weitere 22.822 aus Asylländern – Afghanistan, Eritrea, Irak, Nigeria oder Pakistan. Bei deutschen Rentnern liegt der Anteil bei 38,2 Prozent. Sozialverbände und Opposition kritisieren den Anstieg der sogenannten Armutsrenten scharf. René Springer sagt, dass sich der Sozialstaat durch die «Armutsmigration» ruiniere.
Das Bundesarbeitsministerium unter Hubertus Heil (SPD) sagte dazu, dass die Rentenhöhe allein nicht die Bedürftigkeit widerspiegele, da weitere Einkommensquellen und Haushaltssituationen oft nicht berücksichtigt würden.