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AfD baut bei «politischer Kompetenz» Vorsprung zur Union aus, wie eine Umfrage zeigt

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AfD baut bei «politischer Kompetenz» Vorsprung zur Union aus, wie eine Umfrage zeigt
AfD baut bei «politischer Kompetenz» Vorsprung zur Union aus, wie eine Umfrage zeigt
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Die AfD liegt in einer neuen Umfrage bei der politischen Kompetenz vor der Union, während die Zustimmung zu Bundeskanzler Friedrich Merz deutlich einbricht. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa teilte im RTL/NTV-Trendbarometer mit: «Nur noch 13 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden.»

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
Alice Weidel und Tino Chrupalla vor einer AfD-Fraktionssitzung im Bundestag
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Damit hat Merz innerhalb weniger Monate massiv an Rückhalt verloren – nach deutlich höheren Werten zu Beginn seiner Amtszeit. Selbst unter Anhängern der CDU/CSU überwiegt inzwischen die Unzufriedenheit, bei der SPD fällt das Urteil noch kritischer aus. Die schwarz-rote Regierung insgesamt verharrt im Tief.

In der Wählergunst bleibt die AfD mit Abstand vorne und kann gegenüber der Bundestagswahl zulegen. Die Union rutscht auf 22 Prozent ab, die SPD kommt auf 12 Prozent. Die Bündnis 90/Die Grünen verbessern sich auf 16 Prozent und erreichen damit den höchsten Wert seit drei Jahren.

Auch bei der Frage, welcher Partei die grösste politische Kompetenz zugetraut wird, liegt die AfD vorne: 27 Prozent der Befragten sehen sie hier an erster Stelle, vor der Union mit 22 Prozent. Dahinter folgen die Grünen und die SPD mit deutlichem Abstand. Die Partei um Alice Weidel und Tino Chrupalla baut ihren Vorsprung damit weiter aus.

Der wirtschaftliche Ausblick bleibt düster: Zwei Drittel der Befragten erwarten eine Verschlechterung der Lage, und mehr als die Hälfte traut derzeit keiner Partei zu, die Probleme des Landes zu lösen. Grundlage der Umfrage sind rund 2000 Befragte von Ende April bis Anfang Mai.

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