Nach den langen Jahren der konservativen und euroskeptischen Führung des Landes schwingt das Pendel jetzt kräftig um: Die neue ungarische Regierung unter Ministerpräsident Péter Magyar gibt sich dezidiert bürgerlich-modern, vor allem aber europafreundlich. Dies macht sich in den ersten hundert Tagen in der Aussenpolitik dadurch bemerkbar, dass die Zusammenarbeit vor allem mit EU-Partnern gesucht wird: Warschau, Berlin, Wien und Brüssel sind die neuen zentralen Anlaufstellen der Neuen. Die im Zuge der alten Konnektivität ausgebauten Kontakte nach China, Russland und anderen Global Players werden bewusst ausgeblendet. Neulich wurden im ungarischen Amtsblatt die für die Uno-Vollversamml ...