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Ford lanciert den elektrischen Explorer als limitiertes «Collection»-Modell mit speziellen Designelementen. Das in Europa gebaute SUV ist die Fortsetzung einer ruhmreichen Geschichte.
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Dass SUVs heute zu den beliebtesten Modellen auf dem Automobilmarkt gehören, hat viel mit dem Ford Explorer zu tun. Ab 1990 hat der amerikanische Hersteller das robuste Fahrzeug erst als Geländewagen lanciert, der schnell zu einem Bestseller wurde und das Segment sechs Fahrzeuggenerationen lang massgeblich geprägt hat. Später wurde aus dem Explorer ein Familien-SUV und schliesslich ein vollelektrischer Crossover, wie im Branchenjargon Modelle heissen, bei denen die erhöhte Sitzposition eines SUV mit den Fahreigenschaften und dem Komfort einer Limousine kombiniert wird.

Ford Explorer Collection als vollelektrischer Crossover (Symbolbild)

 

Europäisch seit 1925

Genau das ist der moderne Ford Explorer des Jahres 2026. Das Auto ist eine europäische Entwicklung, die in den Ford-Werken in Köln entstanden ist, am Hauptsitz von Ford of Europe. Und auch wenn Ford als uramerikanische Marke wahrgenommen wird, existiert seit 1925 ein europäisches Tochterunternehmen, das Autos für die spezifischen Bedürfnisse des hiesigen Markts entwickelt und baut.

Seit 2024 wird der batterieelektrische Ford Explorer angeboten, der bisher in drei Ausstattungsvarianten («Style», «Select» und «Premium») erhältlich war. Nun gibt es zusätzlich das limitierte Modell «Collection» mit ausgesuchtem Design und ausgesuchter Serienausstattung – wir kommen darauf gleich zurück.

An den grundlegenden Qualitäten des Ford Explorer wird beim Sondermodell natürlich nichts geändert – im Gegenteil. Der Explorer bleibt ein modernes Elektro-SUV – oder eben: Crossover – mit hervorragendem Komfort, Technologie auf der Höhe der Zeit und mit dem Ford-Spirit, der die Lust auf Abenteuer beinhaltet und die Grundlage ist von allem, was der Hersteller in den letzten Jahren in Angriff genommen hat.

Für das neue Modelljahr hat Ford den Explorer Collection technologisch aufgewertet. In der Schweiz ist der Ford Explorer Collection in zwei Ausführungen erhältlich. Beide haben die grössere Extended-Range-Batterie eingebaut, unterschieden wird lediglich zwischen Allrad- und Hinterradantrieb. Die wohl am häufigsten nachgefragte 4x4-Variante verfügt über zwei Motoren – je einen an der Vorder- und Hinterachse, die zusammen 250 kW/340 PS leisten.

 

Reichweite ohne Angst

Der Lithium-Ionen-Akku (NMC) speichert 77 kWh nutzbare Energie, womit man im Explorer bis zu 526 Kilometer lang Entdeckungen machen kann (gemäss den WLTP-Normen). Mit einer Ladeleistung von maximal 185 kW werden die Pausen zwischen zwei Abenteuern angenehm verkürzt. Das heisst, unter idealen Bedingungen wird die Batterie in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen. Das ist weniger Zeit, als man benötigt, um, sagen wir, ein Feuer zu entfachen und eine Wurst zu braten oder in einem Schnellimbiss ein Menü zu bestellen und zu essen.

Das ist weniger Zeit, als man benötigt, um ein Feuer zu entfachen und eine Wurst zu braten.An dieser Stelle passt ein kurzer Einschub zu einer der wichtigsten Kennziffern im Elektroautogeschäft: Statistisch gesehen überschätzen angehende E-Auto-Fahrer die tatsächlich notwendige Reichweite um 10 bis 30 Prozent. 90 Prozent aller täglichen Fahrten sind kürzer als fünfzig Kilometer, die Ladeinfrastruktur in der Schweiz beispielsweise ist so gut ausgebaut, dass jedes Ziel jederzeit erreicht werden kann. Und wer zu Hause laden kann, braucht sich auch darüber keine Gedanken zu machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man in diesem Fall unterwegs laden muss, ist extrem tief. Und die sogenannte Reichweitenangst sinkt, sobald die ersten Erfahrungen in einem Elektroauto gemacht werden.

Mit dem Explorer kommt man nicht nur weit genug, die moderne Elektronik ermöglicht ausserdem bidirektionales Laden (V2H), womit das Auto als Speicher für Strom genutzt werden kann, der beispielsweise mit der eigenen Photovoltaikanlage produziert wurde. Im optional erhältlichen Fahrerassistenzpaket ist ausserdem die Möglichkeit enthalten, den Akku des Explorers als Stromquelle für Geräte zu nutzen. An eine 230-V-Steckdose im Kofferraum kann dann zum Beispiel eine Kaffeemaschine angeschlossen werden, oder man lädt damit die E-Bikes auf.

Neben der praxistauglichen Reichweite bekommt man im Ford Explorer Collection ausserdem eine Reihe von Designelementen wie lackierte Aero-Felgen im 20-Zoll-Format oder die exklusive Lackierung «Cactus Grey», die es nur beim Sondermodell gibt. Im Innenraum gehören die vielfarbige LED-Beleuchtung und ein zwölffach verstellbarer Fahrersitz mit Massagefunktion zur Ausstattung. Der Explorer hat zudem eine elektrisch ausfahrbare Anhängevorrichtung, einen zusätzlichen vorderen Kofferraum (frunk) oder ein umfangreiches Paket an Systemen für entspanntes Fahren wie einen Fahrspurhalteassistenten, eine intelligente Geschwindigkeitsregelung und vieles mehr auf einer langen Liste mit umfangreicher Sicherheitsausstattung, die den Explorer zum verantwortungsbewussten Abenteurer machen.

 

Ford Explorer Collection:Extended Range RWD ab Fr. 56 100.–,Extended Range AWD ab Fr. 59 100.–.Mehr Informationen: www.ford.ch

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