Der Schutzstatus S wurde 2022 eingeführt, um Ukrainern eine unkomplizierte Migration in die Schweiz zu ermöglichen. Dazu gehört das Privileg, dass sie – anders als Asylbewerber – ab dem ersten Tag arbeiten dürfen. Eine einfache Meldung des Arbeitgebers genügt. Doch der Plan der Behörden funktioniert nicht. Das zeigt ein Blick auf die Sozialhilfestatistik. Obwohl der Schutzstatus seit bald vier Jahren gilt, sind die meisten Ukrainer weiterhin auf staatliche Unterstützung angewiesen. 82,9 Prozent oder rund 71.000 Personen von ihnen sind 2024 von der Sozialhilfe abhängig. Sorgen machen müssen sich die Betroffenen deswegen keine. Der Bundesrat hat im Oktober entschieden, den S ...