Zwei Meistertitel sind in den vergangenen Wochen ins Berner Oberland und in die Saanestadt gewandert. Der FC Thun ist Schweizermeister im Fussball, Fribourg-Gottéron Meister im Eishockey. Die Sportseiten haben sich überschlagen mit Trainerlob, mit Anekdoten aus Kabinen und Studierstuben des Spielsystems.
Es mag alles richtig sein, was da geschrieben wurde. Nur das eigentlich Auffällige, das politisch Sichtbare, ist unerwähnt geblieben. Denn was sich hier ereignete, ist mehr als Sport. Nicht Zürich gewinnt, nicht Basel oder Bern, weder Lausanne noch Genf, kein finanzkräftiger Grossklub aus einer helvetischen Metropole. Es gewinnen Thun und Freiburg, Provinz im besten Sinn de ...