Der zurückgetretene Korpskommandant Thomas Süssli hat Mühe, seine eigene Rolle richtig einzuschätzen. Noch als amtierender Armeechef stellte er sich dem Advisory Board der NZZ Academy zur Verfügung – eine einseitige Bevorzugung eines einzelnen Mediums im freien Markt, die einem Chefbeamten des Bundes unter keinem Titel gestattet ist. Nun will der glücklose Süssli, der als Armeechef der falsche Mann war und den pitoyablen Zustand der Armee massgeblich mitverantwortet, für die Luzerner FDP in den Nationalrat einziehen. Erst vor drei Monaten ist er – wohl mit diesem Ziel vor Augen – der Partei beigetreten. Wenn die NZZ dieses «Novum» mit Hinweisen auf die «nationalen Iden ...