Oensingen
Es läuft gut für Rémy Wyssmann, den Präsidenten der SVP Solothurn. Er hat im Februar mit seiner Partei das kantonale Energiegesetz gebodigt, bei den Kantonsratswahlen vier Sitze dazugewonnen und die Platzhirsche vom Freisinn nach sage und schreibe 195 Jahren als wählerstärkste Formation abgelöst. Jetzt steht er vor dem nächsten Triumph: An diesem Wochenende könnte erstmals eine SVP-Vertreterin in die Solothurner Regierung einziehen. Es müsste einiges krumm laufen, sollte Sibylle Jeker den Einzug in die Regierung verpassen. Ein paar Tage vor dem zweiten Wahlgang will es Parteichef Wyssmann aber nicht verschreien: «Warten wir den Sonntag ab.»
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