Er gilt als der Mann fürs Grobe: Laurent Goetschel, Direktor der umstrittenen «Friedensstiftung» Swisspeace. Wann immer ein krudes Bekenntnis gegen Israel, eine Relativierung der terroristischen Hamas oder die störrische Verteidigung der gescheiterten Schweizer Nahostpolitik gefragt ist: Goetschel ist der Mann der Stunde.
Goetschels linientreues Einstehen für das Schweizer Aussendepartement (EDA) und dessen wirkungslose «Guten Dienste» ist nur konsequent. Denn seine Swisspeace erhält jährlich rund drei Millionen Steuerfranken vom EDA. Bis dato flossen mehr als dreissig Millionen auf das Stiftungskonto. Von diesen EDA-Geldern tauchen jedoch lediglich 850 000 Franken als � ...