Es ist eine Jubelmeldung, die uns Schweizer beruhigen soll: Das mit der bildungsfernen Zuwanderung sei gar nicht so schlimm. Denn das vielgeschmähte Spreitenbach beweist laut Sonntagszeitung, dass viele Schüler zuerst kein Wort Deutsch sprechen, um dann doch das Gymnasium zu absolvieren. Es gebe in jener Agglomerationsgemeinde Klassen mit nahezu 100 Prozent Kindern mit Migrationshintergrund. Und dennoch liege der Anteil von Spreitenbachs Gymnasiasten im kantonalen Schnitt. Nur könnte dies auch damit zusammenhängen, dass die gymnasialen Anforderungen ständig geringer werden – speziell im sprachlichen Bereich. Ein grosszügiger Lehrer findet, man solle ein «Flüchtlingskind� ...