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Grüezi miteinander und ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Montag, dem 18. Mai 2026. Schön sind Sie da und ich beginne mit zwei guten Nachrichten. Denn erstens, dein Watchgroup lanciert. Mit dieser Royal Pop, einer Zusammenarbeit zwischen Swatch und Audemars Piguet, einen Sensations-Scoo. Tumulte in Swatch-Geschäften in Frankreich ist bei der Lanzierung dieser neuen Uhr, diesem Crossover zwischen Swatch und Audemars Piguet, die Lage ausser Kontrolle geraten, wie die Medien heute berichten. Und das ist natürlich interessant und pikant vor dem Hintergrund, dass das natürlich jetzt ein Triumph ist für den Mann, der sich zuletzt in den Medien hat kritisieren lassen müssen, Nick Hayek, den Chef der Swatch Group, der hier mit einer Anarcho-Idee wieder einmal alle seine Kritiker auf dem falschen Fuss erwischt hat. Ebenfalls erfreulich das beherzte Aufstehen der Widerstand von Bundespräsident Guy Parmalin gegen die Europäische Union, insbesondere gegen Ursula von der Leyen. Da ist angedroht worden aus Brüssel der Schweiz bzw. Brüssel beabsichtigt dies zu tun, die Stahlindustrie unseres Landes mit prohibitiven Zöllen von 50% zu belegen. Das läuft. auf ein faktisches Exportverbot hinaus. Die EU hier also mit einem brutalen Zollhammer. Die Freihandelsorganisation EU, die ja der Schweiz so wohlgesinnt sein soll. Da sehen wir jetzt auch, was uns die bilateralen Verträge bringen. Da wird einfach knallhart draufgehauen. 50% Zölle gegen die schweizerische Stahlindustrie, die jetzt ja schon zum Teil subventioniert werden muss. Und Guy Parmelin, und das ist hier das Bemerkenswerte, dass endlich einmal ein Bundesrat, ein Bundespräsident aufsteht und die EU kritisiert. Wann ist das zum letzten Mal der Fall gewesen? Ich kann mich nicht erinnern. Wir haben im Regelfall einfach dieses vorauseilende Einknicken und vor allem jetzt auch in der Zuwanderung. Frage aber nicht nur in der Zuwanderungsfrage. Sind die Bundesräte, sind unsere Politiker vor allem damit beschäftigt, die EU auf keinen Fall zu irritieren? Und wenn man sich eben dauernd klein macht, dann wirst du eben auch wie ein Zwerg behandelt. Und Guy Parmelin, und das ist wirklich zu begrüssen, das ist zu unterstreichen, gerade bei ihm, der immer unterschätzt wurde, der Weinbauer aus dem Wattland, damals dritte Wahl der SVP, den haben sie dann in den Bundesrat gehoben. Dieser Mann verblüfft alle und er macht etwas, was andere Bundesräte vor ihm schon lange, lange nicht mehr gemacht haben. Er leistet Widerstand, er steht auf und in ziemlich scharfen Worten hat er da in der Samstagsrundschau des Schweizer Radio und Fernsehen ausgeteilt. Grosses Thema in den Schlagzeilen natürlich nach wie vor die Zuwanderung, die Zuwanderungsinitiative. FDP-Nationalrat Simon Michel. geht mit einer Facebook-Kampagne nach vorne und dort sagt er unter anderem Folgendes. Bei Annahme der 10-Millionen-Initiative der SVP riskieren wir, dass die Personenfreizügigkeit gekündigt werden muss. Stimmt, aber nur dann, wenn der Bundesrat nichts unternimmt bei der Schwelle von 9,5. Er könnte ja auch jetzt schon etwas unternehmen. Wenn man der Auffassung ist, und viele sind der Auffassung, dass wir zu viel Zuwanderung haben und auch zu viel von den Falschen kommen, könnte man jetzt schon drosselnd einwirken, machen sie nicht. Bei 9,5 Millionen müssten sie es machen, damit eben diese 10-Millionen-Marke gar nicht erreicht wird. Sollte sie überschritten werden wegen Arbeitsverweigerung des Bundesrates, muss man hier ganz klar festhalten, dieses Gejammer auch der Bundesräte, beispielsweise Bundesrat Jans, die da sagen, ja, wenn man diese Initiative annimmt, geht die Schweiz unter, die Schweiz wird zum Parkhaus. Für jeden, der rein will, muss einer raus. Das ist ja das Szenario nach Überschreiten der 10-Millionen-Marke. Aber dass man diese 10 Millionen Marke erreicht, ist nur dann möglich, wenn der Bundesrat nichts unternimmt. Also die Klage über diese Initiative ist im Grunde Ausdruck der Faulheit unserer Regierenden, etwas gegen diese massive Zuwanderung zu unternehmen. Dies als Bemerkung zu der Feststellung von Michel, dass die Personenfreizügigkeit gekündigt werden muss. Auch Michel. entlastet da, will da dem Bundesrat gar nicht zumuten, irgendetwas zu unternehmen, oder er traut es ihm nicht zu. Da muss ich auch sagen, sind wir denn der Auffassung, dass unsere Regierung nicht in der Lage ist, wirksame Instrumente zu entwickeln und die Zuwanderung zu begrenzen? Wenn wir dieser Auffassung sind, dann müssen wir schleunigst die Zusammensetzung des Bundesrats ändern. Und da müsste sich Herr Michel eben nicht darin ergehen, das zu beklagen, sondern er müsste in seiner Eigenschaft als Nationalrat dafür sorgen, dass wir endlich einen Bundesrat, auch einen von der FDP bekommen oder vielleicht sogar zwei, die in der Lage sind, eben diese Missstände zu beheben, die eben nicht auf Arbeitsverweigerung sitzen. Und dann argumentiert er weiter. Also wenn die Personenfreizügigkeit gekündigt werden müsste, fielen auch die bilateralen Verträge wegen der Guillotine-Klausel dahin. Wir hätten in Folge keinen Zugang mehr zum Schengen-Informationen-System SIS. Die Schweizer Polizei wäre blind und unser Land würde zum Paradies für Kriminelle. Das sind Fake News. Das stimmt einfach nicht. Schengen-Dublin. Flüchtlings- und Grenzöffnungsabkommen, also Schengen ist das Grenzabkommen, auch mit diesem Zugang zum Polizei-Informationssystem. Diese Abkommen sind Teil der Bilateralen 2, nicht der Bilateralen 1. Die Guillotine-Klausel greift nur für die Bilateralen 1. Das heisst, dass hier etwas mitgekündigt, mit in den Abgrund gerissen würde, das ist schon einmal falsch. Und falsch ist auch die Aussage von Michel, wenn er sagt, dass dadurch die Polizei blind würde. und dies dann zu einer Beförderung, dass die Schweiz dann zum Paradies für Kriminelle werden könnte. Die Schweiz ist heute schon ein Paradies für Kriminelle. Wir haben eine Rekordauslastung der Gefängnisse, wir haben eine Rekordzahl von Ausländern in unseren Gefängnissen. Und ist ja klar, durch die Grenzöffnung, durch Schengen, ist die Schweiz nicht sicherer geworden. Man hat damals versprochen, als das abgestimmt wurde, dass mit dem Zugang zu diesem Informationssystem die Schweiz viel wirksamer die Kriminalität bekämpfen könnte. Ich habe damals in Deutschland noch arbeitend mit dem früheren Scotland Yard Chef über dieses Thema gesprochen. Er hat mir gesagt, das ist verrückt, was eure Politiker sagen. Mit der Grenzöffnung werdet ihr mehr Kriminelle bekommen und genau so ist es herausgekommen. Aber Simon Michel, der grösste Euroturbo unter der Bundeshauskuppel, verbreitet auch hier, Fake News ist einfach falsch und vergessen wir nicht, scheint er auch nicht im Visier zu haben, dass damals, als Mark Rutte und Nehammer noch Premierminister bzw. Bundeskanzler waren in Holland, in den Niederlanden und in Österreich, haben beide dieser Regierungschefs gesagt, Schengen und Dublin sei gescheitert. Auch das Flüchtlingsabkommen Dublin ist gescheitert. Nehmen Sie Italien. Italien weigert sich, die Fälle zu beurteilen. Dublin zurückzunehmen, die sie müssten. Viele weitere Aspekte im Zusammenhang mit der Zuwanderung. Ein hervorragendes Interview mit dem Ökonomen Reto Völmi in der Schweiz am Wochenende. Eine massvolle Stimme und Völmi spricht aus, was da die Zuwanderungsturbos gerne verschweigen. Er sagt, Bevölkerungswachstum. ist nicht notwendigerweise Voraussetzung für Wirtschaftswachstum, im Gegenteil, das ist entkoppelbar. Wirtschaftswachstum könne es sogar mit sinkender Bevölkerung geben, aufgrund von steigender Produktivität. Er räumt zwar ein, dass die AHV, das umlagefinanzierte Sozialwerk, durch eine Abdrosselung der Zuwanderung noch mehr in Schieflage geraten könnte, aus demografischen Gründen, aber er sagt auch, dass eine gedrosselte Zuwanderung zu steigenden Löhnen führen kann. Und der Begriff Fachkräftemangel behagt ihm nicht. Reto Völmi, HSG-Professor, Universität St. Gallen, muss man heute korrekterweise sagen, mit massvollen, etwas anderen Akzenten zu der Zuwanderungsdebatte. Dann hat die Recherche der Weltwoche im Zusammenhang mit dem Bundesgericht weitere Wellen geworfen. Ich habe es bereits in einer Sendung angesprochen. Ende letzter Woche Altbundesgerichtspräsident Mayer kritisiert die Liebesaffäre, sagt man hätte schon viel früher hier einschreiten müssen, wogegen sich dann ja der heutige Bundesgerichtspräsident wehrt. Aber der Fall ist klar. Die Verbandelung, die Verwicklung, diese Interessenskonflikte eines Liebespaars im Bundesgericht verstoßen ganz klar gegen das Bundesgerichtsgesetz. In der NZZ ist geschrieben worden, ja wenn eine andere Zeitung als die Weltwoche das aufgedeckt hätte, dann hätten die beiden schon längst zurücktreten müssen. Die besagten Bundesrichter, das ist eine interessante Aussage. Wenn die NZZ das tatsächlich so sieht, dann müsste sie ja umso dringlicher jetzt zum Rücktritt rufen, um diesen Missstand zu beheben. Aber möglicherweise ist da der Zeitung einfach drum gegangen, irgendwo der Weltwoche eins ans Bein zu streichen. Gehört ja auch dazu in unserer Branche. Economist Wiss, Chef Mäder, kontert der Personen... Entschuldigung, der 10-Millionen-Schweiz-Initiative in einem grossen Interview im Sonntagsblick und in seiner, ich nehme es so wahr, ganzen Verzweiflung, hat er keine bessere Idee, als den Schweizern zuzurufen, angesichts der Zuwanderung baut mehr Hochhäuser. Singapurisierung, Schweiz, Manhattan, das ist die Zukunftsoptik von Economy Suisse und ja, das drückt. Den ganzen Notstand aus der Zuwanderungsbefürworter, der Propheten der Masslosigkeit und der Grenzenlosigkeit, jedem diesem Kult des Kolossalen Huldigen, die uns einreden wollen, dass eine Begrenzung der Zuwanderung nicht möglich ist. Also die haben ja kapituliert. Ein Christoph Maeder von Economy Suisse hat kapituliert, wenn er sagt, baut mehr Hochhäuser. Aber ich beobachte auch in anderen... Ja, eben zuwanderungsfreundlichen Kreisen oder massenzuwanderungsfreundlichen Kreisen, muss ich sagen, denn mit Zuwanderung an sich hat ja niemand ein Problem. Das Problem ist die grenzenlose, die masslose, die übertriebene Zuwanderung. Das ist der entscheidende Punkt. Und ich glaube, auch die, die jetzt diese Zuwanderung vergöttern, würden mir im Grunde recht geben und sagen, ja, man muss das natürlich kontrollieren, man muss es begrenzen. Aber irgendwie bringen sie es nicht übers Herz. Das zuzugeben, weil sie dann eben natürlich dieser Initiative einen Punkt oder mehrere Punkte zuweisen müssten. Und auch Michael Herrmann, der Politgeograf, in einem nicht mehr enden wollenden Tagesanzeigerinterview, wirkte einigermassen ratlos und kam zum Befund, dass die Wirtschaft jetzt mit ihren Alarmszenarien, wenn wir da nicht jährlich Hunderttausende von neuen Menschen in die Schweiz hineinpferchen, Dann geht die Wirtschaft kaputt. Mit dieser Aussage würden sie auch in ihren Stammkreisen nicht mehr durchschlagen, würde man ihnen nicht mehr zuhören. Das zeigt doch, dass der Missstand dieser Zuwanderung offensichtlich in der Schweiz empfunden wird, und zwar deutlich intensiver empfunden wird, als bei gewissen intellektuellen oder eben auch Elitenkreisen in der Politik, in der Wirtschaft. Und auch in den Medien. Ukrainer und Syrer, auch ein brenzliges Schlagzeilenthema heute Morgen in den Medien. Der Blick berichtet, dass die Gemeinden jetzt Alarm schlagen, weil ab 2027 die ukrainischen Schutzbefohlenen, die hier ja nur auf Zeit bleiben, dürften. Dass diese ukrainischen Schutzbefohlenen einen Aufenthaltsstatus bekommen in der Schweiz, der sie dann gleichstellt mit den Schweizer Sozialhilfeempfängern, mit einer Explosion der entsprechenden Kosten. Man rechnet da mit Hunderten von Millionen, die auf die Schweiz zukommen. Und das ist doch ein ausgemachter Skandal, meine Damen und Herren. Jetzt, wo wir Schlagzeilen haben, dass Zelensky den Krieg gegen Putin sogar gewinnen könnte, das sagen ja die Medien. Da müssten ja die gleichen Zeitungen umso... beherzter auch den hier lebenden Ukrainer-Nahelegern, jetzt wieder in ihre siegreiche Heimat zurückzukehren. Aber das machen sie nicht. Und das ist auch wieder interessant, warum sie das nicht machen. Auf der einen Seite behauptet man, die Ukraine ist dermassen unsicher, dass man nicht zurückkommen kann. Was ja auch nicht stimmt, denn die Ukraine ist ein riesiges Land und wesentliche Teile des Landes sind von diesem Krieg unmittelbar überhaupt nicht betroffen. Also da könnte man problemlos Aufenthaltsorte schaffen. für diese Binnenflüchtlinge. Aber nicht nur das, die Schutzbefohlenen, die hier eben auf Zeit nur bleiben dürfen, sind jetzt quasi für immer hier. Und das gleiche Szenario beobachten wir jetzt bei den Syrern. Da hat es ja einen Regimewechsel gegeben, das Assad-Regime ist nicht mehr dort. Und die, die wir haben, sind ja vor allem vor dem Assad-Regime geflogen. Entschuldigung, jetzt möchte man die zurückbringen, aber sie gehen nicht. Obwohl der Bund, muss man sich vor Augen halten, sogar noch Auswanderungsprämien bezahlt. Man gibt ihnen Geld, dass sie nach Hause gehen, aber sie wollen trotzdem nicht nach Hause gehen. Da haben sie an zwei Beispielen ein Schlaglicht auf die schweizerische Asylmisere. Und solange der Wille nicht da ist, diese Probleme zu lösen, muss sich doch niemand fragen, meine Damen und Herren, warum die Zustimmung, die Umfragewerte zugunsten dieser keine 10 Millionen Schweiz-Initiative so sind, wie sie sind. Hier ist doch die politische Elite in der Schweiz, das Establishment, der Mainstream, auf der ganzen Linie krachend gescheitert. Seit Jahren, seit Jahrzehnten versprechen sie, wir lösen die Probleme, wir machen etwas, wir begrenzen, die SVP hat keine Lösung, wir haben die guten Lösungen, wir finden pfefferscharfe Umsetzungen, wir schaffen hier ganz klare, bessere Instrumente. Nichts haben sie fertiggebracht. Sie huldigen dem Kult. der Masslosigkeit, der Grenzenlosigkeit und selbst die Zeitungen, die das Ganze noch bengalisch beleuchtet haben in der Vergangenheit, kommen nicht mehr darum herum, das Ganze nun auch kritisch ins Visier, in die Optik zu nehmen. Universitätsspital Zürich. Der Skandal um den italienischen Chirurgen und Innovator Francesco Maisano geht in die nächste Runde. Maisano hat sich zu Wort gemeldet in der NZZ am Sonntag. Er verteidigt sich interessanterweise mit den Argumenten, die ich vor ziemlich genau einer Woche in meiner Sondersendung ausgebreitet habe. Zweifel an der statistischen Berechnungsmethode der Übersterblichkeit, natürlich auch Zweifel an der Berechnung des Risikoprofils. Der Patient, mein Sano, sagt, man hat uns eben wirklich viele hoffnungslose Fälle gegeben. Ich habe in voller Transparenz auch die innovativen Methoden angewendet, für die ich geholt worden bin. Und es stimmt, er sei da an einem Unternehmen beteiligt gewesen, im Zusammenhang eben mit diesem ominösen Kardioband, das man heute nicht mehr verwendet. Und da sei er auch unternehmerisch dabei gewesen, habe das aber den Uni... gewaltigen, stets transparent auf den Tisch dargelegt. Und da sei also keine Geheimniskrämerei betrieben worden. Und dann sagt er etwas sehr Brisantes. Von dem späteren Verkauf dieser Kardiobandfirma habe auch das Unispital finanziell profitiert. Das ist ja interessant, denn in dem Untersuchungsbericht, an dem ich ja methodische Zweifel geäussert habe, einfach Fragen aus journalistischer Sicht. Massiminich dann da als medizinischer Experte aufzutrumpfen. In diesem Bericht wird meines Erachtens klar, dass wir einfach ein Führungschaos haben bei diesen Universitätsspitälen. Ich glaube auch bei den Universitäten insgesamt haben wir ein Führungsproblem. Und das Führungsproblem kommt eben daher, dass nicht mehr die politisch gewählten Regierungsräte hier die Hauptverantwortung haben. Und zwar tatsächlich dann mit der vollen... Führungsverantwortung dieser Institutionen zu beaufsichtigen hätten. Und das sieht man jetzt auch an den Versuchen, die SVP-Regierungsrätin Nathalie Rickli hier etwas ins Fadenkreuz zu nehmen. In der NZZ heute Morgen wird sie beschuldigt oder zumindest befragt, zu spät reagiert zu haben. Aber es zeigt sich dann auch in den Antworten, dass aufgrund der ganzen gesetzlichen Lage, dass eben die Durchgriffsmöglichkeiten, da gar nicht so vorhanden gewesen sind. Ob man da früher hätte eingreifen müssen, ob man etwas hätte machen müssen, auch von ihrer Seite schwierig zu beurteilen. Aber ich glaube, jetzt Zukunftsgericht, müsste man einfach schauen, dass die politisch Verantwortlichen auch wirklich verantwortlich sind. Früher, als ich noch an der Universität Zürich studiert habe, gab es einen Bildungsdirektor im Kanton Zürich, vor dem zitterten die Linken an der Uni. Und das war der Alfred Gilgen. Und der hatte tatsächlich die Verantwortung, auch was die Berufe von Professoren anging. Und heute hat sich diese Führungsverantwortung irgendwie aufgelöst und darum haben wir so eine Art Feudalsystem. Und dieses Feudalsystem hat möglicherweise eben auch bei diesem Ärzte-Skandal ganz massiv zur Verschlechterung der Qualität beigetragen. Denn Francesco Maisano weiss zu Recht darauf hin, dass er beurteilt wird von Leuten, die eine ganz andere Auffassung von Herzchirurgen haben als er. Zum Beispiel jetzt von einem Auswärtigen von Thierry Garel, der sich ganz massiv äussert, ein hoch dekorierter, brillanter Herzchirurg. Daran gibt es überhaupt nichts zu rütteln. Der jetzt ganz massiv, auch wegen dieser Kardiobänder Maisano. unter Beschuss nimmt. Maisano hat ihm nun angekündigt, wenn er weiter so macht, dann gäbe es eine Verleumdungsklage gegen ihn, weil Carell tatsächlich heftig austeilt. Aber Carell ist eben ein Verfechter jener herkömmlichen Herzchirurgie, während Maisano vielleicht jetzt etwas leihenhaft als Vertreter einer kardiologischen Herzchirurgie betrachtet werden könnte. Und da tobt natürlich jetzt ein Streit unter den Experten. Aber man sieht eben hier abgebildet in diesem Fernduell, Auch den Konflikt, den man an der Uni Zürich jetzt in diesem Bericht beleuchtet hat, dass nämlich die Kardiologie der Uni Zürich und die Herzchirurgie, die von Maizano geleitet wurde, zusehends in eine Art kalten Krieg verfallen sind. Ohne dass da irgendeine Instanz, am wenigsten der Spitaldirektor Zünd, in der Lage gewesen wäre, diesen Konflikt zu schlichten. Und Zünd ist ja völlig abgetaucht, von dem hört man überhaupt nichts mehr. Und da hat sich der Fokus völlig auf Maisano gerichtet. Und auch da weist natürlich in seinen Argumenten der Italiener zu Recht darauf hin, dass der Bericht eigentlich viel differenzierter ist und sagt, auch diese sominöse Kardiobahn sei gar nicht unmittelbar jetzt beschuldigt worden, sondern es seien übergreifende Missstände diagnostiziert worden, die nun aber ihm sozusagen unikausal zur Last gelegt werden. Und da hat er... Schiene, Kardioband argumentieren jetzt ja auch Chirurgen wie Garel. Kurzum, ein Eindruck der organisierten Verantwortungslosigkeit und immer noch die Frage, ob da ein Mann zum Sündenbock gemacht wird. Der Bericht, wie gesagt, ist differenzierter. Im öffentlichen Urteil ist das Fallbeil schon gesenkt. Die Universität selbst. Erhielt einen Anteil der früheren Klinikleiter Francesco Baisano, weist ihn einem Untersuchungsbericht der Oberen Vorhöfe zurück. Er betont, das Unispital habe von seinen Innovationen profitiert und droht dem Herzchirurgen Thierry Carell rechtliche Schritte an. Audiatur et altera pars. Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und Ihnen einen schönen Tag. Ich komme gleich zurück mit den internationalen Schlagzeilen. Bis sofort.

Widerstandskämpfer Parmelin: Scharfe Worte gegen von der Leyen. Nick Hayek: Swatch-Chef landet Sensations-Coup. Ukrainer, Syrer bleiben: Millionenkosten für die Schweiz. FDP-Michel: Fake News zu Schengen/Dublin. Economiesuisse-Mäder: Mehr Hochhäuser!

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Widerstandskämpfer Parmelin: Scharfe Worte gegen von der Leyen. Nick Hayek: Swatch-Chef landet Sensations-Coup. Ukrainer, Syrer bleiben: Millionenkosten für die Schweiz. FDP-Michel: Fake News zu Schengen/Dublin. Economiesuisse-Mäder: Mehr Hochhäuser!
Widerstandskämpfer Parmelin: Scharfe Worte gegen von der Leyen. Nick Hayek: Swatch-Chef landet Sensations-Coup. Ukrainer, Syrer bleiben: Millionenkosten für die Schweiz. FDP-Michel: Fake News zu Schengen/Dublin. Economiesuisse-Mäder: Mehr Hochhäuser!
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Kapitel

  1. Begrüssung und Einführung
  2. Gute Nachrichten und Watchgroup Lancierung
  3. Widerstand gegen EU-Zölle
  4. Zuwanderungsdebatte und 10-Millionen-Initiative
  5. Interview mit Ökonom Reto Völmi
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