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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 27. Mai 2000. Was Sie da im Hintergrund erkennen können, schemenhaft in Umrissen, sind Hochhäuser in der Moskauer Innenstadt. Wir sind hier zentral gelegen an einer der grossen Verkehrsachsen, nicht weit entfernt das russische Aussenministerium von Sergej Lavrov, ein stalinischer Riesen- und Prunkbau, diese Zuckerbäcker-Architektur, wie man sie nennt, nächtlich illuminiert. Von unten gibt es eine ganz spezielle imperiale Ambience. Auch wenn man da ankommt, wie ich vorgestern, mitten in der Nacht Moskau, wie eine Art gigantische Freiluftinszenierung. Auch der Macht und der Überlebensleistung der Russen in feindseliger Umgebung. Man könnte hier jetzt einen längeren Vortrag anschliessen. Also das russische Außenministerium und auch eine... Puente gewissermassen, eine kleine neckische Seitenbemerkung, ein paar hundert Meter weiter die Strasse runter befindet sich ein ukrainisches Traditionsrestaurant, hochbeliebt und eben den ukrainischen Traditionen gewidmet. Und als ich vor zwei Jahren dort Filmaufnahmen machte, Sie können sich vielleicht erinnern, haben mir viele Gäste gesagt, sehen Sie, hier ist die Verbundenheit unserer Völker, dieser Krieg. In der Ukraine ist eine Absurdität. Wir Russen wollen das nicht. Die Ukrainer sind unser Brudervolk. Das ist eine riesige Tragödie und das Ganze ist uns aufs Auge gedrückt worden vom Westen durch diese Hegemonialpolitik der NATO-Osterweiterung. Damit hat man die Russen in eine unmögliche Situation gebracht, auch unseren Präsidenten. Mittlerweile stehen wir im fünften Jahr dieses Kriegs. Und es scheint zu stocken. Ich sage, es scheint zu stocken. Ich bin da immer vorsichtig, weil im Krieg darf man den Nachrichten nicht trauen. Propaganda auf allen Seiten. Deshalb ist es wichtig, sich immer auch selber ein Bild zu machen vor Ort. Ich war in der Ukraine. Ich war vor allem aber auch in Russland. Warum vor allem in Russland? Ja, weil mit den Russen eben niemand redet. Und unsere ganze Optik in der Schweiz, in Deutschland, in Mitteleuropa, in Westeuropa ist geprägt. von der ukrainischen Sicht auf diesen Krieg. Und das ist eben ein unvollständiges Bild. Und aus unvollständigen Bildern, meine Damen und Herren, darüber müssen wir nicht lange reden, ergeben sich eben unvollständige, einseitige Entscheidungen. Und das ist der Grund, warum ich jetzt hierher gekommen bin, an eine Sicherheitskonferenz, die erste ihrer Art, so eine Art Pendant zur Münchner Sicherheitskonferenz. Man kann allerdings nach dem ersten Sitzungstag schon sagen, dass sie in dieser Reiseflughöhe jetzt auch der prominenten Besetzung noch nicht fliegt. Es gibt eine Reihe von prominenten Mitgliedern aus dem russischen Staat, die man gestern hat sehen können, unter anderem Maria Sakharova, die Sprecherin des Aussenministeriums, aber auch der frühere Oberkommandierende der Streitkräfte Scheugu, der nach dem gescheiterten Blitzkrieg dann irgendwann abgeschoben, abserviert wurde auf seinen neuen Posten als Chef des russischen Sicherheits. Das Ganze ist eine Mischung aus Waffenmesse mit Präzisionsgewehren und Kanonen und Spezialausrüstungen. Dazwischen finden dann Panels, Podien, Diskussionen, Debatten statt. Zum einen gestern vor allem über ukrainische Menschenrechtsverletzungen in diesem Krieg. Ich komme dann in der internationalen Ausgabe darauf zu sprechen. Aber auch Fragen der internationalen Stabilität. wurden da angesprochen. Was ist der überwiegende Eindruck? Ich habe natürlich versucht herauszufinden, ist da die Nervosität am Steigen? Wie hat sich die Stimmung verändert in der russischen Hauptstadt, jetzt eben da dieser Krieg offensichtlich nicht so läuft, wie man sich das im Kreml vorgestellt hat? Wie verzweifelt ist Putin, lautete da meine provokative Frage, die ich einigen Konferenzteilnehmern... gestellt habe, wie sehen Sie da die innere Machttektonik in der Hauptstadt? Und ich habe gestern jetzt im Rahmen der Konferenz tiefenentspannte Teilnehmer getroffen. Keiner also wettet da auf einen militärischen Sieg gewissermassen des Westens, auf eine militärische Niederlage Russlands. Das sei unmöglich. Man habe Geduld, man habe sich darauf eingestellt und man wisse, man sei da. Nicht einfach nur gegen die ukrainische Machtelite im Krieg, sondern dahinter steht eben der sogenannte kollektive Westen. Zeitschriften allerdings, und darüber schreibe ich dann in der morgigen Ausgabe, tobt eine Art Richtungsdiskussion zwischen den Falken und den Gemässigten. Es gibt die, die sagen, Putin müsse jetzt endlich die Handbremse lösen, die Samthandschuhe ausziehen und da ganz hart Gegenschläge lancieren. Auf der anderen Seite gibt es die Gemässigten und darunter auch sehr ungeschminkte Kritiker. Kritiker, die sehr ungeschminkt die Zustände aus ihrer Sicht darlegen und sie sagen, Russland müsse jetzt auf der Grundlage der Abmachungen von Alaska im letzten Jahr einen Frieden anstreben. Es sei komplett unrealistisch, da das Regime in Kiew stürzen zu wollen und weitere Gebiete zu erobern. Das sei ausserhalb jeder vernünftigen... Beurteilung. Wer wird sich da durchsetzen? Ich persönlich glaube, wissen Sie, das ist Kaffeesatzlesen, ich halte Putin ja nicht für diesen finsteren Kriegstreiber, als der er im Westen dargestellt wird. Das ist für mich reine, pure Propaganda, denn wenn er das wäre, dann hätte Putin nicht nach wenigen Wochen des Einmarsches, der Invasion in Istanbul mit den Ukrainern Friedensgespräche geführt. Diese Friedensgespräche sind ja dann sehr weit gediehen. Am Schluss scheiterte das Ganze nicht am Widerstand der Russen oder der Ukraine, sondern am Veto der Amerikaner und der Briten. Und ein Ereignis, ein ominöses Ereignis, spielte damals auch eine bedeutsame Rolle, nämlich das Massaker von Putscha. Und das war übrigens gestern auch ein grosses Thema an dieser Konferenz, in der es eben auch um die ukrainischen Kriegsverbrechen ging. Und Maria Sakharova, sie ist natürlich keine objektive, neutrale... Sie ist Kommentatorin, sie ist Partei, manche würden sie als Propagandaministerin bezeichnen. Aber eben im Krieg betreiben alle Seiten Propaganda, darum muss man sich die Propaganda von beiden Seiten anhören. Sie hat dann sehr detailliert aus ihrer Sicht dargelegt, warum die russische Seite dezidiert der Auffassung ist, dass dieses Massaker von Butscha nicht von russischen Streitkräften begangen worden sei. Was ist jetzt die Wahrheit? Was ist Propaganda? Das lässt sich natürlich nicht sagen. Aber man muss sich das anhören, denn im Rechtsstaat, und ich habe immer gedacht, dass die westliche Seite den Rechtsstaat und die Regeln hochhält, da gilt eben, ja, audiatur et altera pars in dubio pro reo. Aber bei uns ist das natürlich ein Dogma. Wenn Sie da widersprechen, wenn Sie sich da eine Verteidigungsrede anhören, wenn Sie da nur schon den Angeklagten zu Wort kommen lassen. Dann werden sie ja gleich mit Sanktionen belegt, versucht man sie mundtot zu machen. Und das ist natürlich auch kein Zeichen von Stärke, im Gegenteil, das ist ein Zeichen von Schwäche. Aber ich werde versuchen, da etwas in der internationalen Ausgabe noch ausführlicher darauf zurückzukommen. Vor allem aber in der neuen Weltwoche lesen Sie meine Eindrücke, das geht jetzt weiter. Ich habe heute eine ganze Reihe von Interviews und Gesprächen mit Industriellen, mit Strategieexperten und auch Vertretern der Regierung. Im weitesten Sinne. Morgen dann Konferenz, intensiver Weitergang plus Gespräche, Interviews hier. Ich versuche, so viele Eindrücke wie möglich mitzunehmen und Ihnen nach Hause. entsprechend zu übermitteln. Was sind die Schlagzeilen? Was ist das grosse Thema in der Heimat? Das bekomme ich sogar hier mit, nicht im Sinne eines Tagesgesprächs, aber eben über die Medien. Die 10 Millionen Schweiz ist das definitive, alles überragende Thema. Und das ist die Grossartigkeit der Schweiz, wie wir einfach so etwas diskutieren, wie das ausgetragen wird. Das ist... Fantastisch, das ist einzigartig und darum dürfen wir uns auf keinen Fall dieser Europäischen Union unterwerfen, institutionell. Was eben bedeuten würde, dass unsere direkte Demokratie eingeschränkt würde. Und nur unserer direkten Demokratie, dieser Verfassungsordnung, verdanken wir es, dass eben so lebhaft diskutiert werden kann und nicht einfach nur die Politiker die Agenda setzen, dass alles von denen abhängt da oben in Bern. Das ist übrigens auch in... Russland jetzt hier in Moskau immer wieder zu spüren gewesen, in den Vorträgen, in den Auftritten, in den Darstellungen, vor allem auch zur Drohnentechnologie. Das ist übrigens auch ein Thema hier an dieser Diskussion, an dieser Sicherheitskonferenz. Alles schaut auf den Kreml. Was macht Putin? Was entscheidet der Präsident? Was geht da wieder dem obersten Machthaber durch den Kopf? Da hängt so viel von der Tagesform. und auch letztlich von der Schaffenskraft, Intelligenz, Integrität usw. des Staatsoberhaupts ab. Das ist eine hochrisikobehaftete Staatsform, die man hier hat. Aber es ist eben eine Staatsform, die in der russischen Geschichte verwurzelt ist. In der Schweiz ist das eine andere Herkunftstradition. Aber wir müssen uns Schweizer lieber an dem festhalten, was wir haben. Und das bietet aus unserer Sicht eben unschätzbare... Vorteile, nicht zuletzt eben dank der direkten Demokratie, diese Lebhaftigkeit der Diskussion, die es sonst in keinem anderen Land so gibt. Aber wir nehmen das Ganze für selbstverständlich. Ich hatte die 10-Millionen-Schweiz-Initiative. Das grosse Schlagwort heisst Nachhaltigkeit. Jahre und Jahrzehnte war das Nachhaltigkeitsprinzip heilig in der Schweiz, in der Politik, in den Medien in der Gesellschaft. Wir sollten uns nachhaltig Verhalten, Abfalltrennen, Energie sparen, wenig fliegen, einen kleinstmöglichen ökologischen Fussabtritt hinterlassen. Genau diese hohen Priester, diese Nachhaltigkeit, rufen jetzt am meisten auf und kämpfen am bittersten gegen die Nachhaltigkeitsinitiative. Keine 10 Millionen Schweiz. Warum? Ja, Nachhaltigkeit muss offenbar überall sein, nur nicht in der Schweiz. Zu allem muss man Sorge tragen, ausser... Zur Schweiz, ausser bei diesem kleinen Land mit 7,5% bewohnbarer Fläche und 9,15 Millionen Einwohnern. 7,5% bewohnbare Fläche, das müsste man sich einmal vorstellen. Natürlich könnte man das noch erweitern, wenn man die Bauzonenordnungen verändert, wenn wir unsere landwirtschaftlichen Gebiete zubetonieren würden, auch noch zubetonieren würden. um uns dann in einem Kriegsfall, von dem man uns ja erzählt, das werde immer wahrscheinlicher, noch weniger selber ernähren könnten. Das geht doch nicht auf, liebe Freunde. Diese Schweiz, dieses kleine, wehrlose Ländchen mit seinem eng begrenzten Territorium, diese heillos überforderte Nation, darf man nach dem Willen dieser Nachhaltigkeitsfanatiker nach Belieben mit Zuwanderern zustopfen, kaputt machen und ja, mit Verbetonierung, mit Zersiedelung, mit... mit Übersiedlung in seinen Grundfesten bedrohen. Überall soll man Ressourcen sparen, ausser bei der Migration, die natürlich die umweltschädliche Mobilität anheizt wie sonst nichts. Man muss sich nochmal schon den Autoverkehr anschauen, übrigens auch die vielen Schweizer Autos, die in den Balkan fahren, zurück in die Heimat. Wir sehen sehr viele deutsche Fahrzeuge auf unseren Strassen. Klar, das sind die Verwandten der Zahllosen, der... Hunderttausenden von Deutschen, die mittlerweile in der Schweiz leben, mit zunehmendem Zuwanderungsdruck, weil die Schweiz, ich komme dann gleich noch darauf, eines der beliebtesten, wenn nicht gar das beste Land der Welt ist, wie da bestimmte Rankings sich genau da ausdrücken. Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielen keine Rolle, nicht die geringste Rolle, wenn es um die Zuwanderung geht. Übrigens auch im Ukraine-Krieg ist mir immer wieder aufgefallen, in den Medien Selenskyj, greift mit seinen Drohnen russische Erdölanlagen an. Das produziert ökologische Katastrophen. Wo ist da der Aufschrei unserer Grünen? Wo ist da die sogenannte Ökologie? Lobby. Im Übrigen gibt es auch schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen der ukrainischen Kriegsführung, wenn wir schon bei diesem Thema sind. Ich komme in der internationalen Ausgabe noch einmal darauf zu sprechen. Letzte Woche ist ein Studentenwohnheim in Starobilsk, das ist in dieser Provinz Luhansk im Donbassgebiet, nach einem Drohnenangriff zerstört worden. 21 junge Menschen zwischen 18 und 19 Jahren. sind gestorben, 35 verletzt und die Reaktionen bei uns in den Medien sehr verhalten. Umso vehementer hat man dann allerdings die russischen Schläge auf Kiew angeprangert, verurteilt, dabei allerdings zu erwähnen, unterlassen, dass die Russen explizit gesagt haben, das ist ein Vergeltungsschlag für diese krassen Menschenrechtsverletzende Attacke auf das Studentenwohnheim, pädagogische Hochschule in... Starobils, also auch da passen wir einfach auf, dass unsere Optik nicht zu einseitig wird in diesem Krieg. Also Jubel sozusagen, wenn die Ukrainer russische Ölfelder anzünden, aber eben ökologisches Bewusstsein, die Katastrophenempfindung hier findet überhaupt nicht statt. Im Übrigen, wenn wir schon bei den Nachhaltigkeits-Umwelt-Zielen sind, ja die Pariser Klimaziele, die viel beschworen, die beziehen sich ja... auf die ganze Welt sozusagen, auf die einzelnen Länder allerdings, nicht die Anzahl Menschen. Und dass durch eine Zuwanderung von über 100'000 netto in die Schweiz die Erreichung dieser Ziele verunmöglicht wird, das ist auch komplett von der Agenda verschwunden. In den Medien tobt eine eigentliche Gegenkampagne. Die CH-Media beschwören das Schengen aus bei einem Ja, weil die Kündigung der Personen... dass Freizügigkeit das Ende von Schengen-Dublin bedeuten würde. Abgesehen davon, dass uns diese Abkommen mehr statt weniger Asylanten, mehr statt weniger Kriminalität gebracht haben, hängt die Personenfreizügigkeit überhaupt nicht mit Schengen zusammen. Denn die Personenfreizügigkeit ist Teil der Bilateralen I, Schengen aber der Bilateralen II. Und wer einen direkten vertraglichen Zusammenhang hier postuliert, Gar eine Guillotine-Klausel der... lügt einfach. Die NZZ, die am schlimmsten von allen gegen die Nachhaltigkeitsinitiative tobt, bringt den abgeschmackten Vergleich mit dem Brexit, die Lehren des Brexit für die 10 Millionen Schweiz, lautet da etwa ein Titel, als ob die Schweiz bei einem Jahr aus der EU austreten müsste, deren Mitglied sie nie war, meine Damen und Herren. So wird hier argumentiert, aber Sie sehen im Hintergrund, da geht nun die Sonne merkbar auf. Also es gibt Lichtblicke am Horizont, auch in diesem Propagandagetöse. Und wie wenn das katastrophale sozialistische Gesundheitswesen von UK, längst vor dem EU-Eintritt und EU-Austritt eingeführt, etwas mit unserem zu tun hätte und als ob das Asyldebakel der linken Regierung von UK nichts mit der miserablen Labour-Regierung von Keir Starmer und den Urteilen des Europäischen Menschengerichtshofs zu tun hätte, der die Abschiebungen nach Ruanda verboten hat. Wir werden am 14. Juni wissen, ist es noch möglich, ist es tatsächlich möglich? gegen diese einhellig ablehnende Medienwand zu gewinnen. Am sachlichsten berichtet der Blick gestern mit einem Grundsatzbeitrag «Diese Zahlen lügen nicht». Wir lesen da, dass 2025 neu 204'000 Menschen in die Schweiz geströmt sind. Die Arbeitsmigration betrifft 43%, also bei weitem nicht einmal die Hälfte. Am meisten Zuwanderer Der arbeitende Minderheit kam in den Bereich Planung, Beratung, Informatik. Nur ist IT längst kein Mangelberuf mehr. Nicht einmal 3% der Zuwanderer arbeiten im viel zitierten Gesundheitswesen, wo übrigens die Arbeitslosigkeit unter den Pflegekräften gleich hoch ist wie beim schweizweiten Durchschnitt der übrigen Berufe. Bei den hier ansässigen Ausländern im Gastrobereich liegt die Arbeitslosigkeit bei 9,3% und wir holen immer neue. Herr Rhein und Gastro Suisse, der Fachverband, haben die Nein-Parole gegen die Nachhaltigkeitsinitiative ausgegeben. Da sehen Sie eben ganz klar die Interessenlage. Die Wirte, die Gastrobranche hat ein Interesse, immer wieder neue Leute in die Schweiz zu holen, die Auswahl zu vergrössern. Man ist süchtig nach Zuwanderung, meine Damen und Herren. Man ist wirtschaftlich abhängig oder glaubt sich wirtschaftlich abhängig. Umso wichtiger ist es hier. einen Riegel zu schieben meines Erachtens. Noch ein Wort zum Gesundheitswesen. Dass sich die Länder das Gesundheitspersonal abjagen, ist nicht nachhaltig. Und auch zynisch übrigens gegenüber ärmeren Staaten. Wir sollten selber mehr Gesundheitspersonal ausbilden. was insbesondere bei den Pflegefachkräften der Fall ist. Wir bilden heute dreimal mehr aus, 10'000 pro Jahr, als im Jahr 2000. Der Numerus Clausus, begrenzte Ausbildung von Schweizer Ärzten, muss korrigiert werden. 100'000 Einwohner, Zuwanderer brauchen ein zusätzliches Spital mit 420 Betten, 468 Ärzte und 2'073 Pflegende. Das ist doch eine sinnlose... Endlosspirale, ein Hamsterrad, wie sogar der Herausgeber des Boten der Urschweiz in einem wegweisenden Leitartikel jetzt festgehalten hat, auch er ist für die Annahme dieser Initiative eine Endlosspirale, ein Hamsterrad der nicht mehr enden wollenden, sich laufend beschleunigenden Schneeballsystemzuwanderung. Wenn die Zuwanderung zurückgeht, brauchen wir auch weniger Fachkräfte. Wir haben ein sehr gut ausgebautes Gesundheitssystem. doppelt so viele Pflegekräfte pro 100'000 als im OECD-Durchschnitt. Die Gesundheitsausgaben pro Kopf betragen in der Schweiz 10'000 Franken, der EU-Durchschnitt 3'500 Franken. Unser 5-Sterne-Gesundheitssystem ist sehr attraktiv für Zuwanderer. Sie profitieren vom ersten Tag an, ohne vorher einen Franken Krankenkassenprämien bezahlt zu haben. Bundesrat Beat Jans behauptet, alle Demografen seien sich einig, dass die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz sich wieder abflachen werde. Zumindest der Regierungsrat des Kantons Zürich hat andere Demografen. Er rechnet ganz offiziell mit 450'000 zusätzlichen Einwohnern bis 2050. Was heisst, es muss innert nur gerade 25 Jahren bevölkerungsmässig eine Stadt Zürich in diesen jetzt schon eng besiedelten Kanton hineingepfercht werden. Stellen Sie sich die Kosten für die Infrastruktur, Schulen, ÖV-Spitäler und all die Überbauungen vor. Und trotzdem, Bundesrat, Finanzminister, Justizminister Beat Jans tingelt durchs Land und sagt, die Bevölkerung werde abnehmen, werde schon bald zurückgehen vor dem Hintergrund dieser Zahlen. Es ist wirklich unglaublich, was da draussen abgeht. Der Tagesanzeiger titelte gestern, während eine 75-Jährige im Spital liegt, plündert Pflegefachmann ihre Wohnung. Sie war nicht sein einziges Opfer. Sie lag mehrere Wochen wegen eines Rückenleidens im Privatspital Bethanien. Ihr Pfleger ging in ihre Wohnung in Uster, klaute dort Bargeld, ein Tablet, eine Geschenkkarte, zwei Kreditkarten und Schmuck im Wert von 6'200 Franken. Von ihrem Konto hob er 5'000 Franken ab. Der Täter war ein ... Ein 49-jähriger Pflegefachmann aus Deutschland mutmasslich. Laut Tagesanzeiger überschwemmt die KI die Schweizer Büros, sorgt aber für massiven Aufwand, denn immer mehr Angestellte müssen fehlerhafte KI-Texte ihren Kollegen korrigieren, sodass die scheinbar gewonnene Zeit wieder verloren geht. Ombudsstellen stellen sogar zusätzliches Personal ein, weil die KI-Eingaben falsches Recht zitieren. Fast 40% der angeblich gewonnenen Zeit. geht wieder verloren. Die Rede ist von Überstunden und von zusätzlichem Personal. Zuletzt eine gute Nachricht. Ich habe es bereits angetönt. Laut dem amerikanischen Magazin US News & World Report ist die Schweiz das beste Land der Welt. Insgesamt bewertete das Magazin jährlich 100 Länder anhand von acht Kategorien, darunter Kultur und Tourismus, Wirtschaftskraft und Lebensqualität. Podestplätze erreicht haben neben der Siegerin Dänemark und Schweden. Also sorgen wir dafür, dass es so bleibt, meine Damen und Herren. Nachhaltigkeit, ein kluges Prinzip, richtig angewandt. Ich wünsche Ihnen einen schönen, einen sonnigen Tag hier aus Moskau und melde mich gleich wieder zurück mit der internationalen Ausgabe im Anschluss. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... niemandem zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. 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Nachhaltigkeit ist heilig, nur nicht bei der Zuwanderung in die Schweiz. Medienkampagne für offene Grenzen. Deutscher Pfleger nimmt Patientin aus. Schweiz: Das beste Land der Welt laut US-Umfrage

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Nachhaltigkeit ist heilig, nur nicht bei der Zuwanderung in die Schweiz. Medienkampagne für offene Grenzen. Deutscher Pfleger nimmt Patientin aus. Schweiz: Das beste Land der Welt laut US-Umfrage
Nachhaltigkeit ist heilig, nur nicht bei der Zuwanderung in die Schweiz. Medienkampagne für offene Grenzen. Deutscher Pfleger nimmt Patientin aus. Schweiz: Das beste Land der Welt laut US-Umfrage
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Kapitel

  1. Begrüssung und Einführung
  2. Beschreibung des Standortes in Moskau
  3. Aktuelle Situation des Kriegs in der Ukraine
  4. Sicherheitskonferenz in Moskau
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