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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für vorgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig. kritisch gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 15. Juli 2026. Ich starte mit einem riesigen, mit einem herzlichsten Dankeschön an all jene YouTube-Zuschauer, die uns in den letzten Tagen mit Spenden grosszügig unterstützt haben. Das ist unglaublich und das erfüllt uns mit grösster Dankbarkeit. und auch natürlich der Verpflichtung, dass wir uns da jeden Morgen voll reinhängen. Sie haben den Knopf gedrückt, Super Thanks, das kann man auf YouTube, ist unterhalb von unseren Videos und da haben Sie eingezahlt und ich möchte hier namentlich einige dieser Zuschauer erwähnen. Zum Beispiel Dedek Stepan, 3050, mit tschechischen Kronen. Sind sie da in Erscheinung getreten? Dann Tibor Horvat, 73,59 mit einem sehr grosszügigen Betrag an Hongkong-Dollar. Oder der YouTube-User Momentol Vlori in Schweizer Franken. Dann gibt es noch den LP 58,04 mit US-Dollar. Oder Hans Dieter, 13,35 in Euro. Ganz, ganz herzlichen Dank. Und wenn Sie das nachahmen wollen... Im Sinne von René Girard, der Mimesis, dem nachahmenden Verhalten, dann möchte ich Sie da keinesfalls abhalten. Im Gegenteil, ich möchte Sie ermutigen, gehen Sie auf diese Knöpfe da, Superthanks auf YouTube, da können Sie einen beliebigen Betrag einzahlen. Das gibt uns natürlich Wind in den Segeln, das verschafft uns Rückenwind und das ist grossartig. Sie können das... ohne dass Sie ein Abo oder sonst irgendetwas lösen. Vielen, vielen herzlichen Dank für solche Spenden, für solche Unterstützungsbeiträge. Allerdings, es sind auch alle herzlichst willkommen, die das nicht machen, die darauf verzichten und die sonst durch Ihre Präsenz und Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse unser Programm nach vorne bringen. Unterstützen Sie uns auch mit Daumen hoch, mit. Antworten, mit Reaktionen. Das führt dazu, dass Weltwoche Daily, der mit Abstand erfolgreichste YouTube-Kanal in diesem Bereich der Schweiz, weiter nach vorne kommt. Wir sind ja jetzt bei über 460'000 YouTube- Abonnenten. Ich meine, es ist ja unglaublich, als wir angefangen haben. Das war ja noch eine Handvoll und jetzt sind das also gewaltige Zahlen. Vielen herzlichen Dank. René Girard im Angesicht der Apokalypse Klausewitz zu Ende denken. Ich bin ja auch philosophisch interessiert, habe die Schweizer Ausgabe mit einem kleinen Exkurs zu René Girard, diesem Kulturanthropologen aus Frankreich, eröffnet und da einige Aspekte seiner sogenannten mimetischen Theorie oder der Theorie des mimetischen Begehrens nachgezeichnet. Das klingt etwas komplizierter als es ist. Nehmen wir anstelle des Fremdworts ein deutsches Wort, die Theorie des nachahmenden Begehrens. Und was das nachahmende Begehren ist, das weiss jeder, der schon einmal zwei Kleinkinder in einem Spielzimmer gesehen hat, wenn sie sich ums gleiche Spielzeug streiten. Und zwar streitet man sich vor allem darum, weil der andere das Spielzeug will. Es ist gar nicht unbedingt das Spielzeug an und für sich, sondern weil der andere jetzt mit diesem ... Teddy oder mit dieser Plastikfigur oder mit diesem Auto oder mit dieser Puppe spielen will, möchte man selber eben auch, weil das Begehren des Anderen stimuliert eben auch mein Begehren. Und so werden die Kinder zu Rivalen und dann kann es zu Konflikten, zu regelrechten Kriegen kommen und zu Geschrei und das ist so die Schablone. Das Muster, das René Girard natürlich dann in grösster differenzierter Ausgefeiltheit und auch theologischer Fundierung den grossen politischen Konflikten zugrunde legt, aber am Ende des Tages lässt sich alles eindampfen auf solche elementaren Neigungen und Kräfte eben des nachahmenden Begehrens. Vielleicht kann ich darüber dann noch was sagen und warum eben auch aufgrund dieser Girard'schen Theorie ich mir da Sorgen mache, dass der ganze Ukraine-Krieg noch mehr aus der Kontrolle gerät. Macrons letzte Militärparade ist ein Signal an Moskau und Washington am 14. Juli. Riesenaufmarsch der Franzosen, das können sie. Eine Theateraufführung, wenn man so will, am Arc de Triomphe und auf den Champs-Élysées. Mittendrin Emmanuel Macron, viele Staatsgäste natürlich aus der Europäischen Union und ganz prominent dabei auch Volodymyr oder Wladimir Selensky, wie sie das immer formulieren wollen, bis vor kurzem. hat ja Selenskyj auch nur russisch gesprochen und nicht ukrainisch. So sieht man eben, dass in diesem Hochofen des Krieges auch Nationen geschmiedet werden gewissermassen und aus diesem Hexenkessel sozusagen hervorgehen können. Also eine Machtdemonstration. Wir sind jemand, ja, Inszenierung der... eigenen Grösse, wie gross diese Grösse dann auch tatsächlich sein mag. Bulgarien lehnt Teilnahme bei der Koalition der Willigen ab. Das finde ich jetzt noch interessant. Der EU-NATO-Mitgliedstaat Bulgarien macht da nicht mit bei dieser sogenannten Koalition der Willigen und da sagt Der Ministerpräsident Rumen Radev, ein ehemaliger Kampfjetpilot und Chef der bulgarischen Luftstreitkräfte, die Lösung dieses Konflikts ist nicht in seiner Verlängerung mit militärischen Mitteln, sondern in einer starken diplomatischen Mission, die ein Ende der Eskalation setzt. Ein Ende der Eskalation setzt, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Aber wir sehen in der Wirklichkeit da draussen eben nennenswerte Eskalationsschritte, die vom... Westen, die von der europäischen NATO-Seite her betrieben werden. Ich sehe da vor allem zwei Aspekte. Erstens, gemeinsame Manöver sind da beschlossen worden. Polens Ministerpräsident Tusk hat gesagt, die finden in Polen statt, also an der ukrainischen Grenze. Trotz den Spannungen, die sich da verschärfen zwischen Polen und der Ukraine, aufgrund der Entscheidung des Präsidenten, da bestimmte Einheiten, Truppengattungen in den Helden Olymp. der Nation hochzuhieven. Allerdings darunter auch Truppeneinheiten, die im Zweiten Weltkrieg an Massakern gegen Polen beteiligt waren. Das löst natürlich im ebenso geschichtsbewussten, manchmal auch etwas geschichtsbesessenen Polen entsprechende Energien frei. Und das Ganze überschattet natürlich auch die gemeinsamen Anstrengungen dagegen Russland. Aber ungeachtet all dessen, gemeinsame Manöver, also die NATO-Staaten Wir machen dann Manöver mit den Ukrainen zusammen an der ukrainischen Grenze, nicht auf ukrainischem Boden. Diese rote Linie überschreitet man noch nicht, aber das wird dann auch irgendwann überschritten werden, weil alle roten Linien überschritten werden im Krieg. Das hat eine gefährliche Dimension, denn die russische Seite, man muss sich immer fragen, was kann das beim anderen auslösen, die russische Seite wird darin natürlich einen möglichen Truppenaufmarsch erkennen können oder erkennen wollen. Das Umgekehrte, was wir... 2021 gesehen haben, an der russisch-ukrainischen Grenze, als Putin mit seinen 100'000 Schaften davon Soldaten plötzlich aufmarschierte. Danach gesagt, das sind nur Manöver, nur Manöver. Aber mit diesen Truppen ist er dann tatsächlich einmarschiert. Das heisst, das kann also hier schon nochmal die Sache anheizen. Und das Zweite, vielleicht fast noch gravierender, ist der Beschluss, dass man einen gemeinsamen Raketenabwehrschirm macht mit der Ukraine, also den europäischen NATO-Staaten. Dass man ein integriertes Verbundsystem der Luftabwehr auf ukrainischem Territorium aufstellt und das Ganze unter Beteiligung zusammenwirken mit der NATO und mit einigen europäischen Staaten, nämlich dieser Koalition der Willigen. Und das wird jetzt in militärischen Kreisen als noch deutlicher vollzogener Kriegseintritt der westlichen Seite, vor allem der Europäer, gewertet. Mit anderen Worten, die Realität einer Truppenpräsenz von NATO in der Ukraine wird immer wahrscheinlicher. Und jetzt sind wir eben bei Rene Girard im Angesicht der Apokalypse. Das ist seine Theorie des nachahmenden Begehrens. Nur ganz kurz, er sagt, Konflikte entstehen aus Rivalitäten. Umgelegt auf den Ukraine-Konflikt, also die Ukraine ist das Objekt des Begehrens. Der Westen möchte die Ukraine haben, um damit seine Werte oder seine Machtinteressen, das weiss man dann nicht so genau, man betrügt sich ja auch selber in solchen Wahrnehmungen, um das zu optimieren. gleichzeitig Sehen die Russen oder reden sie es sich ein, dass die Ukraine für ihre Sicherheit absolut matschentscheidend ist? Vielleicht ist das auch nur ein etwas imperialistisches, übergriffiges Verhalten, weil man es nie verwunden hat, dass sich die Ukraine, wo eben auch die Wurzeln der eigenen Kultur liegen, dass diese Ukraine sich abgespalten hat. Aber, wie auch immer, man begehrt das Gleiche. Und um diese Rivalität entspinnt sich dann ein Konflikt, der sich laufend zuspitzt. Das haben wir gesehen, das sehen wir seit 2006, vielleicht schon seit 1997. Das schaukelt sich auf. Das ist gegenseitiges Hochtreiben. Der eine macht das, der andere macht das. Beide sehen sich immer als reagierende Macht. Niemand sagt, ich habe gar nichts angefangen, der andere hat angefangen. Ich reagiere nur auf den anderen. Und so tritt das Ganze dann in einen Kriegs... Zustand ein. Und in diesem Kriegszustand, in diesem Konfliktzustand, werden sich beide Konfliktparteien immer ähnlicher, obwohl sie sich selber, also die am Konflikt Beteiligten, als immer unterschiedlicher wahrnehmen. Also die Westler sagen, die Russen sind das Gegenteil von uns und die Russen sagen, die Europäer sind das Gegenteil von uns. Und jeder hat natürlich die Wahrheit auf seiner Seite. Und je mehr man im Krieg sich verbeisst, desto mehr fühlt man sich der Nahe. der Wahrheit oder vielleicht sogar der Göttlichkeit näherkommend. Dabei sind von aussen betrachtet beide genau gleich. Und das sehen Sie hier in diesem Konflikt auch. Sie werfen sich ja genau das Gleiche vor. Die Europäer sagen, Putin ist ein Imperialist. Er ist ein autokratischer, terroristischer Herrscher, der die Freiheit unterdrückt. Vor allem aber ist er ein Imperialist, ein Angreifer, ein Aggressor. Hören Sie mal den Russen zu, die sagen genau das Gleiche. Die sagen, nein, die Westler sind der Aggressor, die haben das angefangen, die haben ja die Ukraine geschnappt, das ist eine Bedrohung für uns. Wir verteidigen uns, wir wehren uns nur, sagen die Europäer auch, wir wehren uns nur. Sie sagen, ja schaut mal diese Autokratie da in Europa, die unterdrücken die freie Meinung, jedes Portal, das mit einem Russen redet, wird gesperrt. Stimmt ja auch, in den Verhaltensweisen gleichen sich die Konfliktparteien immer mehr an. Das haben wir übrigens auch schon in anderen Konflikten gesehen, in der asymmetrischen Kriegsführung in Vietnam zum Beispiel. Als dort die Vietcongs terroristische Übergriffe gegen die GIs gemacht haben, gegen die Amerikaner, da haben die Amerikaner auch terroristisch reagiert, haben ganze Dörfer eingeäschert. Oder Abu Ghraib, diese Schandbilder aus dem Irakkrieg der Amerikaner. Natürlich auch ein Phänomen eines Krieges, der eben dreckig asymmetrisch geführt wurde. Also im Krieg. bilden sich sozusagen nachahmende Zwillinge. Und so sehr sich Russland und die westliche Seite einreden, sie seien ja so absolut verschieden, wie ganz andere Dinge stehen, desto ähnlicher werden sie sich eigentlich in diesem ringen. Und die grosse Gefahr, die eben René Girard in seinem Buch beschreibt, der Klausewitz zu Ende denken, ist eben, dass den Menschen heute, entkleidet von der Religion, von Ritualen, von christlichen Dingen, Mh. dass die Hemmmechanismen fehlen, um solche Konflikte wieder einzuhegen und zu begrenzen. Man ist eben in einer Teufelsspirale hin zu einer Steigerung zum Äussersten. Und das ist genau die Sorge, die ich sehe, dass immer noch ein Bricke draufgelegt wird und das dient dann eben der anderen Seite wieder als Rechtfertigung auch zu eskalieren. Und wo soll das Ganze stoppen? Wo soll es aufhören? und da hat natürlich der bulgarische Ministerpräsident recht, wenn er sagt, es muss hier der Eskalation ein Ende gesetzt werden. Bei Schirra geht das Ganze dann ins Theologische hinein. Er sagt, früher hat man das Problem gelöst durch einen Sündenbock, das gibt es heute auch noch, man macht sich gegenseitig zum Sündenbock, der ganz grosse Sündenbock ist jetzt Putin und der Westen redet sich ein, wenn Putin weg ist, dann ist alles gut, dann haben wir Friede, Freude, Eierkuchen. Kannst du dir vorstellen, die Rivalität bricht dann einfach an einem anderen Objekt wieder aus und kommt zurück. Es gibt keinen Ausweg da in der Wahrnehmung von Girard. Früher allerdings, in vorchristlichen Zeiten, schreibt er, konnte man einen Sündenbock abschlachten und dann haben die Leute aufgrund ihrer Glaubenssysteme tatsächlich... geglaubt, dass jetzt quasi die Harmonie und der Frieden wiederhergestellt sei. Aber das geht eben seit dem Christentum nicht mehr, weil damit diese ganze Opfer- und Sündenbock-Geschichte durch Jesus Christus entkräftet wurde, weil das Christentum ist ja der Beweis, dass das Opfer, das da ans Kreuz geschlagen wird, der Sündenbock, der ist eben unschuldig. Und das bringt nichts, diese... Sündenbock-Abschlachtung, das ist die Botschaft des Christentums. Hört mal auf, da Menschen und Tiere zu opfern. Das ist doch der grösste Unsinn. Ihr müsst etwas anderes machen, um der Dynamik der Gewalt zu entgehen, die eben im menschlichen Verhalten drin steckt. Ihr müsst euch christlich verhalten wie Jesus. Und wenn einer euch angreift, müsst ihr ihm die andere Backe hinhalten. Das ist der Ausstieg aus der Eskalation. Aber das macht eben niemand. Weil wenn du die andere Backe hinhältst, glaubt Putin, glaubt Macron, glaubt Merz und all die Leute und auch Trump, dass das der andere nur als Schwäche und als Einladung empfindet, dann noch mehr zuzugreifen. Also das ist hier etwas die Situation, in der wir uns befinden und darum mache ich mir grosse Sorgen, dass das Ganze weiter eskaliert. Kreml kritisiert Merz für geplante Sicherheitsgarantien an Kiew. Ja, da auch die verbalen Scharmützel. Berichte über Angriffe auf Ukrainer in Polen mehren sich. Das ist eben vor dem Hintergrund einerseits des Krieges, aber auch dieser Geschichtsverständnisse, dass jetzt offensichtlich immer mehr Polen ziemlich aggressiv auf die Ukrainer in Polen losgehen. Die ersten Manöver der Koalition der Willigen sind angekündigt, das habe ich Ihnen gesagt. Die EU treibt die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine voran. Es ist ein Milliardengrab und man holt sich dadurch natürlich diesen ganzen osteuropäischen Krieg noch tiefer ins Haus. Die multinationale Truppe für die Ukraine sei einsatzbereit, lese ich in der Neuen Zürcher Zeitung. Also die Koalition der Willigen aus westlichen Unterstützerländern, die plant eben diese gemeinsamen Manöver und so weiter. Man hat eine multinationale Truppe, meine Damen und Herren. Also, das müssen wir uns schon bewusst machen. Hier marschiert man jetzt einfach in diesen Krieg hinein. Und ich habe das Gefühl, wenn ich die deutschen Zeitungen lese, dessen ist man sich überhaupt nicht bewusst. Das wird gar nicht so richtig zur Kenntnis genommen. Grosses Thema Umbau bei VW. Oliver Blume, wird es ihm gelingen? Das grosse Problem ist da natürlich die Verfilzung von Politik und... Wirtschaft, dass da das Bundesland mitregiert und damit natürlich die Gewerkschaften eine unglaublich starke Stellung haben. Die unheilige Allianz von Gewerkschaftern und Landespolitikern habe immer wieder verhindert, schreibt die NZZ, dass Manager den Konzern nachhaltig wettbewerbsfähig aufstellen. Im Iran stehen die Zeichen auch wieder auf Krieg. Für mich aber eher eine regionale Geschichte und nicht... eine, wie der Ukraine-Krieg, Weltkriegs-mögliche Geschichte. Majars gefährlicher Zug, das ist interessant. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wird da der hau drauf und zupackende neue ungarische Ministerpräsident Peter Majar ziemlich kritisch eingeschätzt, weil er jetzt Gesetze verabschiedet, um da einfach Rivalen abzuräumen. Fidesz-Politiker, das ist die Partei von Orban, faktisch zu verbieten, wieder für Ämter zu kandidieren, Gesetze erlässt, die seiner Partei nützen, aber der anderen schaden, und eben auch Staatsexponenten wie jetzt den Präsidenten Suljok mit Ad Personam-Gesetzen eigentlich beseitigen, ohne dass man diesem Präsidenten Suljok, der jetzt, ich habe ihn ja interviewt, jetzt kein politischer Powerplayer ist, das ist ein intelligenter Mann, ich will ihm da auch nicht... Irgendwie zu nahe treten, aber ist sicherlich eher ein etwas, ein bürokratischer Typ und ein korrekter Typ. Sicherlich nicht jemand, den man auf diese Art und Weise wegräumen muss, wie das Majar macht. Also selbst in einer FAZ sind jetzt da ein paar kritische Zeilen zu lesen. Die Financial Times sieht keinen Weg zum Sieg für den amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Und im Wall Street Journal beschäftigt man sich, wie übrigens in vielen anderen Medien auch, Mit Odysseus, dem neuen Film von Christopher Nolan, dem vermutlich momentan erfolgreichsten und interessantesten Regisseur in Hollywood, der sich hier dieses Ur-Epos der Heimkehr und... Auch der tiefen Ambivalenz eines Helden, der sich das vorgenommen hat. Odysseus nach dem Krieg in Troja, auf jahrzehntelangen Irrfahrten zurück zu seiner Frau, die ja alle Werber, alle ihre Kavaliere zurückdrängt, während Odysseus da zum Teil in erotischen Ausschweifungen sich da jahrelang verliert. Ein Riesenstoff der Kultur. mit dem ich mich auch ein bisschen intensiver auseinandersetzen muss. Bei uns hatten wir schon mehrere Artikel im Kulturteil, die sich mit Odysseus, diesem Wanderer, beschäftigen. Übrigens, Odysseus wurde bei seinem Tod gefragt, das ist der Mythos, so hat ihn Friedrich Dürrenmatt da mal umgedeutet, als am Schluss seines Lebens, vor der Wiedergeburt, die Seele gefragt wird, ja. «Wo möchtest du eigentlich in Zukunft dich niederlassen, damit du nicht mehr ewig auf Wanderschaft bist?» hat eben Dürrenmatt gesagt. Vermutlich hätte Odysseus auf diese Frage geantwortet. «Am liebsten in der Schweiz.» Das wäre seine Wunschdestination gewesen. Das ist die grosse Rede gewesen von Dürrenmatt 1989-90, als Watzlaw Havel in Zürich zu Besuch war. Jetzt der neueste Trick, dafür die Superreichen. Sie kaufen sich Dinosaurier-Skelette und es ist eins da versteigert worden für 50 Millionen US-Dollar. Gus August, the T-Rex, one of the largest and most complete fossils ever found, took three years to excavate. Das ist jetzt für 50 Millionen Dollar offensichtlich verkauft worden. Unglaubliche Geschichte. Also jedem sein eigenes Dinosaurier-Skelett. Meine Damen und Herren, das war's von Weltwoche Daily. international. Ich wünsche Ihnen einen tollen Tag und freue mich auf alles Weitere. Heute dann noch meine Sendung mit Wladimir Solowjow. Vielleicht sprechen wir auch etwas über Rene Girard und die Theorie des mimetischen Begehrens. Mich interessiert natürlich auch wie ist es eigentlich in Russland? Was läuft jetzt da eigentlich hinter den Kulissen? Bricht da irgendetwas zusammen? Hat sich Putin wirklich da in einer Art und Weise in eine Sache hineingeritten, die ihm zunehmend entgleitet? Ist das westliches Wunschdenken, wie gross ist die Eskalationsgefahr? Was sagen da die sogenannten Propagandisten, die eloquentesten Vertreter der russischen Sache, zu diesen westlichen Einwändern? Ich werde mir dann vermutlich wieder sehr viel Schelte und Kritik abholen. Wird heute im Verlauf des Tages aufgeschaltet. Wir zeichnen demnächst auf. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag und melde mich zurück. Danke. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und maßgeschneidert auch für Deutschland. 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Koalition der Willigen: Nato-Rambos steigen tiefer in den Krieg. Macron: Militärshow mit Selenskyj. Bulgarien: Ministerpräsident fordert Deeskalation. Oliver Blume: Kann der Chef VW retten?

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Koalition der Willigen: Nato-Rambos steigen tiefer in den Krieg. Macron: Militärshow mit Selenskyj. Bulgarien: Ministerpräsident fordert Deeskalation. Oliver Blume: Kann der Chef VW retten?
Koalition der Willigen: Nato-Rambos steigen tiefer in den Krieg. Macron: Militärshow mit Selenskyj. Bulgarien: Ministerpräsident fordert Deeskalation. Oliver Blume: Kann der Chef VW retten?
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Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Dank an YouTube-Zuschauer für Spenden
  3. Erwähnung von Spendern
  4. Mimesis und Spendenaufruf
  5. Philosophischer Exkurs zu René Girard
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