Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 20. Mai 2026. Der Abstimmungskampf um die Zuwanderungsinitiative wird immer interessanter, wird immer amüsanter. Für die Gegner gilt keine Unwahrheit ist unwahr genug, um nicht doch irgendwie als Argument an den Haaren herbeigezogen zu werden. Jüngstes Beispiel, der Mieterinnen- und Mieterverband von Luzern, Nidwalden, Obwalden und Uri hat dieser Tag ein Formular verschickt und in diesem warnt er seine Mitglieder, nehmt auf keinen Fall diese 10 Millionen Schweiz-Initiative. an diese Chaosinitiative, denn wenn ihr dies tun solltet, werden die Mieten steigen, wird das Wohnen noch unbezahlbar. Da habe ich mich dann gefragt, wie soll das möglich sein, wenn wir eine gedrosselte Zuwanderung haben? Dann sinkt ja die Nachfrage nach Wohnraum. Und wenn die Nachfrage sinkt, dann sinken auch die Preise, sprich die Mieten. Wie wird jetzt das begründet? Das ist ja hochinteressant, so eine gegenläufige These. geradezu weltwochemässig in den Raum zu stellen. Ich bin dann aber nicht pfündig geworden auf diesem Zettel, den ich da entdeckt habe. Stattdessen gibt es eine Beschuldigung. Der Mieterverband hat herausgefunden, knallhart ermittelt, Sherlock Holmes-mässig, 14 von 21 Personen aus dem Initiativkomitee haben Verbindungen zur Immobilienlobby. Jetzt ist der Fall natürlich klar. Wenn solche Finsterlinge Verbindungen nicht nur zur Immobilienlobby haben, sondern auch zu dieser Initiative, dann geht daraus rechnerisch, logisch, eindeutig, mathematisch, glaskristallklar hervor, dass die Mieten steigen werden. Nein, meine Damen und Herren, es ist ja schon unglaublich, was in diesem Wahlkampf die Gegner der Initiative an Unsinn auftischt. Das ist ja eine Zumutung für das Publikum. und es ist eine Respektlosigkeit gegenüber dem Bürger. Wer so etwas behauptet, nimmt seine Mitglieder des Verbands nicht ernst. Er nimmt aber auch den Stimmbürger nicht ernst. Aber diese Mieterverbände oder dieser Mieterverband hier ist ja nur eine kleine Nummer. Man muss sich ja nicht wundern, dass wir diese Zustände haben, wenn wir sehen, was die Bundesräte machen. Beat Jans, der Justizminister, tingelt durchs Land und sagt, wenn ihr diese Initiative annimmt, dann sterben die Patienten. dann schliessen die Spitäler, dann wird die Schweiz zu einem gefüllten Parkhaus. Für jeden, der rein will, muss zuerst einer raus. Kompletter Unsinn. Elisabeth Bohm-Schneider, die Innenministerin, sagt, wenn ihr diese Initiative annimmt, dann wird die AHV auseinanderbrechen. Dann gibt es im Grunde sterbende, verelendende Alte auf den Schweizer Strassen. Das ist das Szenario, das man hier... in Aussicht stellt und die Gewerkschafter natürlich behaupten, wenn ihr diese Initiative annehmt, dann werden selbstverständlich die Löhne sofort sinken, meine Damen und Herren. Natürlich ist das Verzweiflung auf Seiten der Gegner, aber es ist eben auch, und das ist das Bemerkenswerte, es ist eine auffällige Respektlosigkeit, es ist eine Veralberung der Wähler und es ist auch eine Verjuxung. einer ernsthaften Frage, nämlich die Zuwanderung zu begrenzen. Und wenn all diese Gegner dann auch noch behaupten, es sei eine Foltermethode, es sei ein Verstoss, vermutlich auch gegen die Menschenrechte, wenn man hier einem Bevölkerungsdeckel eine Begrenzung ziehen möchte, dann steht dem ja die Vermutung oder die Behauptung zugrunde, dass der Staat nicht begrenzen dürfe. Aber eine der Hauptaufgaben des Staates besteht ja darin, Grenzen zu setzen, dass ich nicht einfach dem anderen sein Eigentum wegnehmen kann. Ich kann ja auf der Autobahn auch nicht so schnell fahren, wie ich will. Gibt es Geschwindigkeitslimiten, gibt es halt auch Bevölkerungslimiten. Die schweizerische Bevölkerung kann ja, falls ihnen dieser 10-Millionen-Deckel irgendwann zu eng erscheint, können sie ja mit einer Volksabstimmung diesen Deckel wieder erhöhen. Das ist doch die Art und Weise, wie man in der Schweiz vorgeht. Und wenn wir bei Fake News sind, einen habe ich ja noch vergessen. den hoch dekorierten ETH-Professor Reto Knutti, der Klimawissenschaftler, der sich jetzt für ihn branchenfremde Gefilde vorwagt. Er hat ja gesagt, wenn ihr diese Initiative annehmt, dann müsse die Schweiz die Menschenrechtskonvention künden. Dann werden wir also zum Schurkenstaat. Nein, meine Damen und Herren, das erinnert an die Abstimmung zum Asylgesetz 2006. Damals hat der Schriftsteller... der sich jetzt natürlich auch wieder mächtig ins Zeug legt, Martin Sutter, gesagt, also wenn dieses Asylgesetz, diese Revision angenommen wird, ist das nicht mehr meine Schweiz, dann ziehe ich aus. Es wurde dann mit überwältigender Mehrheit angenommen. Ein Triumph für den damaligen Justizminister Christoph Blocher, der sich allerdings viel mehr zurückgehalten hat im Abstimmungskampf. Er hat vermutlich die Fäden eher etwas hinter den Kulissen gezogen. Stellen Sie sich mal vor, wenn ein Christoph Blocher damals in einer Wucht und Vehemenz aufgetreten wäre wie jetzt Abstimmungskämpfer Beat Jans. Das wäre ja zum Zivilisationsbruch erklärt worden. Übrigens, Martin Sutter, der Schriftsteller, der lebt immer noch in der Schweiz, der ist nicht weggezogen. Hat allerdings, was wir ihm natürlich gönnen, auch Häuser in anderen Ländern, aber weg ist er nicht gezogen. Also hier, die Rhetorik ist genauso entgrenzt wie die Zuwanderung. Guy Parmelin, der Landesvater, der Bundesrat, der Weinbauer, der Unterschätzte, der in seinem Präsidialjahr zu ungeahnter Stadt... Reift. Warum? Ungeahnt, weil ihn eben viele unterschätzt haben. Journalistenirrtum auch hier, wobei es die wenigsten eingestehen würden. Guy Parmelin hat in der Samstagsrundschau von SRF am letzten Wochenende mit, für seine Verhältnisse, sehr scharfen Worten die Pläne der EU kritisiert, der Schweizer Stahlindustrie prohibitive Zölle aufzubrummen, eine Verdoppelung 50% statt 25% ist ein faktisches Export verboten. Gleichzeitig möchte die EU ja die Schweiz zur Kasse bieten. Wir sollen nicht nur zahlen für die Grenzgänger, die arbeiten, sondern wir sollen auch zahlen für die Grenzgänger, die nicht mehr arbeiten, die arbeitslos sind. Ich gebe armalerweise das zurück. Ich finde das hochinteressant, wie dieser starke Bundespräsident dies tut. Nämlich nicht mit rhetorischer Kraftmeierei und Aufplusterung, sondern, man könnte sagen, in einer Anwendung des Kollegialitätsprinzips und unter Berufung auf gebrochene Abmachungen. Denn sein Kollege, darum Kollegialitätsprinzip, Ignacio Gassi, der Ausserminister, der hat mit EU-Kommissar Sefcovic, ich glaube vor ungefähr einem Jahr, eine schriftlich festgehaltene Übereinkunft per Unterschrift besiegelt, Dass man bis... und mit Abstimmung über die EU-Unterwerfungsverträge, wie man sie nennen muss, dass sich die EU und die Schweiz in Ruhe lassen. Man hat also eine Art Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Ihr lasst uns in Ruhe, wir lassen euch in Ruhe. Und diese Abmachung bricht nun, die Europäische Union bricht nun, Ursula von der Leyen, und dagegen wehrt sich zu Recht. Bundespräsident Guy Parmelin. Es ist ja im Grunde traurig, dass man etwas Selbstverständliches zur Sensation erklären muss. Aber leider ist es eben in der heutigen Lage eine Sensation. Denn wir haben einen Bundesrat, der Einknicker und der Kapitulationsspezialisten und der vorauseilenden Beschwichtiger und Wunscherfüller der Lippenleser. gegenüber der Europäischen Union. Man hat ja den Eindruck, dass für viele unserer Politiker die wichtigste Sorge darin besteht, ja, keine Irritationen auszulösen in Brüssel. Oh, was heisst das für Brüssel? Bundesrat Jans, einmal mehr. Ja nein, wenn ihr diese 10-Millionen-Schweiz-Initiative annehmt, dann wird Brüssel böse. Das können wir uns nicht leisten. Nein, nein, das geht nicht, das irritiert Brüssel. Nein, das führt zu Verstimmungen. Wir werden von Leuten regiert und verwaltet, deren primäre Sorge Brüssel gilt und nicht der eigenen schweizerischen Bevölkerung, so lange man sie noch schweizerisch nennen kann. Und das sind schon beelendende Zustände. Und in diesem Umfeld ragt natürlich jetzt dieser Akt des Widerstands, des Ungehorsams durch Guy Parmelin einsam heraus. Das mindert nicht seine Leistung, wirft natürlich aber ein schales Licht auf die allgemeine Situation. Und interessant ist ja auch, dass die Episode aufzeigt, wie die EU Vertragstreue und Rechtssicherheit versteht. Das heisst ja immer, Simon Michel, der FDP-Euroturbo sagt, wenn wir diese EU-Verträge unterzeichnen, dann haben wir Rechtssicherheit, dann haben wir Verlässlichkeit, dann haben wir Vertragstreue, dann ist die Schweiz wieder in stabilen Verhältnissen. Da haben sie ihre Stabilität. Da unterzeichnet ein Bundesrat und ein EU-Kommissar eine Übereinkunft und diese Übereinkunft hat nicht mal eine Halbwertszeit von einem Jahr oder vielleicht auch etwas länger. Die EU macht einfach, was sie will und sie setzt sich über ihre Verträge hinweg nach Belieben im Namen irgendwelcher angeblicher höheren Notwendigkeiten. Das haben sie ja schon in ganz zentralen Satzungen gemacht. Neue Verschuldungsrichtlinie, No-Bail-Out-Klausel und so weiter. Und trotzdem gaukelt man den Leuten vor, Simon Michel einmal mehr, dass eben Rechtssicherheit das Wesen der EU ist. Nein, Rechtsunsicherheit ist hier das Wesen und das sieht man. Nun war Guy Parmelin in Deutschland bei Friedrich Merz. Es ist auch wieder interessant, wie die Medien darüber schreiben. NZZ und Tagesanzeige. Friedrich Merz ist ein Freund der Schweiz. Friedrich Merz ist ein Verbündeter unseres Landes. Aber nein, im Stahlstreit kann auch er nichts machen. Sind ihm natürlich die Hände gebunden. Dafür hat er einen Witz gemacht, wobei ich fand das gar nicht so witzig, aber man darf da nicht so hohe Ansprüche haben. Hat er einen Witz gemacht, als Barmah bei ihm eingefahren sei, hat er nämlich gesagt, ja, die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft löse auch nicht nur eitel Freude aus. 6 zu 1 haben ja die Deutschen verloren gegen die Schweizer. Ja, so lustig ist das nicht. Ich hätte gesagt, ja nein, ganz im Gegenteil. Die Deutschen sind ja noch gut weggekommen mit dem 6 zu 1 angesichts des Zustands des Landes. in den Sie die Bundesrepublik hineingeritten haben, Herr Bundeskanzler, damit wir etwas auf die Schulter klopfen können. Nein, ein Freund der Schweiz, der nichts machen kann. Das ist die Situation, meine Damen und Herren. Bündnisse sind keine Sicherheit heute. Bündnisse bringen Unsicherheit, weil man sich darauf verlässt und dann enttäuscht wird. Und gerade in aufgewühlten Zeiten sind diese Bündnisse gefährlich. Und diese Abhängigkeiten, in die man sich hineinbegeben will, und das zeigt diese Episode um Guy Parmelin. Roger Schawinski in einer weiteren, bemerkenswerte, wollte in seinem kurvenreichen Leben, ruft jetzt nach Subventionen. In der NZZ hat er einen Artikel geschrieben und gesagt, angesichts der aussichtslosen, angeblich aussichtslosen Lage der Medienbranche, müssen jetzt Städte, Mäzene, Subventionen greifen, müssen wir die Medien an einen Tropf anschliessen. Das ist eine interessante Wortmeldung von einem Mann, der früher mit genau gleicher Überzeugungskraft festgehalten hat, dass eben die privaten Medien das universell Anzustrebende seien. Bundesrichterin wegen Beziehung abgezogen, meldet der Tagesanzeiger. Die Liebesaffäre zwischen Beatrice Van der Graaf und ihrem Kollegen Yves Donsala hat auch... hat Folgen aufgedeckt von Christoph Mörgel in der Weltwoche, beschäftigt nun unser oberstes Gericht. Und nun ist Van de Graaf abgezogen worden, da aus einer bestimmten Kammer, beziehungsweise sie wird ab sofort nicht mehr eingesetzt. Ihr Liebespartner Donsalat, ihm widerfährt nicht das gleiche Schicksal. Jetzt ist ja die Frage, warum? Warum wird sie jetzt eigentlich abgestraft und der andere nicht? Ja, weil eben unterschiedliche Kammern betroffen sind, die von unterschiedlichen Richtern präsidiert werden und die haben eine unterschiedliche Auffassung dieses Falles. Jetzt haben sie also im Bundesgericht, das ist ja interessant, was da alles zum Vorschein kommt, wie sich da die Dinge zur Kenntlichkeit entstellen. Jetzt haben sie im Bundesgericht hier also zweierlei Mass. Bundesrat Barmener, das habe ich vorhin noch vergessen, die NZZ bringt das Kunststück fertig. Jetzt diese Nichthilfe durch Merz. zum Plädoyer für eine engere EU-Bindung umzudrehen. Peter A. Fischer schreibt da, der langjährige NZZ-Mann, er schreibt, ja, dieser Fall zeige natürlich, dass die Geopolitik Bundespräsident Guy Parmelin einhole. Schreiben Bundesrat, dabei ist der Bundespräsident, dass sie Bundespräsident Guy Parmelin einholen, die Geopolitik, nicht die Willkür der Europäischen Union. Nein, auf unsere EU lassen wir gar nichts kommen von Seiten der NZZ. Und Deutschland kann eben auch nichts machen. Und das zeige eben, dass solche Streitereien unter befreundeten Staaten besser gelöst werden können. Also mit der EU, mit einer engeren Anbindung, ist dann eben auch die Chance, solche Streitereien, die es ohne EU gar nicht gäbe, besser zu lösen. Das erinnert mich an ein Diktum des Filmemachers und einstigen Stand-up-Comedians Woody Allen, der mal gesagt hat, die Ehe ist ein gemeinsames Verfahren zur Lösung von Problemen, die man alleine nicht hätte. Die Ehe ist ein gemeinsames Verfahren zur Lösung von Problemen, die man alleine nicht hätte. Ja, das ist eben auch die Europäische Union. Ein gemeinsames Verfahren zur Lösung von Problemen, die man ohne die EU nicht hätte, die aber auch die EU nicht lösen kann. Also quasi noch eine schlechtere Variante, eine schlechtere Option. Dann berichtet die NZZ, dass im Bundeshaus ein Machtkampf um das Ständemehr zu den EU-Verträgen. Tobi, Sie haben es mitbekommen, der Ständerat, eine Kommission, hat mit Stichentscheid der... Entsprechenden Kommissionspräsidentin Heidi Skraken entschieden, dass man für das Ständemehr bei den EU-Verträgen sei. Im Nationalrat sieht man das Ständemehr kritischer. Ist ja auch eine Schande eigentlich, dass wir über so etwas überhaupt eine Diskussion haben. Trump torpediert OECD-Mindeststeuer. Hat sich die Schweiz um Milliarden verzockt? Ja, dieses Diktat der Schuldenstaaten der OECD. Sie erinnern sich, vor einigen Jahren, ich war damals noch im Nationalrat, haben eben Joe Biden und andere die Schweiz verknurren wollen, diese 15% Einheitssteuer zu übernehmen. Ich habe mich damals als einer der ganz wenigen im Bundeshaus gewehrt, übrigens auch in der SVP war ich absolut in der Minderheit und hatte damals sogar einen Streit mit dem Finanzminister, auch SVP, Ueli Maurer, gesagt, es ist einfach grundsätzlich falsch, diese Steuer anzunehmen. Und die Schweiz hat es dann natürlich trotzdem gemacht, auch prominente Exponenten der SVP haben dafür geweibelt, die haben sich durchgesetzt und jetzt wird diese Steuer abgewragt, abgeschafft. Donald Trump sagt, kommt doch überhaupt nicht in Frage, dass wir so ein Korsett uns anschnallen. Und die HSG warnt, dass jetzt auf die Schweiz wegen dieser Annahme auch noch Forderungen zukommen können. In Charlie Kirk Manier. Fordert er die Studenten heraus? SVP, Köppel, Wielinken, Unis, rechte Debattenkultur beibringen. Das ist das Framing des Blicks zu meiner Campus-Tour, die heute startet an der Universität Zürich. Ja, ich will jetzt einfach mal herausfinden, ich bin neugierig, ob mein Bauchgefühl stimmt, dass da an der Uni ein bisschen zu viel... linke Lufthoheit vorhanden sein könnte. Und ich glaube mich auch, wenn ich da zurückdenke an meine Studentenzeit, wobei das war noch etwas pluralistischer, kommt es mir vor, dass eben das konservative Element möglicherweise etwas zu kurz kommt. Aber es ist auch interessant, dass man aus dieser Meldung nun so ein Theater macht. Zeigt ja irgendwie auch, dass etwas nicht stimmt, dass da eine gewisse Inzuchtgefahr vielleicht bestehen. Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt, was da auf mich zukommt heute Mittag. Es ist schon vielfältig und schillernd. Ich glaube, unsere Universitäten sind nicht ganz so ideologisch festgezurrt, wie das in den Vereinigten Staaten von Amerika der Fall ist. Und was meine These, dass da die Unis so fürchterlich links seien, was meine These schon fast wieder widerlegt, ist die Tatsache, dass der Studierendenverband VSU meiner Bitte stattgegeben hat, das Patronat übernommen hat für meine Veranstaltung. Sie brauchen immer eine Institution, der Uni, die das Patronat übernimmt. Und ich habe gedacht, ja gut, das sollten die Studenten sein, nicht ein Professor. Ich habe angefragt und sie haben mitgemacht. Und trotz Kritik, die es natürlich da jetzt gibt, auch eben aus Kreisen jener Nicht unbedingt so wahnsinnig toleranten, vielleicht etwas eher linken Studentengruppen haben sie es durchgezogen. Und das nötigt mir Respekt ab, das finde ich toll und ist eben vielleicht schon fast eine Widerlegung meiner These. Bleibt in eurem Land. Die HX-Bachelorette Larissa Hodgson hat die Nase voll von nicht integrierten Ausländern. Das berichtet der Blick. ein Post auf Instagram, Larissa Hodgson sagt, ja, die Leute, die hierher kommen und Steuerzahl, Geld beanspruchen, Asylunterstützung usw., die sich nicht an unsere Regeln halten, das sei doch nicht in Ordnung. Man müsse dieses Geld eher den alleinerziehenden Müttern zur Verfügung stellen. Und der Tagesanzeiger hat noch einen Artikel gemacht. Zur Feststellung von Economy Suisse-Chef Meder, der gesagt hat, baut mehr Hochhäuser, um der Zuwanderung zu begegnen. Und der Tagesanzeiger schreibt, Hochhäuser lindern Wohnungsnot nur bedingt. Meine Damen und Herren, das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Jetzt gleich die internationale Ausgabe. Ich freue mich, bleiben Sie dran. Und ja, melde mich demnächst zurück.