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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Montag, dem 4. Mai 2026. Ist ja hochinteressant. Was jetzt gerade in der Schweiz passiert, eine gewaltige Propaganda-Druckwelle. Erwartungsgemäss braust über uns hinweg auf allen Kanälen die Bundesräte, die Migros-Chefs, die Kirchenleute. Alle bäumen sich auf, um jetzt ins Horn zu stossen gegen die schweizzerstörende, angeblich 10-Millionen-Initiative. und Der SVP, die Zuwanderungsbegrenzungsinitiative der SVP. Nichts Schlimmeres könnte unserem Land passieren, als wenn man die rekordhohe Zuwanderung begrenzen würde. Also die Masslosigkeit wird hier abgefeiert von allen Beteiligten. Das ist wirklich auffällig. Und so einen Mainstream, also so eine Geschlossenheit, so eine Kampfgemeinschaft, habe ich also schon lange nicht mehr gesehen, vielleicht zuletzt. während Corona oder während des Falls Fischer, wobei da der Schweizer Eiserkenn-Nationaltrainer, wobei da wenigstens die Weltwoche wirksam aus der Reihe tanzt. Aber jetzt bei dieser 10 Millionen Schweiz, da ist unser Blatt noch mehr gefragt, stärker und wichtiger denn je. Es ist tatsächlich unglaublich. Also die Bundesräte touren durchs Land. Beat Jans, wir haben sogar journalistische Wegbegleiter. Da in der NZZ am Sonntag habe ich einen Bericht gelesen über die Auftritte des Justizministers, der in Altersheimen, bei Trachtengruppen, aber auch in verschiedenen anderen Eigenschaften nun durchs Land tourt, um dort den Leuten zu erklären, warum es ganz schlimm ist, wenn wir die Zuwanderung begrenzen, wenn wir die Zuwanderung deckeln. Dann lese ich heute ein Interview im Tagesanzeiger mit der Kollegin von Beat Jans, der Die Linke-Innenministerin Elisabeth Bohm-Schneider sagt, die Zuwanderung hilft, das Prämienwachstum zu dämpfen. Die Zuwanderung ist jetzt die neue Wunderwaffe gegen alle Probleme. Die Zuwanderung, sagt die Sozialministerin, würde nicht nur die AHV sanieren, also unsere erste Säule, nein, auch das Prämienwachstum bei den Gesundheitskosten, das könne abgesenkt werden. In was für Parallelwelten leben eigentlich diese Magistraten? Wo sind jetzt da die Faktenchecker? Dabei ist ja klar, dass die Zuwanderung gerade in den Bereichen der Krankenkassen, der Prämien, ganz massive Kostentreiber sind. Denn die zu uns kommenden Ausländer können ja ab dem ersten Tag die vollen Leistungskataloge beziehen, ohne aber jahrelang einbezahlt zu haben. Bei der AHV stimmt es vordergründig, dass die arbeitstätigen Ausländer natürlich einzahlen, bevor sie daraus etwas Geld entnehmen. Aber das ist eine sehr kurzfristige und beschränkte Rechnung. Ausserdem blendet sie die vielen Folgekosten aus, die eben die Zuwanderung auch in unserem Land mit sich bringt. Darum ist ja die Zustimmung zu dieser Initiative so gross, wie sie ist, weil die Leute spüren entgegen den Magistraten, entgegen der politischen Teppichetage, dass hier etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Aber es ist schon speziell, wie jetzt da gerade aus dem politischen Establishment reagiert wird. Auffällig auch das Interview letzte Woche mit Pascal Kuschmann, auch im Tagesanzeiger, der langjährige frühere Bundesrat und FDP-Exponent aus dem Kanton Wallis. Er lässt in Manier eines Landvolks mitteilen, wir müssen jetzt als Politiker ausschwärmen. und den Leuten erklären, warum diese Initiative eben ganz gefährlich für sie ist. Da kommt natürlich auch das überhebliche Selbstverständnis des Berufspolitikers zum Ausdruck, das Volk ist einfach zu dumm, um diese Initiative zu durchschauen. Also muss man paternalistisch von oben in die irregeführten Bevölkerungen einwirken, die Leute wieder auf den rechten Pfad zurück. Auch der Mikrochef warnt in den CH-Medien vor den Folgen der 10-Millionen-Initiative. Natürlich fürchte er um Arbeitskräfte. Bundesrat Jans zum Beispiel sagt, man müsse das Universitätsspital Zürich sofort schliessen, wenn diese Initiative angenommen würde. Das ist kompletter Unsinn, denn die meisten Mitarbeiter oder sehr, sehr viele Mitarbeiter in unserem Gesundheitswesen sind Grenzgänger. Das ist noch eine gesonderte Problematik. Da kommt dann auf die Schweiz noch einiges zu mit der EU, das nämlich die EU uns zwingen möchte, in Zukunft die Arbeitslosenkosten bei diesen Grenzgängern, die nicht in der Schweiz leben, die hier auch nicht Steuern zahlen, dass wir die Sozialkosten, also wenn die bei uns arbeitslos werden, dass wir die übernehmen müssen. Und das würde dann durch diese neuen EU-Unterwerfungsverträge auch noch verstetigt. Das wiederum hat die NZZ zum Anlass genommen, in ihrer heutigen Ausgabe auch Stimmung zu machen gegen die Zuwanderungsbegrenzungsinitiative, gegen die Nachhaltigkeitsinitiative. Die Inlandschefin Neuhaus schreibt auf der Titelseite Wenn diese Initiative der Zuwanderungsbegrenzung angenommen würde, dann würde sich das Problem der Grenzgänger noch verschärfen, denn die Firmen würden dann noch mehr Grenzgänger beschäftigen wollen in ihrem zu befürchtenden Mangel an Fachkräften. Das würde dann eben diese Kosten nach oben treiben. Was ist denn das für eine hanebüchene Argumentation? Die NZZ müsste sagen, der eigentliche Skandal ist, dass die Schweiz... auf Druck der EU nun plötzlich die Sozialkosten für Ausländer tragen müsste, die Arbeitslosenkosten. Und das wäre ein schlagkräftiges Argument gegen die Unterwerfungsverträge. Aber da ist die NZZ eben dafür. Sie wollen, dass diese Verträge, diese Unterwerfungsverträge unterschrieben werden. Also muss jetzt die Grenzgängerfrage gegen die Zuwanderungsinitiative gedreht werden. Also Sie sehen, da ist im Establishment sehr, sehr viel Panik. momentan vorhanden. Und man muss es so sagen, mit wirklich dümmlichen Argumenten, die auf den ersten Blick zu durchschauen sind, touren jetzt da sogar Bundesräte durchs Land. Und das ist ein Missstand, den man beklagen muss. Denn, gut, wir wollen es nicht idealistisch überschätzen, aber sollten nicht gerade die Magistraten in der direkten Demokratie, sollte nicht gerade der Bundesrat sich erstens ein bisschen zurückhaltend verhalten, also nicht sozusagen als Wahlkampf- und Abstimmungskampftruppe in Erscheinung treten, als Propaganda-Tingel-Zirkus, der da durchs Land sich bewegt, um quasi die Leute zu indoktrinieren. Ist das wirklich unser Selbstverständnis in der Schweiz? Und dann natürlich dieser lausige Umgang mit den Fakten. Und vergessen wir nicht, das sind die gleichen Leute, die dann immer wieder gegen Fake News vom Leder ziehen. Und jetzt auch über ihren Wehrminister Martin Pfister, der komplett überfordert ist, der nichts auf die Reihe kriegt. Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendwelche gescheiterten Armeeprojekte, gut, für einige kann er nichts, aber er hat auch noch nichts hingekriegt, etwas Neues. Die Zeitungen sind voll mit solchen Meldungen, aber Martin Pfister hat gemäss dem neuen sicherheitspolitischen Bericht der Schweiz nun die Absicht installiert und gefasst, eine Behörde zur Überprüfung von eben... falschen, manipulierenden Nachrichten aufzubauen, sozusagen eine Zensur und einen Wahrheitsfilter des Bundesrats. Aber Sie sehen eben, dass diese Politiker in ihrem ganzen Aktivismus selber gar nicht in der Lage sind, Fakten von Fake News zu unterscheiden. Das ist auch nicht die Aufgabe des Staates, meine Damen und Herren. Also da nehmen wir jetzt schon genau diese fatalen Entwicklungen der EU bei uns auf, die überhaupt nicht funktionieren. Der Migros-Chef warnt vor den Folgen der 10-Millionen-Schweiz-Initiative. Ich habe das angesprochen. Was er natürlich ausblendet, ist, dass diese Massenzuwanderung der Migros gewaltig neue Kunden zugespült hat, dass natürlich jedes Jahr 80'000 bis 100'000 neue Kunden in ihre Läden geradezu quillen, dass diese Zuwanderung, die Personenfreizügigkeit spült denen eben Umsatz zu. Und darum ist er natürlich auch dafür, aus kurzsichtigen Gründen, als Konzernchef kann das nachvollziehen, die Migros hat auch ihre Probleme. Aber man könnte doch vielleicht auch von einem schweizerischen, urschweizerischen Unternehmen wie der Migros erwarten, dass man etwas über diese unmittelbaren Segensfolgen für das eigene Unternehmen hinausdenkt und etwas, ja, benutzen wir ein altmodisches Wort, etwas patriotischen Geist walten lässt. Gerade die Migros, die sich ja immer wieder anschickt, besonders nachhaltig aufzutreten, ist doch alles eine... Heuchelei, die da betrieben wird. Am Schluss schauen sie natürlich ganz entschieden aufs Bordmonee, aber kleiden das natürlich ins Gutmenschen-Vokabular, das wir in diesen Zusammenhängen kennen. Und dann ein handfester Propagandaartikel. Auch heute Morgen ist also wirklich auf allen, nicht nur auf allen Kanälen, auf fast allen Seiten trommeln sie jetzt gegen diese Initiative. Tagesanzeiger, Seite 9 bei den Meinungen, wie sich der Durchbruch... der radikalen Rechten wirklich erklären lässt. Erstmals führen in allen Nachbarländern der Schweiz rechtsradikale Parteien die Umfragen an, wie ist das möglich. Da kommen zwei Politologen, Rahel Freiburghaus und Adrian Vatter. Und wenn das also der Stand unserer politologischen Forschung ist, dann muss ich sagen, um die steht es also auch nicht wahnsinnig gut. Erstens wird der Begriff Rechtsradikalismus überhaupt nicht definiert, das ist einfach so als Kampfwort. hier in die Runde gestreut. Ja, Carre, Rassemblement National, AfD, FPÖ, das sind alles rechtsradikale Parteien, während natürlich die linksradikalen Parteien nirgends, irgendwo, auch nur annähernd diese verbale Aufmerksamkeit bekommen. Und dann werden allerlei Theorien und Hypothesen aufgestellt, warum dies so sei und wieso eben die Leute die Modernisierungsverlierer... den Versprechungen dieser Radical Right. Da denkt man ja schon an Springerstiefel, an Fackelumzüge, an gewaltbereite, ja, so 30er-Jahre, solche Marschkolonnen. Dieses ganze Gedankengut wird da heraufbeschworen. Und am Schluss natürlich muss dann noch der Seitenhieb gegen die Schweiz und gegen die SVP kommen, denn von dieser Radical Right findet dann ausgehend eine Art Enthemmung statt, sodass die Leute gar nicht mehr Angst hätten, zu ihren rechtsradikalen Auffassungen zu stehen. Und das sehen wir auch in der Schweiz mit der 10-Millionen-Initiative. Das ist keine Politologie mehr, das ist Demagogie, meine Damen und Herren, auf Kosten des Steuerzahlers. Übrigens auch eine Demagogie der Bundesräte auf Kosten der Steuerzahler. Diese Bundesräte sollten in ihrem Büro bleiben. Die sollten mal darauf achten, dass die Schweiz genügend bezahlbare Energie hat, dass die Schweiz nicht jeden Unsinn des Auslands mitmacht und sie sollen unsere Schweiz pflegen. Und all die Linken und Grünen, die jetzt auf die Barrikaden steigen für die Masslosigkeit, für diese Zuwanderung, denen ist kein Wort zu glauben, wenn sie dann beim nächsten Mal, wenn irgendeine grüne Vorlage da mit wirtschaftsabwürgender Absicht in die Runde kommt, diese zu vertreten. Also diese Form von Doppelmoral, diese Art von Zweischneidigkeit, das ist also mit Händen zu greifen, das ist das Schöne jetzt an der aktuellen Situation, man sieht es so deutlich sich zur Kenntlichkeit entstehen. Ach ja, in der NZZ am Sonntag lesen wir natürlich auch den entsprechenden Kommentar. Ein planwirtschaftliches Experiment kann nicht die Lösung sein. Da schreibt Daniel Foppa, der frühere Tagesanzeigermann, ja, das vermischt sich halt alles, die Linken. sind auf allen Kanälen, heute auch bei der NZZ. Die 10-Millionen-Initiative stösst auf viel Zustimmung, doch es gibt klügere Rezepte gegen die Nebenwirkungen der Zuwanderung als diese Radikalmassnahme. Ich habe den Artikel dann gelesen, aber es ist also keine klügere Massnahme da vorgestellt worden, aber natürlich heruntergestampft wird die 10-Millionen-Schweiz-Initiative. Wir halten fest, die Panik im Establishment ist grenzenlos nach dieser Tagesanzeigerumfrage. Und die Medien marschieren als geschlossene Kolonne gegen die SVP für die Masslosigkeit der Zuwanderung. Und all diese Journalisten, die in den letzten zwei, drei Jahren so getan haben, als hätten sie Verständnis, als würden sie das Thema Zuwanderung ernst nehmen, das ist der reinste Populismus. Die haben sich angebietet, bei den Leuten, die dann eben unter den Auswirkungen dieser Zuwanderung zu leiden haben, die haben so getan, als ob... Sie da jetzt auch endlich dieses Thema nicht mehr tabuisieren und jetzt, wo es darum geht, eine Lösung auf den Tisch zu legen. Eine Begrenzung. Da wird übrigens auch behauptet von Seiten des Bundesrates, ja, die Schweiz würde dann sozusagen, wenn 10 Millionen Leute hier wohnen, bis dahin passiere nichts und dann würde quasi der Stacheldraht ausgerollt. Ist ja auch kompletter Unsinn, steht ja in der Initiative drin, dass ab 9,5 Millionen Massnahmen eingeleitet würden. Also da werden brandschwarze Fake News von oben gebracht, meine Damen und Herren. Das dürfen wir uns als Schweizer nicht. bieten lassen, sage ich Ihnen. Da müssen Sie die rote Karte zeigen. So geht es nicht. Das ist auch eine Verachtung gegenüber der Mündigkeit des Souveräns, wenn du von dem von dir beauftragten und bezahlten Bundesrat auf diese billige, schamlose Art angelogen wirst. Nein, also das geht überhaupt nicht. Und da noch die NZZ der Vollständigkeit, die heute Morgen ein wirtschaftliches Erfolgsmodell gibt. Grenzgänger werden teurer für die Schweiz. Kommt die SVP-Initiative durch, kosten sie nochmals mehr. Auch das wird gedreht. Dabei geht es bei diesen Grenzgängen darum, wie dann der Artikel auch schreibt, dass uns die EU zwingen will, mit diesen Unterwerfungsverträgen in Zukunft die Arbeitslosenkosten auch bei den Grenzgängern zu tragen. Das ist doch eine absolute Charade und illustriert übrigens auch, dass diese Zuwanderung die Schweiz mehr kostet, als sie ihr bringt. Da gibt es ganze Bibliotheken voller Studien. Die nachweisen, wie lange es braucht, bis ein Ausländer, der in die Schweiz gekommen ist, durchschnittlich mehr in den Sozialstaat einzahlt, als er rausnimmt. Wenn man eben die Vollkostenrechnung macht, fragen Sie mal Professor Rainer Eichenberger von der Uni Fribourg, was da abgeht. Geheimakte Team Switzerland. Der Bund verweigert Einsicht in Zollstreitdokumente, die Aufschluss über das Treffen von Schweizer Unternehmen mit Donald Trump geben. Ich dachte zuerst, das sei so ein typisch klassenkämpferischer Artikel des Blick, der sich da aufregt, dass eben all die Gegner, die unglaublich bis heute noch nicht über die Tatsache hinweggekommen sind, die die Tatsache nicht verkraften können, dass da das Team Switzerland und Fredi Gantner und Jean-Frederic Dufour und andere, dass die den Zollhammer damals in einer sehr kreativen Verhandlungsrunde mal vom Tisch gewischt haben. Das haben sie ja nicht ver... verputzt, all diese linken Kreise, die eben diesen Zollhammer einsetzen wollten von Trump, um die Schweiz in die EU hinein zu prügeln, beziehungsweise in diese EU-Unterwerfungsverträge hinein. Dieser Zolldeal wurde ja als Argument genommen, beziehungsweise der Zollhammer wurde als Argument genommen, zu sagen, seht mal, Amerika ist so schlimm, jetzt müssen wir unbedingt in diese EU, müssen wir diese Verträge unbedingt unterschreiben. Und damit war ja fertig, als dann eben dieses Team Switzerland, die Unternehmer, diesen Deal dann eingefädelt haben. Im Moment ist alles in der Schwebe, weil die amerikanischen Richter haben Trump zurückgepfiffen. Es sind neue Forderungen auf dem Tisch, neue Polemik. Aber jetzt kommen eben die Zerknirschten und der Blick hat da den Ausschlag gegeben. Und sie möchten Einsicht haben in dieses Verhandlungsdossier, während der noch nicht abgeschlossenen Verhandlungen. Und jetzt gab es gestern einen wehleidigen Artikel, eben im Sonntagsblick, und heute doppelt, also im gleichen Sound. Die NZZ nach. Und da muss ich sagen, da verteidige ich unser Seko. Ist doch logisch, die können unser Wirtschaftssekretariat, die können doch aus laufenden Verhandlungen nicht Dokumente rausgeben. Nachher dann schon, hinterher kann man es analysieren. Aber das hier, das ist nicht Aufklärung, das ist Sabotage, den die Journalisten betreiben, sowohl vom Blick wie auch von der NZZ. Man muss das einfach in dieser Deutlichkeit hier aussprechen. Die NATO wird Donald Trump überleben. Ich bin vermutlich der letzte Pflichtverteidiger von Donald Trump in der Schweiz. Vielleicht bald der einzige in Europa. Umso wichtiger, dass es noch einen Pflichtverteidiger gibt. Einer muss den Job ja machen. Gleich der Disclaimer. Ich meine, ich finde alles gut, was er macht. Sehen Sie, ich bin auch ein guter Mensch. Nein, Donald Trump wird jetzt auch für seinen Iran-Krieg kritisiert. Alle amerikanischen Präsidenten vor ihm, von Reagan... Bis Obama, bis Biden haben den Iran als grosses Problem, als Bedrohung amerikanischer Interessen bezeichnet. Sie haben nichts gemacht und Trump macht jetzt etwas. Er hat gesagt, wir akzeptieren nicht, dass ihr eine Atombombe bekommt. Dieser radikale Islamismus, das wollen wir nicht. Wenn ihr euch von dem verabschiedet, kein Problem, können wir wieder Geschäfte machen. Und jetzt all die, die nur auf Trump herumhacken, Und die auf Israel herumhacken und die mir manchmal auch Briefe schreiben, Herr Köppel, warum kritisieren Sie Israel nicht heftiger? Dann frage ich zurück, ja warum kritisiert ihr eigentlich diesen Iran nicht heftiger, der seine eigene Bevölkerung abschlachtet? Nun, es gibt ja auch Gründe, warum diese Mullahs am Ruder sind. Ich lese mich gerade ein, das ist ein hochinteressantes Kapitel, aber das rechtfertigt doch nicht, dass man Vernichtungsfantasien entwickelt gegen andere Staaten und diese Opfertheorien zelebriert, Das einfach... Der andere an meiner Misere schuld ist, das ist doch Unsinn. Und Trump... Den hassen sie eben, weil er das Gegenteil ist von diesem linken Mainstream, den wir bei uns haben. Und darum gehen sie dermassen auf ihn los. In Yazio Gassis verärgert Berlin. Das ist auch noch eine interessante kleine Geschichte, die ich am Wochenende gelesen habe. Da geht es darum, die Schweiz ist ja unsinnigerweise in diesem UNO-Sicherheitsrat drin, da hat sie überhaupt nichts zu suchen, da geht es nämlich darum, über Krieg und Frieden zu entscheiden. Das ist natürlich ein neutrales Landgift. Wenn du plötzlich sagen musst, das ist ein richtiger Krieg, das ist ein falscher Krieg. Und dass eben dieser UNO-Sicherheitsratssitz der Schweiz die Neutralität beschädigt, zeigt sich jetzt auch in diesem Fall. Es geht nämlich darum, wie Deutschland in diesem UNO-Sicherheitsrat jetzt da entsprechend behandelt werden sollte. Und da geht es einfach um Folgendes. Jetzt gibt es eine... Im Juni wählt die UNO-Generalversammlung die nichtständigen Mitglieder. In der westeuropäischen Gruppe kommt es zu einer Kampfabstimmung zwischen Deutschland, Österreich und Portugal. Und nun hat offensichtlich Ignacio Cassis durchblicken lassen, dass er nicht Deutschland unterstützt, sondern Österreich und Portugal. Und das löst natürlich in Berlin jetzt wieder Verstimmung aus. Und da merken Sie, durch diesen UNO-Sicherheitsratssitz kommt die Schweiz in Sachen Neutralität immer mehr. Unter Druck. Zum Schluss noch eine gute Meldung, die mich freut, obwohl ich von der Materie und von der ganzen Meisterschaft wenig verstehe. Der FC Thun ist Schweizer Fussballmeister. Und das ist ja bemerkenswert, dass der FC Thun gewinnt, während all diese Städte, die da Millionen hineinbuttern, in die Klubs Zürich, Basel, die schaffen das nicht. Auch Bern, hier der FC Thun, David gegen Goliath, herzliche... Gratulation ins Berner Oberland. Und damit verabschieden wir uns von der Schweizerischen Nachrichtenfront. Nein, etwas habe ich noch. Elisabeth Schneider-Schneider wird täglich als Landesverräterin beschimpft, beklagt sich die Nationalrätin. Das ist immer eine zwiespältige Sache. Finde ich total fragwürdig, wenn Politiker nach aussen gehen und sagen, ich werde angegriffen, ich bekomme Todesdrohungen, ich bin so ein armer Kerl. Das sind Politiker, die ihren Job nicht begriffen haben. Du wirst immer bedroht als Politiker. Was meinen Sie, was ich für Drohungen bekommen habe, als ich noch im Nationalrat war? Meinen Sie, ich bin da vor die Sendungen, vor die Kameras getreten und habe mich ausgeweint, das bin ich für ein armer Kerl, um ein bisschen auf die Tränendrüse zu drücken. Wenn du die Hitze in der Küche nicht aushältst, dann sollst du nicht in die Küche gehen. Natürlich sind diese Drohungen und Beschimpfungen verwerflich. Aber man muss da immer genau unterscheiden. Wenn es Morddrohungen sind, muss man die Polizei beauftragen. Wenn es Beschimpfungen sind, ja das gehört dazu. Die Leute ärgern sich halt. Und da müssen sie sich Luft machen. Und manchmal sagt man ja auch als Politiker den grössten Unsinn. Und da muss man dankbar sein, wenn es da Leute draussen gibt, die vielleicht nicht in der ausgewähltesten, salonfähigsten Form sich entsprechend ausdrücken. Aber wenigstens halten sie einem dagegen. Also von dieser Magistralen, von dieser... Parlamentarier, Wähleidigkeit halte ich gar nichts. Da müssen Sie halt zurücktreten. Wenn Sie das nicht aushalten, Frau Schneider-Schneider, dann ziehen Sie sich zurück. Hintert Sie ja niemand daran. Sie sind ja nicht gezwungen, Ihr Amt bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag auszuüben. Also das geht überhaupt nicht auf. Das kommt aber leider in den Medien immer noch gut an. Das liefert Schlagzeilen, wie Sie hier unzweifelhaft entnehmen können. Auch noch eine gute Nachricht. Dürfen wir nicht vergessen, sieben Nationalräte aus der Mitte kippen, Leuthards AKW-Verbot, die grosse überschätzte Doris Leuthard, Atomkraftwerkbefürworterin, da nimmt er den Eindruck des japanischen Tsunamis, kippte sie sofort um, Atomausstieg, Nuklearausstieg der Schweiz und jetzt wird das wieder korrigiert. Ein gigantisch teurer Leerlauf der letzten Jahre, wenigstens wird er nun allmählich korrigiert. Vielen Dank, bis bald. Alles Gute, jetzt dann gleich die internationale Ausgabe im Anschluss. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemandem zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.

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Fake News auf allen Kanälen: Propaganda gegen die SVP-Initiative. Jans, Baume-Schneider: Skandalöse Volksbelügung. Migros-Chef kritisiert und profitiert (was er verschweigt). Elisabeth Schneider-Schneiter jammert über Beleidigungen

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Fake News auf allen Kanälen: Propaganda gegen die SVP-Initiative. Jans, Baume-Schneider: Skandalöse Volksbelügung. Migros-Chef kritisiert und profitiert (was er verschweigt). Elisabeth Schneider-Schneiter jammert über Beleidigungen
Fake News auf allen Kanälen: Propaganda gegen die SVP-Initiative. Jans, Baume-Schneider: Skandalöse Volksbelügung. Migros-Chef kritisiert und profitiert (was er verschweigt). Elisabeth Schneider-Schneiter jammert über Beleidigungen
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Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Propaganda gegen die Zuwanderungsbegrenzungsinitiative
  3. Zuwanderung als Lösung für verschiedene Probleme
  4. Reaktionen des politischen Establishments
  5. Kritik an der Rolle der Bundesräte
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