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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Donnerstag, dem 16. April 2026. Ich befinde mich gerade in... Antalya am Mittelmeer. Hier findet in den nächsten Tagen ein grosses Diplomatie-Forum statt, auf Einladung der Türkei mit prominenter Besetzung. Staatspräsident Erdogan ist da, Aussenminister Lavrov aus Russland. Viele Staatsoberhäupter, Regierungschefs aus dem Mittleren Osten, aus der arabischen Welt, Zentralasien. Und das wird faszinierend sein, hier die Perspektiven zu hören auf die... Aufgewühlte internationale Lage, insbesondere den Iran-Krieg. Ich war noch nie am Antalya Diplomatie Forum, kann Ihnen noch nicht sagen, was mich da genau erwartet, aber sicherlich eine hochkarätige Veranstaltung, die den Blick erweitert, die uns sehr kritische Sichtweisen offerieren wird, insbesondere zu den Vereinigten Staaten, zu Israel, zu der ganzen Situation. Im Nahen Osten, da peitschen ja die Meinungen und die Emotionen regelrecht durcheinander. Wir versuchen hier aus der Schweiz mit einem hoffentlichen Rundumblick, mit offenem Visier, uns einen Eindruck zu verschaffen und ein der Wirklichkeit angemessenes Bild. Allerdings wichtig, immer auch Gegensteuer zu geben, nicht aus der Perspektive der Rechthaberei, sondern einfach damit sie auch eine... andere Sicht zu hören und zu sehen bekommen. Heute erscheint die neue gedruckte Weltwoche. Wir beschäftigen uns natürlich da nochmal ausgiebig mit der Abwahl Viktor Orbáns in Ungarn. 16 Jahre sind genug jetzt der Neue. Es gibt einige Nachrichten auch dazu. Jetzt die ersten Massnahmen der Magyar-Regierung. Das ist ja schon auch ein Indikator dessen, was da in der Europäischen Union, in einem... könnte man sagen, Robin Hood-Land stattfindet. Robin Hood in dem Sinn, weil die Ungarn und der Orbán natürlich immer wieder Widerstand geleistet haben gegen den Einheitsbrei, gegen die Monokultur, die da aus Brüssel kam. Und Peter Madjar ist ein politisches Rätsel. Es ist schwer zu sagen, woher er kommt. Ich werde dann vielleicht im weiteren Verlauf der Sendung oder der internationalen Ausgabe noch ein paar Dinge dazu sagen. Kurt W. Zimmermann. Jedenfalls mit seiner Analyse Götterdämmerung für Europas Rechtspopulisten. Diese Hoffnung der Linken müssen wir enttäuschen mit den entsprechenden Argumenten. Christoph Mörgeli beschäftigt sich mit den aussichtsreichsten Jungpolitiken in Bern und wie sie zielstrebig und aufstrebend ihre Karrieren modellieren. Da gibt es eine ganze Reihe Illusterexponenten, die dann in Zukunft vermutlich auch eine prägende Rolle in der... Schweizer Politik spielen werden, wobei die gute Nachricht immer auch darin besteht, dass in der Schweiz eben die Politik gar nicht diese dominierende Rolle spielt. Sie spielt schon eine sehr wichtige Rolle, man kann es nicht wegwischen, aber am Ende des Tages, solange wir uns der Europäischen Union nicht unterwerfen, solange wir diese unheilvollen Verträge nicht unterzeichnen, die jetzt auf dem Tisch liegen, sind eben wir Schweizer, sind wir selber der Chef im eigenen Haus. Und nicht die von uns delegierten Angestellten im Bundeshaus, auch wenn einige dort oben das Gefühl haben, sie seien da am Ruder. Da muss man sich immer wieder sanft und manchmal auch etwas weniger sanft daran erinnern, dass es eben so nicht der Fall ist. Trumps Präzisionskrieg. Oh, da werden uns wieder ein paar kritische E-Mails entgegenknallen. Viel Wirkung, wenig Opfer. Revolution der Militärtechnologie am Golf, wo es gäriger würdigt, die militärischen... Anstrengungen der Vereinigten Staaten. Und ich empfehle Ihnen einfach jetzt im Allgemeinen Antitrump und Netanyahu getöse. Das sind ja die beiden mittlerweile umstrittensten Politiker, zumindest in unseren Breiten. Richtig so, dass man sich mit ihnen auch kritisch befasst. Aber ich empfehle Ihnen immer auch andere Quellen, andere Beobachter zur Kenntnis zu nehmen. Zum Beispiel den US-Historiker Victor Davis Hanson. Ich habe gerade heute Morgen... ein Video von ihm mir angeschaut mit einer Analyse zum Krieg im Nahen Osten. Es hat grosse Risiken, es wird wirtschaftliche Verwerfungen geben. Experten rechnen da mit einer Rezession. Es gibt sogar solche, die... regelrechte Untergangsszenarien verbreiten. Da sind jetzt meine Gewährsleute eher etwas weniger apokalyptisch gestimmt. Aber natürlich werden diese vorübergehenden Blockaden der internationalen Öl- und Rohstoffversorgung Auswirkungen auf die Wirtschaft haben und es wird damit eine Rezession. gerechnet an eine Rezession, die sich ja auch schon länger ankündigt. Das gilt ja auch in der Wirtschaft der Satz. Es gibt die sieben fetten und die sieben mageren Jahre. Und seit einiger Zeit kündigt sich da schon an verschiedenen Ecken und Enden ein Abschwung ab. Also ist es sicherlich nicht falsch, da entsprechend auch in der Schweiz, auch in Mitteleuropa sich auf eine frostige Wirtschaftsentwicklung einzustellen. Allerdings, das ist das Argument eben auch von diesen historisch sehr beschlagenen Analytikern wie Victor Davis Hanson, dass man dazu neigt, letztlich auch die militärische Dimension im Licht dieser tagespolitischen Aufregung aus dem Blick zu nehmen. Urs Geriger, auf jeden Fall mit einer etwas anderen Sicht auf die Ereignisse im Nahen Osten. Das ist sehr erhellend und eben... aufs Militärische. Gemünzt, wir beschäftigen uns mit dem Mond, mit dem neuen Wettrennen im Weltall. Und ich lege noch einmal nach, was die Geschichte, die historische Entwicklung im Nahen Osten angeht. Das ist einfach meines Erachtens sehr wichtig, dass man da etwas die Hintergründe kennt, auch mit Blick auf Israel. Im Moment steht Israel natürlich bei vielen am Pranger. Und ich glaube, es ist vor diesem Hintergrund sicher hilfreich, wenn man etwas eintaucht in die Geschichte des Nahen Ostens. Ich habe mich dazu eingelesen. Meine Quellen sind dann Bernard Lewis, vor allem der bedeutende Nahost-Historiker, der vor einigen Jahren gestorben ist. Karen Armstrong, die eine sehr wohlwollende Betrachtung auch der islamischen Seite vorlegt. Da gibt es viele Studien. Ich schaue mir das an als Mitteleuropäer. Ich gebe mich da nicht als Experte. zu erkennen, aber als ein interessierter, vor allem auch historisch interessierter Beobachter. Dazu auch ein längerer Aufsatz von mir in dieser Ausgabe. Nun das Thema, was in der Schweiz am meisten zu reden und auch zu Kopfschütteln Anlass gibt, ist jetzt die Entlastung des Schweizer Eishockey-Nationaltrainers Patrick Fischer kurz vor der Heim-WM. Ihm wird zum Verhängnis, dass er auf Telegram ein gefälschtes Covid-Zertifikat bestellt hat mit harter Strafe. Die Strafe ist vor allem deshalb hart ausgefallen, weil er wegen eines Verkehrsdelikts, sofern ich da richtig informiert bin, ich habe das gelesen in den Zeitungen, schon einen Eintrag hatte und deshalb ist das sehr hart da durchgeschlagen worden auf ihm und jetzt hat sich der verbannt. Natürlich auch aufgrund einer ganz massiven Medienkampagne von ihm getrennt. Und es gibt dazu auch von meiner Seite sehr viel Unverständnis. Ich meine, die Verhältnismässigkeit bzw. die Unverhältnismässigkeit ist da ja himmelsrein. Ich meine, Patrick Fischer hat sich entschuldigt. Er wollte damals an den Olympischen Spielen in Peking dabei sein. Rückblickend haben wir... Gewaltige Ungereimtheiten in der Covid-Politik, auch in der Schweiz, die ja nicht so weit gegangen ist, zum Glück auch dank unserer oppositionellen Arbeit im Parlament damals, nicht so weit gegangen ist wie Österreich, wie Deutschland und so weiter. Aber auch bei uns hat man im allgemeinen Trubel, in der Aufregung viele Fehlentscheide getroffen. Man hat die Jungen ausgesperrt, man hat Zertifikate verlangt, die in dieser Art und Weise gar nicht wirksam waren. Patrick Fischer sicherlich. nicht ein Superspreader dieser Krankheit mit seinen jungen, kerngesunden Eishockey-Burschen. Und jetzt wird ihm quasi rückwirkend daraus ein Strick gedreht. Fischer hat sich entschuldigt. Welcher von diesen Covid-Diktat-Politikern hat sich eigentlich jemals entschuldigt, inklusive unserem damaligen Bundespräsidenten und Virengeneral, wie er da auch dargestellt wurde in der Weltwoche à la Berset. Also das sind schon betrübliche Facetten. Und es ist auch unverdient für die grossartige Karriere, die Fischer hingelegt hat als Nationaltrainer. Eine eigenwillige Persönlichkeit. Natürlich auch jemand, der... seinen Weg gegangen ist, der auch exzentrische Neigungen an den Tag gelegt hat. Keine Durchschnittsfigur, kein 0815-Typ, aber mit dieser Einstellung hat er eben auch die Schweizer Eise-Lokalianer zu grossen Erfolgen geführt. Aber irgendwie hat man da keine Kraft gehabt, beim Verband zu diesem Mann zu stehen. Und die Medien, also wie man fühlte sich zurück, immer noch, man fühlt sich zurück, katapultiert in die Covid-Zeit. Nelly, die Verunglimpfung und Verurteilung des Nationaltrainers. Und die Medien stehen also wie ein Mann hinter diesen Covid-Autoritäten, die noch einmal ihr schreckliches Haupt aus dem Grab erheben, um hier einen Bannstrahl auszusprechen, zu verhängen gegen einen Mann, der sich diesem ganzen Wahnsinn nicht unterwerfen wollte. Natürlich, es gibt all die Argumente. die man nicht noch einmal rekapitulieren muss. Für mich ein krasser Fehlentscheid, Ausdruck eines Mangels an Rückgrat und sehr, sehr bedauerlich und unverdient für diesen grossartigen Sportsmann und eben auch Coach und Ausbildner, der da eine Vorbildrolle hat. Ja, richtig, aber die Vorbildrolle kann vielleicht auch darin bestehen, eben Dinge zu tun, die manchmal nicht immer vorschriftsgemäss sind. Das ist eben auch, wenn man sich jetzt etwas anschaut, Gegensteuernd formulieren will, ein Akt des zivilen Ungehorsams, der auch inspirierend und ausbildnerisch wertvoll wirkt. Aber eben der Konformismus siegt hier, der Covid-Mainstream schlägt noch einmal zu. Die SRF-Korrespondentin Judith Huber empört sich über staatsnahe Medien in Ungarn. Das ist ja auch interessant jetzt in Ungarn, der Neue. Peter Magyar hat unter allgemeinem Applaus der Medien gesagt, er werde jetzt die sogenannten Staatsmedien in Ungarn einfach nicht mehr senden lassen, bis sie ausgewogen berichten würden. Und da sind einfach alle gemeint, die jetzt einfach den früheren Ministerpräsidenten oder noch im Amt sich befindenden Ministerpräsidenten Viktor Orban nicht in Grund und Boden gestampft haben. Ganz massive Übergriffe, die jetzt da stattfinden. Man fragt sich hier etwas aus der Schweiz. Jetzt hat man immer gehört, in Ungarn sei ein Autokrat am Werk gewesen, nämlich dieser Viktor Orban. Vielleicht hat jetzt Ungarn einen Autokraten, auf den man anscheinend bei den Medien so lange gewartet hat. Das sind schon happige Eingriffe, die jetzt hier gezeigt werden. Im Tagesanzeiger habe ich gelesen heute Morgen, dass er auch auf einen der engen Weggefährten Orbans losgehen will. Den Unternehmer Mesaros, heisst er, hat ein Riesenimperium aufgebaut mit Staatsaufträgen und da sagte Madjar nach Darstellung des Tagesanzeigers, dass dieser Mann in Handschellen abgeführt werden müsse. Wo bleibt denn da eigentlich die Gewaltenteilung der Respekt vor der Justiz? Stellen wir uns vor, solche Töne hätte Viktor Orbán verlauten lassen. Peter Madjar, ohnehin ein Mann mit rätselhafter politischer Biografie. Er war jahrelang ganz eng bei Orbán an jeder Wahlparty der Fidesz mit der Champagnerflasche ganz vorne dabei und jetzt auch bei der ersten Wahlparty, an der nicht die Fidesz gewinnt, auch mit der Champagnerflasche dabei. Sehr zwielichtige, auch private Verwicklungen war zusammen mit der Die Justizministerin von Orban hat dann seine Frau in der Küche heimlich aufgenommen mit dem Handy, ist mit diesen Aufnahmen zur Staatsanwaltschaft gerannt, hat dann nicht in einem internen Kampf mit Orban in der Fidesz-Partei quasi andere Positionen vertreten, sondern ist, nachdem er gemerkt hat, dass seine Karriere in Stocken geraten ist, in diesem Verbund einfach zu den anderen übergelaufen, hat sich da instrumentalisieren lassen. Ich habe gestern gesagt, eine Art Evelyn-Wittmer-Schlumpf. Aus Ungarn, wir werden sehen, ein sicherlich schlauer und begabter Machttechniker, der sich auch, das zeigen jetzt die ersten Aussagen, durch eine erhebliche Rücksichtslosigkeit und Härte auszuzeichnen scheint. Ja, dies die... Grossen Themen des Tages. Wir haben noch aus Bern die Meldung bekommen, dass im Gegenzug zur 10-Millionen-Initiative der Bundesrat erwähnt, den Immobilienmarkt in der Schweiz etwas einzuschränken für Ausländer ausserhalb der EU. So möchte man der Zuwanderung begegnen. Das Thema 10 Millionen Schweiz werden wir sicherlich hier noch länger untersuchen. Die Linke versucht diese Initiative... als Ausfluss von Xenophobie, von Rassismus zu verleumen, denn das ist dann immer das Verzweiflungsargument, das kommt, wenn einem nichts mehr einfällt. Die Schweiz mit einer überbordenden Zuwanderung, sehr, sehr vielen Problemen im Bereich der Schulen, im Bereich der Infrastrukturen, der Wohnungsnot, da gab es gestern den Artikel, dass eben die Behörden jetzt erwägen, auch den Babyboomen, die Einfamilienhäuser zu vergellen. versucht da an Wohnraum heranzukommen und die Medien berichten darüber, ohne die eigentliche Ursache für diese Bodenverknappung zu benennen, nämlich die maximale Zuwanderung. Man versucht auch den Eindruck zu erwecken, dass nur eine schrankenlose Zuwanderung, eine Fortsetzung der Zuwanderung, wie wir sie heute haben, dass dies die Wirtschaftsentwicklung auch in Zukunft begünstigen würde. So ist es nicht. Ich werde auf dieses Thema sicherlich noch zurückkommen. Einstweilen verabschiede ich mich. Ich danke Ihnen ganz herzlich für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form. Fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche, jedes Abo. ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt, denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, Dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.

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Covid-Hysterie: Hockeytrainer Fischer entlassen. Staatsnähe: SRF kritisiert Ungarn-Medien. Köstlich. Linke denunziert 10-Millionen-Initiative als «rassistisch»

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Covid-Hysterie: Hockeytrainer Fischer entlassen. Staatsnähe: SRF kritisiert Ungarn-Medien. Köstlich. Linke denunziert 10-Millionen-Initiative als «rassistisch»
Covid-Hysterie: Hockeytrainer Fischer entlassen. Staatsnähe: SRF kritisiert Ungarn-Medien. Köstlich. Linke denunziert 10-Millionen-Initiative als «rassistisch»
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Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Antalya Diplomatie-Forum
  3. Abwahl Viktor Orbán in Ungarn
  4. Kritik an Trump und Netanyahu
  5. Analyse zur Lage im Nahen Osten
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