Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Studie zeigt, warum Erstgebore meist klüger und reicher sind als ihre Geschwister

Anhören ( 1 min )
Studie zeigt, warum Erstgebore meist klüger und reicher sind als ihre Geschwister
Studie zeigt, warum Erstgebore meist klüger und reicher sind als ihre Geschwister
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Erstgeborene Geschwister schneiden bei Bildung und Einkommen im Schnitt besser ab – neue Forschung sieht gesundheitliche Nachteile jüngerer Kinder als entscheidenden Faktor. Die Autoren einer internationalen Studie halten fest, dass jüngere Geschwister «zwei- bis dreimal häufiger» im ersten Lebensjahr wegen schwerer Atemwegserkrankungen hospitalisiert werden, berichtet der Economist.

FRANK MAY / KEYSTONE
Studie zeigt, warum Erstgebore meist klüger und reicher sind als ihre Geschwister
FRANK MAY / KEYSTONE

Im Zentrum steht die frühe Kindheit. Ältere Geschwister bringen Krankheitserreger in den Haushalt und setzen damit Säuglinge einem höheren Infektionsrisiko aus. Diese frühen Gesundheitsbelastungen können die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen – direkt durch Entzündungen oder indirekt, weil der Körper Energie für die Krankheitsabwehr statt für das Wachstum verwendet.

Die Folgen reichen laut Studie bis ins Erwachsenenalter. Früh erlittene Erkrankungen stehen in Zusammenhang mit geringeren Einkommen später im Leben. Die Auswertung dänischer Registerdaten zeigt, dass dieser Effekt rund die Hälfte des beobachteten Lohnunterschieds zwischen erst- und zweitgeborenen Kindern erklären könnte.

Hinzu kommen Unterschiede in der elterlichen Aufmerksamkeit: Erstgeborene erhalten über ihre Kindheit hinweg mehr ungeteilte Zuwendung. Zeitstudien aus den USA zeigen, dass sie täglich 20 bis 30 Minuten mehr sogenannte «qualitativ hochwertige Zeit» mit ihren Eltern verbringen als jüngere Geschwister im gleichen Alter. Diese zusätzliche Förderung fällt in eine Phase, die für die kognitive Entwicklung besonders entscheidend ist.

Frühere Erklärungen, wonach Persönlichkeitsunterschiede den Ausschlag geben, finden dagegen wenig empirische Unterstützung. Die neuen Befunde verlagern den Fokus auf biologische und familiäre Faktoren.

Die Kombination aus besserer Gesundheit in den ersten Lebensjahren und mehr individueller Förderung könnte laut Studie erklären, weshalb Erstgeborene im Durchschnitt häufiger höhere Bildungsabschlüsse erreichen und später mehr verdienen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.