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Orbán ist weg, Europa jubelt. Doch die EU sollte sich nicht zu früh freuen: Der neue Mann stammt aus demselben politischen Stall wie der alte

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Orbán ist weg, Europa jubelt. Doch die EU sollte sich nicht zu früh freuen: Der neue Mann stammt aus demselben politischen Stall wie der alte
Orbán ist weg, Europa jubelt. Doch die EU sollte sich nicht zu früh freuen: Der neue Mann stammt aus demselben politischen Stall wie der alte
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Da werden die Champagner-Korken knallen im Brüsseler Europa-Viertel. Schneller und deutlicher als erwartet hat Viktor Orbán die Wahlen verloren – und dem siegreichen Péter Magyar gratuliert.

Wie es sich für einen Gentleman und Demokraten gehört – und so ganz anders, als der Rest Europas mit ihm umgesprungen ist.

Den Todesstoss dürften Donald Trump und dessen Vize seiner Kampagne gegeben haben. Oder glaubte Orbán wirklich, dass ihm die Unterstützung des derzeit wohl verachtetsten US-Präsidenten helfen würde? Eine folgenschwere Fehlkalkulation.

TIBOR ILLYES / KEYSTONE
Péter Magyar an der Wahlfeier der Tisza-Partei in Budapest
TIBOR ILLYES / KEYSTONE

Doch in die wird nun auch die EU tappen. Die Freude über den gelackten Pro-Europäer Magyar macht blind für unangenehme Wahrheiten: So pro-europäisch ist der neue Mann gar nicht.

Vor allem nicht pro-ukrainisch. Magyar hat mehrmals seine, vornehm gesagt, Skepsis gegenüber einem Nato- und EU-Beitritt Kiews ausgedrückt. Und von Waffenlieferungen an die Ukraine hält er auch nichts.

Anders als in Polen, wo Donald Tusk ideologischer Gegenpol zur EU-skeptischen PiS war, kommt Magyar aus demselben politischen Stall wie Orbán. Und deshalb sollte man sich in Brüssel nicht zu sehr freuen.

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