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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Freitag, dem 22. Mai 2026. Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Zuschriften, die ich erhalten habe, vor allem von Studenten. auf den Start meiner Campus-Tournee am letzten Mittwoch an der Universität Zürich. Das war aus meiner Sicht ein voller Erfolg. Über 300 Studenten haben sich beteiligt an diesem Austausch, an dieser intensiven Diskussion. Es gab eine Handvoll Maskierter, die versucht haben, das Ganze zum Entgleisen zu bringen. Doch sie haben es nicht geschafft. Und der Grund, warum wir das machen, ist ja genau der, dass eben... Bestimmte Kreise in der Schweiz, vor allem linke bis linksextreme Kreise, eben nicht wollen, dass man miteinander diskutiert. Sie möchten, dass nur bestimmte Meinungen erlaubt sein sollen. Nach meiner Wahrnehmung haben wir an den Universitäten einen klaren Mangel an konservativen Positionen. Das ist nachvollziehbar. Studenten sind eher progressiv eingestellt, Studenten sind eher links eingestellt. Das waren wir alle bis zu einem gewissen Grad. Aber umso wichtiger ist es eben, an diesen Bildungsstätten den Pluralismus hineinzubringen. Und wenn ich da einen bescheidenen Beitrag leisten kann, dann bin ich begeistert. Und ich habe jetzt von den Briefen, von den Mails, die ich erhalten habe, doch auch ableiten können, dass diese Wahrnehmung nicht falsch ist. Und die Studenten, zumindest die, die mir geschrieben haben, die waren sehr erfreut und ermunterten uns. Damit weiterzumachen, ich kann Ihnen sagen, wir werden das tun, wir werden das versuchen, selbstverständlich. Das ist die Schweiz, Rede und Gegenrede, Auseinandersetzung und es gibt ja viele wichtige Fragen. Wir leben in gefährlichen, wir leben in extrem sich schnell verändernden Zeiten. Jetzt nicht nur von den Kriegen, von der Geopolitik her, natürlich auch die ganze wirtschaftliche Dimension. Und da ist es gerade für einen Kleinstaat, aber nicht nur für einen Kleinstaat, im Grunde für alle ganz wichtig, dass man sich vergegenwärtigt, was sind eigentlich die erfolgreichen Grundsätze, an denen man sich zu orientieren hat. Und das sind eben die bewährten, die konservativen Grundsätze. Allem voran die Freiheit, die Redefreiheit, die Meinungsäusserungsfreiheit, die da eben bestritten wurde von einer Handvoll linksextremer Maskierter. Aber... Sie sind mit Ihrer Sabotage nicht durchgekommen und am Schluss mussten Sie sich auch der Kritik der Studenten stellen. Und ich bin auch bereit, mit diesen Linken und Extremen zu reden. Selbstverständlich. Natürlich haben Sie das Recht, Ihre Meinung zu sagen. Aber Sie haben nicht automatisch Anspruch auf Respekt für Ihre Meinung. Den müssen Sie sich zuerst verdienen. Das gilt für jede Meinung. Aber es ist doch unmöglich, dass da bestimmte Gruppen und Kreise auftreten und uns einreden wollen, das gewisse Meinungen nicht erlaubt sein sollen. Das ist eben dieser Moralismus, das ist diese Cancel Culture, die sich nicht ausbreiten darf, schon gar nicht an Universitäten, die ja Städten des Zweifels sein müssen, Städten der Hinterfragung, Städten der offenen Debatte, damit man eben auch den wissenschaftlichen Fortschritt ermöglichen kann. Den Fortschritt im Denken, den Fortschritt im Wissen. Ich hatte mit einer Studentin einen ganz interessanten Austausch. Sie hat gesagt, aber Herr Köppel, immer wieder bezweifeln Sie, versuchen Sie zu widerlegen, was da die Experten gesagt haben. Man muss doch den Experten vertrauen. Dann habe ich ihr gesagt, ja klar, die Experten repräsentieren immer einen gewissen Wissensstand. Zum Beispiel vor 80 oder 100 Jahren hat man an der Universität Zürich noch Schädel vermessen und daraus geglaubt. Charaktereigenschaften des Menschen ableiten zu können, das war der Forschungsstand. Und wenn Sie 100 Jahre zurückgehen, dann waren Sie bei anderen Orthodoxien der Wissenschaft. Aber Wissenschaft ist eben Falsifizierung, ist Widerlegung und jede Theorie ist nur so gut, Wie das Gegenargument, das sie dann zum Einsturz bringen wird. Das ist der Prozess der Forschung, das ist die Logik der Forschung, das ist der Geist des Philosophen Karl-Raimund Popper, wie wir das noch mitbekommen haben an der Universität Zürich. Also diese Offenheit ist ganz wichtig. Und wenn man sich auch mit gesellschaftlichen, mit politischen Fragen auseinandersetzt, dann muss an den Universitäten eben auch das konservative Denken nach vorne kommen. Und dass dies nicht in diesem Mass der Fall ist, das sehen Sie ja an ganz offensichtlichen Beispielen, eben an so einem Chor von Maskierten, die da mit Trillerpfeifen und Transparenten und Beschuldigungen und Begriffen um sich werfen, Nazi etc. Ich hätte mit Ihnen gerne diskutiert, was eigentlich ein Nazi ist, was der Nationalsozialismus war und was das Merkmal dieser Ideologien war, dieser faschistischen totalitären Versuche, eben auch einen Monoblock von Meinungen, Gesinnungen herzustellen. Das ist eine ganz gefährliche, abschüssige Bahn, die man da nimmt. Und stellen Sie sich einfach vor, wenn jetzt eine rechte Gruppierung gekommen wäre, mit Sprechgesängen, die einen Linken oder einen Vertreter aus der Linkensphäre am Reden hätte hindern wollen. Ich weiss nicht, ob die dann zwei Stunden lang hätten singen und sich da entsprechend auch mit Sprechhören hervortun. Und das zeigt eben schon, dass da zum Teil diese Art von struktureller Gewalt, so habe ich es ausgedrückt, struktureller, diskursiver Gewalt doch auf dem Vormarsch ist, dort wo es nicht der Fall sein sollte. Also wir müssen miteinander reden, wir müssen miteinander debattieren und es hat mich sehr gefreut, dass die Studenten das eben auch mit Applaus quittiert haben, diese Premiere und ich bin auch sehr dankbar, dass einzelne von Ihnen, die... nicht ans Mikrofon getreten sind, mir dann nachher geschrieben haben. Und ich kann nur bei den weiteren Terminen dann alle ermuntern, sich zu beteiligen. Das ist eine hochinteressante und sicherlich für alle auch lehrreiche, vor allem auch für mich sehr lehrreiche Angelegenheit. Nun die Themen, die uns beschäftigen. Pfingsten steht vor der Tür. Ich wünsche Ihnen besinnliche Tage im Zeichen des Friedens. Frieden sei mit euch, das ist die Titelgeschichte in der Neuen Weltwoche. Und Frieden ist bitter nötig auf der Welt, aber auch in der Schweiz. Wir sind zum Glück nicht bedroht von kriegerischen Ereignissen, wenn man absieht von den Rempeleien und Nadelstichen der Europäischen Union. Aber der innere Friede ist etwas aus dem Lot geraten, aufgrund dieser vielleicht beispiellosen Angstmacherei-Kampagne. unter anderem des Bundesrats gegen die Nachhaltigkeitsinitiative. Ein Festival der Fake News, auf das ich gleich anhand eines Interviews mit Justizminister Jans im Tagesanzeiger zurückkommen möchte. Aber zuerst etwas anderes. Sie haben es vielleicht mitbekommen und die Zeitungen berichten allmählich darüber, der Weltklimarat IPCC hat seine apokalyptischsten Szenarien. Zurückgenommen, die Apokalypse ist abgeblasen, ist gecancelt worden. Gewissermassen, also die Voraussagen mit den stärksten Temperaturanstiegen sind ja durchaus nicht sehr öffentlich, durchaus diskret. Da etwas aus den Drehbüchern genommen worden. Aber die Zeitungen beginnen sich damit zu beschäftigen und es ist... Erhellend, wie jetzt da der Tenor ist. Eine linke Zeitung wie der Tagesanzeiger beteuert jetzt natürlich diese Revidierung der Klimaszenarien, heisst ja dann überhaupt nicht, dass es nicht sehr gefährlich werde. Eine NZZ ist da etwas vorsichtiger, ist etwas tastender. Was aber niemand schreibt, was man aber schreiben müsste, ist, dass aufgrund dieser revidierten Klimaszenarien jetzt natürlich auch all die Regierungsprogramme abgeblasen werden müssten, die gewaltigen Kostenlawinen, die da in Gang gesetzt wurden, dass man jetzt auch die Politik an diesen neuen Modellen ausrichten sollte, beziehungsweise dass man sich die Frage stellen muss, wie klug ist es eigentlich, die Politik an Modellen auszurichten, an Modellen, die, wie sich nun zeigt, eben hochgradig unsicher und revisionsbedürftig sind. Und ich erinnere mich, denn... Damals habe ich auch in der Politik noch Wahlkämpfe betrieben, die Wucht mit der damals. Die Klimapropheten aufgetreten sind allen voran ETH-Professor Reto Knutti. Und jeder, der es wagte, auch nur den leisesten Zweifel an der Unfehlbarkeit dieser Modelle zu äussern, der wurde also aufs himmeltraurigste in den Senkel gestellt. Nicht, dass mir das etwas ausgemacht hätte. Aber dieses Gruppendenken, dieses Herdendenken hat eben auch von der Schweiz Besitz ergriff. Und diese Revision der Klimaapokalypse, diese Cancelung, diese Streichung der Klima-Weltuntergangsszenarien, die zeigen eben rückblickend, wie wichtig es ist, gerade dann, wenn die Debatten geführt werden, wenn Entscheide getroffen werden, dass man eben viel kritischer sein muss. Und da waren natürlich die meisten Medien ausser der Weltwoche viel zu wenig kritisch mit dem Resultat. dass wir jetzt diesen Salat von Massnahmen haben, die zurückgenommen werden müssten, aufgrund dieser neuen Forschungserkenntnisse. Aber das fordert keine Zeitung, das wird überhaupt nicht in den Raum gestellt. Das müsste aber passieren, meines Erachtens. Kommen wir zu diesem Interview von Beat Jans über die 10-Millionen-Initiative. Der Basler Bundesrat mit den eleganten Anzügen und einem Mh. Wie mir aufgefallen ist jetzt in der Bebilderung interessanten Armbändchen im Ethnostil. Was es zu bedeuten hat, wäre zu ergründen, aber fällt doch auf hier die beatiansche Modeinszenierung, das Statement, was steckt da wohl dahinter? Nun gut, das ist nicht das Thema des Interviews, da geht es um die... Begrenzungs- um die Nachhaltigkeitsinitiative. Titel, wir erleben am 14. Juni den Brexit-Moment der Schweiz. Das sagt also der Schweizer Justizminister. Der Justizminister ist zuständig unter anderem für das Rechtswesen. Und zum Rechtswesen gehören die Verträge, die die Schweiz abgeschlossen hat. Und der Brexit, das war ein Volksentscheid in Grossbritannien. als die Briten aus der Europäischen Union ausgetreten sind. Das ist der Brexit. Und am 14. Juni stimmen wir darüber ab, ob in der Schweiz künftig die Zuwanderung begrenzt werden soll oder ob man sie einfach so laufen lassen soll wie bisher, ausser Rand und Band. Die Schweiz ist weder Mitglied der Europäischen Union, noch hat sie entsprechende Verträge unterschrieben. Noch steht ein Austritt aus der Europäischen Union zur Diskussion, weil die Schweiz ja gar nicht Mitglied derselben ist. Und jetzt steht also der Justizminister hin, stellt sich da auf die Barrikaden, auf die Palisaden und behauptet, das sei jetzt also der Brexit-Moment der Schweiz. Das ist undiszipliniertes, demagogisches Denken. Das ist nicht die... Wahrheitsgetreue Darstellung der Fakten, wie man sie von einem Bundesrat erwartet, wäre Beat Jans noch Parteipolitiker der SP, wäre er noch ein Abstimmungskämpfer seiner Partei, dann kann er natürlich in dieser Art von Übertreibungen reden. Aber von einem Bundesrat erwarten wir eine Wahrheitsverpflichtung, dass er bei den Fakten bleibt und dass er nicht die Dinge übertreibt, um seiner Sache zu dienen. Und wenn ein Justizminister... der den Inhalt der von der Schweiz unterschriebenen Verträge und Verpflichtungen genau kennen sollte, nun eine Zuwanderungsabstimmung auf die gleiche Stufe stellt wie den Brexit, dann ist ihm nicht mehr zu helfen, meine Damen und Herren, beziehungsweise dann ist einer Schweiz nicht mehr zu helfen, die so einen Justizminister hat. Das sind schon Missstände, die allerdings überhaupt nicht... hinterfragt zu werden scheinen. Wir werden es dann sehen. Vielleicht kommt da ja noch irgendetwas. Also mit Brexit hat das überhaupt nichts zu tun, was wir am 14. Juni machen. Das ist eben schon dieser erste Mosaikstein oder dieser erste Fanfaren-Trompetenstoss der Apokalypse, den wir hier hören und der natürlich überdröhnen soll, den eklatanten Mangel an Argumenten. Denn es ist ja offensichtlich, nichts ist unbegrenzt. Grenzen setzen ist die zentrale Staatsaufgabe. Und wenn sich ein Staat weigert, bei einem zentralen Thema wie der Zuwanderung Grenzen zu setzen, obwohl wir ja bereits einen Volksentscheid haben von 2014, steht in der Verfassung, Kontingente. Also da wird ja auch begrenzt. Und wenn sich jetzt also dieser Staat bzw. die Bundesräte auf den Kopf stellen, um den Schweizern weiss zu machen, dass eben beim Thema Zuwanderung, bei diesem hochsensiblen Thema, eben keinerlei Begrenzung auch nur gedacht werden soll, weil dies zum Untergang der Schweiz führe, wie er dann im weiteren Verlauf des Interviews noch sagen will, dann haben wir schon eine Situation, die bemerkenswert ist, dass eben unsere Regierung sich losgelöst, losgekoppelt hat von den Fakten. Und das ist übrigens die gleiche Regierung, die in den neuen sicherheitspolitischen Konzepten sich anmasst, Fake News in der Schweiz bekämpfen zu wollen. Und ich habe in der Albis-Güttli-Rede Anfangsjahr gesagt, die grösste Fake News-Fabrik in der Schweiz ist der Bundesrat und ist leider die Bundesverwaltung. Und das ist für eine direkte Demokratie eine ganz schlimme Nachricht. Aber hier setzt Justizminister Jans einen Ton, der eines Bundesrats nicht würdig ist. Dann sagt er, Bundespräsident Guy Parmelin hat sich schon Ende Dezember klar gegen die Initiative geäussert. Also er instrumentalisiert jetzt den Bundespräsidenten Guy Parmelin, der sich da gegen diese Initiative geäussert hat. Initiative geäussert habe. Guy Parmelin ist für die 10 Millionen Schweiz Initiative, ist für die Nachhaltigkeitsinitiative, aber als Bundesrat, als Bundespräsident, vertritt er natürlich kollegial das Nein der Regierung. Das geht natürlich überhaupt nicht, was Beat Jans hier macht, dass er das kollegiale Nein in ein Privatmeinungsnein umdeutet. Da benutzt er, da missbraucht er den SVP-Kollegen um Stimmung zu machen, um Abstimmungskampf zu betreiben. Das zeigt einmal mehr den legeren, den lockeren, ja sagen wir ruhig, den verlotterten Umgang mit der Wahrheit, der in diesem Abstimmungskampf getrieben wird. Dann kommt Jans einmal mehr mit dem Unispital Basel. Sollte die Initiative angenommen werden, gäbe es keine Pflegefachleute mehr. würden die Patienten gewissermassen in den Gängen versterben. Das sagt er so nicht, aber das ist natürlich das Angstszenario, das da mitschwingt. Und auch hier, man muss präzise bleiben. Aus zweierlei Gründen ist das falsch. Erstens, das Unispital Basel setzt vor allem auf Grenzgänger, aufgrund seiner geografischen Lage, und die sind nicht betroffen von dieser Initiative. Zweitens, wir haben im Moment eine Arbeitslosenquote von 9 Prozent bei den ausländischen Pflegefachleuten. Ja, bringt doch zuerst einmal die arbeitslosen Pfleger wieder zurück in den Beruf, bevor ihr laufend neue Pfleger aus dem Ausland in die Schweiz holt. Kann doch keine Rede davon sein, dass es unmöglich wäre, auf Pflegefachleute zurückzugreifen, wenn wir da die Zuwanderung, die Neuzuwanderung drosseln. Also da wird wirklich brandschwarz die Unwahrheit erzählt. Im Übrigen behauptet Jans, dass er nicht zurückgepfiffen worden sei von Kollege Parmalin, der ihn da aufgerufen habe, sich zu mässigen im Abstimmungskampf. Ich habe da schon andere Informationen gehört. Jans sagt im Tagesanzeiger, das sei eine Falschaussage. Nun, das werden wir dann noch genauer erforschen. Das Schlimmste, was eintreten könnte, sagt der Justizminister bei Annahme dieser Initiative, sei ein akuter... Personalmangel in allen Branchen. Die Schweiz würde keine Arbeitskräfte mehr finden. Und das ist nur schon deshalb falsch, weil bei Einführung der Personenfreizügigkeit die Wirtschaft überhaupt nicht Bedürfnisse angemeldet hat. Ich habe das hier schon oft gesagt, die damaligen Bundesräte, allem voran Finanzminister Kaspar Villiger, sind durch die Schweiz getingelt und haben gesagt, diese Personenfreizügigkeit, die brauchen wir nicht für die Wirtschaft, weil die Schweizer Unternehmen finden sowieso die Arbeitskräfte, solange wir wettbewerbsfähig sind, solange wir hohe Löhne zahlen können, solange unsere Rahmenbedingungen gut sind. Rahmenbedingungen übrigens, die durch die Zuwanderung, durch die Massenzuwanderung ganz massiv beeinträchtigt werden. Nein, die Personenfreizügigkeit sei vor allem im Interesse der Europäischen Union und sie sei hilfreich für die Studenten. Das hat doch überhaupt nichts mit der Arbeitskräfterekrutierung zu tun. Ganz im Gegenteil, die Personenfreizügigkeit war eine dringliche Forderung der Europäischen Union, eine Kröte, die die Schweiz zu schlucken hatte. Die Personenfreizügigkeit ist unter anderem auch der Grund, warum die EU bei den bilateralen Verträgen 1, das ist dieses Paket mit der Personenfreizügigkeit, das die EU damals verlangt hat, die Schweiz müsse eine Guillotine-Klausel übernehmen, dass man alles zusammenschraubt, zur Verhinderung der Rosinenpickerei, weil natürlich die EU ganz genau wusste, wenn man diese Verträge nicht zusammenschraubt, dann würde die Schweiz schon bald auf die Idee kommen, möglicherweise einzelne Verträge zu kündigen, eben zum Beispiel die Personenfreizügigkeit, die vor allem im Interesse der Europäischen Union war. Und weil sie eben vor allem im Interesse der Europäischen Union war und ist, könnte sie auch im Falle einer Annahme der Initiative durch den Bundesrat neu verhandelt werden. Und was Jans hier macht, ist im Grunde Arbeitsverweigerung auf Vorrat. Die sind einfach zu faul, dieses Problem zu lösen. Sie wollen es nicht. Und deshalb malen sie den Teufel, malen sie den Weltuntergang an die Wand. Brexit-Moment, jetzt kommt es hier im Interview mit einem Ja, würden wir uns in die Isolation begeben. Unsinn Die Isolation ist, der Einzelfall ist, dass man seine Grenzen nicht kontrolliert, dass man die Zuwanderung nicht begrenzt. Alle Staaten begrenzen ihre Zuwanderung, wenn sie überbordet. Das ist der internationale Normalfall. Die Schweiz isoliert sich mit dieser völlig übertriebenen Zuwanderung. Kein Mensch versteht das, warum wir so viele Menschen in unser begrenztes Gebiet hineinlassen. Schliesslich behauptet Jans auf die Frage, wo denn seine Grenze läge, wo denn das Maximum erreicht sei, sagt er, es wird wohl nie eine 12 oder 13 Millionen Schweiz geben. Alle Demografen sind sich einig, dass die Schweiz wegen des Geburtenrückgangs irgendwann schrumpfen wird. Bevölkerungsmodelle, Zuwanderungsprognosen. Ich erinnere daran, als man die Personenfreizügigkeit einführte, haben die Bundesräte vermutlich mit den gleichen Demografen die Voraussage gestellt, dass maximum 8.000 bis 10.000 Menschen einwandern würden. Es sei auch keine Masseneinwanderung von Ärzten zu gewärtigen. da hätte die Schweiz ohnehin keine offenen Stellen. Nichts von dem, was man voraussagte, ist so herausgekommen. Vor allem nicht bei diesem heiklen Thema der Zuwanderung. Und Beat Jans, also hier mit einer Orgie geradezu von Falschmeldungen und Fake News. Ich habe mir da etwas die ketzerische Frage gestellt. Also sollten die Schweizer auf diesen Unsinn abfahren und das glauben? Also dann verdienen sie geradezu nach ein paar Jahren Massenzuwanderung, also dann haben sie es nicht besser verdient, als mit einer Fortführung der Missstände bestraft zu werden. Da muss man aus Schaden klug werden, aus Schaden, den man selber angerichtet hat. Also diese Pseudofakten, diese Behauptungen und auch die Art und Weise, wie sie vorgetragen werden, die müssten doch eigentlich in der vernunftbegabten Schweiz. den einen oder anderen Zweifel auslösen. Auch wenn die NZZ in einem Gastkommentar durch FDP-Nationalrätin Regine Sauter jetzt vermeldet, die Initiative zur 10-Millionen-Schweiz bedeutet die Gefährdung des Gesundheitswesens, diese ist real, meine Damen und Herren. Es hat auch ein Schweizer Gesundheitswesen vor dieser völlig exorbitanten Zuwanderung. gegeben. Nein, der Bundesrat muss Grenzen setzen. Wir müssen Schwerpunkte setzen in der Zuwanderung. Man kann das doch nicht einfach so weiterlaufen lassen. Offensichtlich, aber manchmal ist eben auch das Offensichtliche nicht selbstverständlich. Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. Ich danke Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen einen wunderschönen, besinnlichen Pfingstmoment. Ein paar ruhige, freie Tage im Kreise, ja, ihr Familien, ihr Liebsten oder wo auch immer es sie hin verschlägt. Melde mich zurück, bis bald.

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Fake-News-Orgie: Bundesrat Jans geht zu weit. «Brexit-Moment»? Absurdistan Bern. Apokalypse abgeblasen: Weltklimarat krebst zurück. Schweizer Klimapolitik: Trotzdem weiter wie bisher

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Fake-News-Orgie: Bundesrat Jans geht zu weit. «Brexit-Moment»? Absurdistan Bern. Apokalypse abgeblasen: Weltklimarat krebst zurück. Schweizer Klimapolitik: Trotzdem weiter wie bisher
Fake-News-Orgie: Bundesrat Jans geht zu weit. «Brexit-Moment»? Absurdistan Bern. Apokalypse abgeblasen: Weltklimarat krebst zurück. Schweizer Klimapolitik: Trotzdem weiter wie bisher
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Kapitel

  1. Begrüssung und Einführung
  2. Campus-Tournee und Diskussionen
  3. Austausch mit einer Studentin
  4. Pfingsten und Frieden
  5. Klimawandel und Medienberichterstattung
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