Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Energieunternehmen erzielen Rekorderträge – Kantone profitieren davon

Anhören ( 1 min )
Energieunternehmen erzielen Rekorderträge – Kantone profitieren davon
Energieunternehmen erzielen Rekorderträge – Kantone profitieren davon
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Schweizer Stromkonzerne Axpo, Alpiq, BKW und Repower erzielen hohe Gewinne und schütten Milliarden an ihre staatlichen Eigentümer aus. Dies berichtet die NZZ. Zwischen 2017 und 2026 erhielten die Kantone kumulierte Dividenden von rund 3,6 Milliarden Franken, davon etwa 1,8 Milliarden allein in den vergangenen zwei Jahren. Ein wesentlicher Teil der Erträge stammt aus dem internationalen Energiehandel, der laut Geschäftsberichten zunehmend an Bedeutung gewinnt.

© KEYSTONE / GAETAN BALLY
Hochspannungsleitungen und die beiden Kernreaktoren Beznau 2 (links) und Beznau 1 des Kernkraftwerks Beznau mit dem Logo des Energiekonzerns Axpo aufgenommen am Freitag, den 12
© KEYSTONE / GAETAN BALLY

In der Industrie stossen die hohen Gewinne auf Kritik. «Die hohen und volatilen Strompreise führen zu überdurchschnittlichen Gewinnen bei Stromkonzernen und gleichzeitig zu einer massiven Mehrbelastung der energieintensiven Industrie», sagt Carla Hirschburger-Schuler von der Interessengemeinschaft energieintensive Branchen der Zeitung. Auch steigende Netzkosten belasteten die Unternehmen zusätzlich. Swissmem fordert, Gewinne stärker in die Infrastruktur zu investieren. «Die Kantone sollten die Stromkonzerne nicht melken, sondern ihre Gewinne zur Stärkung der Strominfrastruktur einsetzen», erklärt Jean-Philippe Kohl.

Die Berner Regierung bezeichnet die Dividendenausschüttung als «angemessen». Der Kanton Graubünden spricht von einer «vertretbaren» Gewinnmarge. Zürich betont, man habe keinen Einfluss auf die Strompreise, hält aber fest: «Dass die Zürcher Steuerzahlerinnen und Steuerzahler von den Beteiligungen des Kantons an Energieunternehmen profitieren – dagegen ist nichts einzuwenden.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.