Die CDU rechnet intern offenbar mit einem deutlichen Rückgang ihrer Mitgliederzahl. Wie die Bild-Zeitung berichtet, informierte Generalsekretär Carsten Linnemann das CDU-Präsidium in einer nicht öffentlichen Sitzung über eine mögliche Entwicklung bis zum Ende der Legislaturperiode. Demnach könnte die Partei bis 2029 rund 50.000 Mitglieder verlieren.
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Grundlage der Hochrechnung ist laut Bericht die Mitgliederzahl von rund 356.000 Personen Ende 2025. Ein Verlust von 50.000 Mitgliedern würde einem Rückgang um etwa 14 Prozent entsprechen.
Nach Informationen aus Parteikreisen handelt es sich bei der Berechnung um ein Worst-Case-Szenario. Die Entwicklung sei demnach nicht festgeschrieben, sondern bilde lediglich einen kurzfristigen Trend ab. Es werde jedoch eingeräumt, dass die derzeitige Entwicklung auch mit der Arbeit der Bundesregierung und Bundeskanzler Friedrich Merz zusammenhänge. Das Jahr 2026 verlaufe aus Sicht der Mitgliederentwicklung bislang unbefriedigend.
Die CDU hatte im Jahr 2024 noch einen deutlichen Mitgliederzuwachs verzeichnet. Nach Parteiangaben traten damals mehr als 20.000 Menschen neu ein. Damit überholte die CDU die SPD als mitgliederstärkste Partei Deutschlands.