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AfD ist am häufigsten von politischer Gewalt betroffen

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AfD ist am häufigsten von politischer Gewalt betroffen
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Die AfD ist im vergangenen Jahr häufiger als andere Bundestagsparteien Ziel politisch motivierter Gewaltdelikte gegen Parteivertreter und Mitglieder geworden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Demnach registrierten die Sicherheitsbehörden bundesweit 121 Gewaltdelikte gegen Vertreter und Mitglieder der AfD.

Christoph Schmidt/DPA/Keystone
Auseinandersetzungen zwischen linken Demonstranten und Polizei in Tübingen (Symbolbild)
Christoph Schmidt/DPA/Keystone

Mit deutlichem Abstand folgten die Linken mit 16 Fällen, die Grünen mit 13 sowie CDU und SPD mit jeweils 12 Fällen. Bei der FDP wurden 9 Gewaltdelikte erfasst, bei CSU und BSW keine. Insgesamt registrierte die Bundesregierung im Jahr 2024 bundesweit 193 Gewaltdelikte gegen Vertreter und Mitglieder von Bundestagsparteien.

Die meisten Delikte gegen AfD-Mitglieder ordneten die Behörden dem Phänomenbereich «Links» zu. Dies betraf 103 der 121 Fälle. Zwei Fälle wurden dem Bereich «Rechts» zugeordnet, 16 der Kategorie «Sonstige Zuordnung». Bei der Linken entfielen 14 von 16 Gewaltdelikten auf den Bereich «Rechts». Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 5140 politisch motivierte Straftaten gegen Vertreter und Mitglieder der Bundestagsparteien registriert. Dazu zählen neben Gewaltdelikten auch Beleidigungen, Bedrohungen oder Sachbeschädigungen.

Auch in dieser Gesamtstatistik lag die AfD mit 1852 Fällen vor CDU, Grünen und SPD. Bei Angriffen auf Wahlplakate registrierten die Behörden 3247 Fälle mit Bezug zur AfD und 3172 mit Bezug zu den Grünen. Zudem wurden 239 Angriffe auf Parteigebäude oder Parteieinrichtungen der AfD erfasst.

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