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Sex und Corona
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Sex und Corona

Mitten im Pandemie-Chaos hatte ich die beste Zeit meines Lebens. Ein alter Schwarm unterwarf sich mir in Zimmer 506 über den Dächern Münchens. Es knallten die Gerten, und die Zahl der Internet-Accessoires stieg stetig an. Erst die Impf-Frage entzweite uns: Es kam zum grössten Sklavenaufstand seit Spartakus.
München Ich war – ausser Ugur Sahin, diversen Ärzten und Politikern – der grösste Nutzniesser von Corona. Während der Pandemie hatte ich die beste Zeit meines Lebens. Hier muss ich allerdings etwas ausholen. Denn der erste Akt dieses virologischen Narrenreigens war auch für mich so etwas wie ein Albtraum, in dieser Hinsicht unterschied ich mich nicht von meinen Zeitgenossen. Ich erinnere mich beispielsweise noch an die Panzerwagen der Polizei, die mit Durchsagen wie: «Achtung! Achtung! Bleiben Sie in Ihren Häusern! Dies ist ein Befehl!», durch die Strassen fuhren, ich erinnere mich an den verheerenden Misserfolg meines im März 2020 erschienenen Romans, ich erin ...
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