Es gibt Künstler, die sich in eine Epoche einschreiben, und solche, die sich gegen eine Epoche stemmen. Und dann gibt es Künstler, denen beides zugleich gelingt: eine Epoche zu prägen, indem sie gegen sie protestieren. Konstantin Wecker gehört zu diesen seltenen Exemplaren. Seit fünf Jahrzehnten gehört der Liedermacher, Komponist und Musiker zu jenen unbeirrbaren Stimmen, die beharrlich gegen die Missstände dieser Welt ansingen, gegen Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Krieg und Unterdrückung – häufig mit Wut, mitunter sarkastisch, immer mit Empathie, manchmal zärtlich.
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