Wir bewegen uns durch Zeiten, in denen neben der andauernden Vermessung des Ichs vermehrt jene des Körpers in Mode gekommen ist. Die Hoffnung dabei ist natürlich jener Satz des römischen Dichters Juvenal, dass ein gesunder Geist einem gesunden Körper innewohne.
Ich mache, neuerdings, mit bei dieser Mode, und ich tue es deshalb, so vermute ich, weil ich seit relativ früher Kindheit mal mehr, mal weniger unter Hypochondrie leide, eine Krankheit, die wie alle ernsten Sachen erst mit dem Tod endet. Habe ich also meine Hypochondrie im Griff, habe ich Zugriff aufs Leben, kenne die Wattzahlen beim Rennvelofahren, meine SPM (Schritte pro Minute) beim Laufen und so weiter. ...