Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für vorgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch gut gelaunt und zuversichtlich am Donnerstag, dem 7. Mai 2026. viel Stress. Viel Druck, viel Anspannung auf allen Kanälen. Die Nachrichtenlage ist alles andere als positiv elektrisierend, als beflügelnd. Ziemlich düster da draussen um die Schweiz herum. Es kracht, es stürmt. Wir haben Kriege im Nahen Osten. Das überschattet natürlich auch die ganze Weltwirtschaft. Allerdings ein Lichtblick heute Morgen. Ich lese das China. die iranische Seite jetzt doch zu entschiedenen Verhandlungen drängt. Unsere Medien haben sich da ja in corpore auf eine Seite geschlagen, gegen die Amerikaner, gegen die Israeli. Man vergisst dann meines Erachtens leicht, beziehungsweise es tritt in den Hintergrund, um was für eine Regierung im Iran es sich handelt. Und ich werde in der internationalen Ausgabe darauf zurückkommen, dass es aus meiner Sicht überhaupt nicht nachvollziehbar Ja, dass es ein strategischer Kapitalfehler ist, dass die Europäer sich da in dieser Auseinandersetzung dermassen gegen die Amerikaner und gegen Israel positioniert haben. Nicht, weil man alles richtig fände, was die beiden da tun, aber weil es einfach im strategischen Interesse Europas ist, dass der Iran keine Atombomben bekommt. Weil mit den Raketen, die dieses Regime besitzt, wäre ja dann auch die Europäische Union, wären die grossen europäischen Staaten und nicht zuletzt auch die Schweiz. im Erpressungsorbit dieses islamistischen Staates. Und das kann nicht im Interesse Europas liegen. Trotzdem hat man sich hier dagegen gestellt. Zweiter Grosse für Europa, auch für die Schweiz natürlich, sehr virulenter Krisen- und Kriegsherd, ist die Ukraine. Da ist die Situation vielleicht in eine absurde Phase eingetreten. Ich habe heute Morgen in der NZZ einen Artikel gelesen, der zum Schluss kommt. dass Russland die Oberhand in diesem Krieg verloren hätte. Das wird natürlich als positive Entwicklung beschrieben. Die bösen Russen endlich mit ihrem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg werden da zurückgedrängt, werden womöglich in die Knie gezwungen. Nun, ich weiss nicht, ob das stimmt, ob man das wirklich sagen kann, aber wenn es stimmen würde, wäre das meines Erachtens überhaupt kein Grund, jetzt da in Euphorie auszubrechen. Denn was man in diesem Zusammenhang allzu leicht ausblendet, ist die Tatsache, dass Russland eine Atommacht ist, dass Russland in diesem Konflikt, in den Hintergründen, ob sie das jetzt teilen oder nicht, eine existenzielle Bedrohung der eigenen politischen oder staatlichen Existenz erblickt. Und wenn eine Nuklearmacht, sich in einem Krieg in die Ecke gedrängt sieht, dann steigt die Gefahr natürlich exponentiell. Also die Jubelmeldungen über diese ukrainischen Erfolge haben eine sehr, sehr grosse, eine sehr, sehr dunkle Schattenseite, weil man immer noch die Konsequenzen für den anderen mitbedenken muss. Und das ist ja das Grundproblem der Russland-Politik der letzten 30 Jahre des Westens gewesen. Dass man eben die eigene Politik, insbesondere die Ausdehnung der NATO in den Osten, dass man die russische Sicht auf dieses ganze Thema komplett ausgeblendet bzw. ignoriert hat, mit den Konsequenzen, die wir heute sehen. Also auch hier eine ziemlich gefährliche Sache. Und mittendrin jetzt die Schweiz, die auch mit sich selber ringt, an verschiedenen Fronten. Im Zentrum steht natürlich nach wie vor diese Abstimmung am 14. Juni über die 10-Millionen-Initiative. Das ist die Titelgeschichte der heutigen Weltwoche, die jetzt erscheint. Wollt ihr die 10 Millionen Schweiz? Da beschäftigen sich David Biener, Christoph Mörgeli und Claudia Wirz. Kollegin Schön, wieder mal einen Artikel von ihr auch in der Weltwoche zu lesen, wunderbar. Sie beschäftigen sich mit verschiedenen Aspekten jetzt dieser bundesrätlichen oder wie soll ich es nennen, obrigkeitlichen Propagandadruckwelle gegen diese Begrenzungsinitiative, gegen das Masshalten in der Zuwanderung. Ist ja unglaublich, wie hier geradezu ein politischer Amoklauf inszeniert wird gegen ein Anliegen. Das sagt, genug ist genug. Wir haben eine masslose Zuwanderung. Wir haben einen Volksentscheid gehabt 2014, der wurde nicht umgesetzt mit Höchstzahlen und Kontingenten. Die Schweiz wird immer mehr erdrückt von dieser Zuwanderung. Jetzt muss man doch hier gut schweizerisch dosieren, Gegensteuer geben. Und das wird ja in der allgemeinen medialen und politischen Optik jetzt geradezu... Kapitalverbrechen hochstilisiert. Und mit diesen Argumenten, mit dieser Propaganda beschäftigt sich unsere Titelgeschichte. Übrigens auch im Rückblick in der Historie, dass in der Schweiz, auch in den sozialdemokratischen Kreisen, aber auch bei den Bürgerlichen, die Sensibilität für eine aus dem Ruder laufende Migration Amen. noch bis vor nicht allzu langer Zeit sehr akut gewesen ist. In den 60er Jahren haben sogar die Sozialdemokraten sehr stark gegen eine überbordende Zuwanderung sich zur Wehr gesetzt. Und bei den Diskussionen um die Einführung der EU-Personenfreizügigkeit hat das Argument, dass die Schweiz diese Zuwanderung brauche, keine, absolut überhaupt keine Rolle gespielt. Finanzminister Kaspar Villiger, Wirtschaftsminister Joseph Deiss haben in diesen Abstimmungskämpfen um die bilateralen Verträge mit der EU deutlich gesagt, dass die Personenfreizügigkeit vor allem ein Wunsch der EU sei, dass man eine Kröte da schlucken müsse. Und heute wird diese Kröte sozusagen zum innigsten Wunsch, zur Notwendigkeit, sozusagen zum Überlebenstrumpf der Schweiz hochstilisiert. Als ob wir das von Anfang an immer gewollt hätten, aus der schieren, puren, existenziellen Verzweiflung heraus. Und das ist natürlich eine Geschichtsverdrehung der allerobersten Hubraumklasse, meine Damen und Herren. Das sind Aspekte, die wir in dieser Ausgabe... in Erinnerung rufen. Dann vielleicht ganz kurz, wenn wir schon dabei sind, Affäre Bundesgericht, da hat Christoph Mörgeli nachgelegt, die Untersuchungskommission, die jetzt diesen Fall der verbotenen Beziehung untersucht. Diese Kommission ist befangen und sollte nicht betraut werden mit den entsprechenden Aufgaben. Im Übrigen legen wir dar, dass die sogenannte aufgelöste Beziehung vermutlich genau an jedem Tag aufgelöst wurde, angeblich vielleicht auch aufgelöst wurde, als der Artikel in der Weltwoche erschienen. Da muss man also ganz genau hinschauen. Und das Bundesgericht hat jetzt schon, meines Erachtens, massiven Schaden genommen. Rote Furie, Badran, gesammelte Wutausbrüche und Falschbehauptungen. Keine Freiheit, ohne Gott sterben ihre christlichen Wurzeln. Stirbt die Demokratie. Martin Grichting mit einem Thema, das viel zu wenig vergegenwärtigt wird. In unseren heutigen, schnelllebigen, quecksilbrigen Zeiten, grossartig geschrieben auch, scharf argumentiert und von meinen Kollegen, ich glaube, ich darf das sagen, wunderbar illustriert, Leiden am Zürcher Schauspielhaus. Jeden im Saal ist klar, hier stimmt was nicht. Es ist ein Trauerspiel, meine Damen und Herren. Ich bin ein Theaterbefürworter. Und alle meine Theaterbesucher, und ich denke mit Wehmut zurück, in die 80er Jahre, als es am Schauspielhaus noch Aufführungen gab, wie beispielsweise das Stück von Thomas Sörlimann, der Gesandte mit einem grossartigen Edgar Selge in der Hauptrolle. Ein Ereignis. Schweizer Botschafter in Berlin während des Zweiten Weltkriegs. Dieses historische Kapitel wurde dramatisch aufgearbeitet, auf die Bühne gebracht. Ich kann mich erinnern, ich spüre diese Atmosphäre noch. Und auch als wir dann... die Vorstellung verlassen hatten, ins Kunsthausrestaurant gegangen sind, um noch etwas zu Abend zu essen in Zürich. Das war ein Ereignis, das war etwas Grossartiges. Und das, was wir heute sehen, dieses... Subventionsverwahrloste Kulturschnöseltum, das sich da austobt und die Leute in Scharen aus diesen Sälen vertreibt und dann vom Schweizer Steuerzahler, vom Zürcher Steuerzahler dann auch noch alimentiert wird. Das ist ein Hausgemachter, das ist eigentlich ein Skandal, was da abgeht. Aber vor allem ist es auch eine sehr traurige Geschichte. Und offensichtlich geht jetzt da die Entwicklung beim Schauspielhaus immer weiter. senkrecht nach unten, schon die letzten Intendanten, so eine Doppelintendanz, hat die Bühne zu einem Tummelfeld, gewissermassen zu einem Sandkasten, irgendwelche politische Verlautbarungsexhibitionismen gemacht und jetzt kommt ein neues Duo und es sei alles noch schlimmer geworden, schreibt unser Autor jetzt in der Weltwoche, der seit vielen, vielen Jahren keine Aufführung im Schauspielhaus verpasst hat. Und ich sage das als jemand, der es wirklich bedauert, denn das Theater ist eine unterschätzte Aktie und es macht keine Freude, mit ansehen zu müssen, wie da von irgendwelchen Kulturideologen eine solche Bühne missbraucht wird für ihre exhibitionistischen Selbstentblätterungen unter Ausschluss des Publikums vor leeren Sälen, gähnende Leere. in diesen Theatersälen. Doch wir waren bei der Schweiz, die mit sich selber ringt, in einer aufgewühlten Welt. Zuwanderung, wie viel ist genug, aber auch aussenpolitisch. Und wenn ich so durch die Medien streife, durch die Nachrichten, dann beschleicht mich das Gefühl, dass unsere politische Elite und auch die Medienelite sich geistig dem Irrweg der EU-Politik längst angeschlossen haben. Die Argumente, die Rhetorik, die einem da entgegentritt in den Zeitungen, das ist die Rhetorik, das sind die Werthaltungen, das sind die Weltanschauungen, die uns da aus dem allgemeinen europäischen Mainstream entgegentreten. Und man sieht, oder man muss sich Mühe geben, immer wieder Elemente zu finden, wo man das Gefühl bekommt, dass die Schweiz selber, beziehungsweise unsere Leute da in Bern, wo überall sie ihre Rollen spielen, dass die die schweizerischen Interessen im Blick haben. Ich nehme heute einen Bericht, auch in der NZZ, über eine Standortbestimmung des Bundesrates zur Sicherheit in Europa. Das ist eins zu eins die Rhetorik der Europäischen Union. Russland ist die ganz grosse Gefahr. Wir müssen uns gegen Russland wehren. Die Neutralität könnte nicht mehr akzeptiert werden. Das ist eine Angsthasenpolitik, die hier in Worten festgehalten wird. Das ist eine Politik der schlotternden Knie, der Selbstverzwergung, der Selbstverkleinerung. des Leidens an sich selbst, des Gejammers. Man liest zumindest in dieser Aufbereitung nichts darüber, wie der Bundesrat gedenkt, die Neutralität, die noch nie so aktuell und so dringlich war wie heute, seit langem, diese Neutralität wieder zurückzubringen. Wo sind die Strategien, wenn man denn davon ausgeht, dass die Neutralität schwieriger zu erklären sei? Ja, was macht man dagegen? Aber das liest sich wie eine Kapitulationsurkunde auf Vorrat. Ja, die Neutralität wird nicht mehr akzeptiert. Ja, der Druck auf die Schweiz wird immer grösser. Johannes Ritter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Schweiz ist das grösste Sicherheitsrisiko für Europa. Diese völlig verfehlten Fake-News-Vorwürfe haben unsere Bundesräte, haben unsere Beamten anscheinend schon verinnerlicht. Wo ist denn da eigentlich noch das schweizerische Widerstandsgehen, meine Damen und Herren? Wo ist da der mythische... Spirit der Esprit von Morgarten, die schlauen Eidgenossen, die sich in den Wäldern versteckt haben, als die fremden Heere einmarschiert waren, wobei in den fremden Heeren immer auch eigene Leute mitmarschierten, ist ja heute nicht anders. Es ist ja nicht so, dass die EU der Schweiz gefährlich werden könnte. Nur wir selber können der Schweiz gefährlich werden, wenn wir uns sozusagen den Unsinn zu eigen machen, der von aussen an uns herangetragen wird. Ist ja nicht alles nur Unsinn, aber vieles ist Unsinn. Und da stimmen ein paar Filteranlagen nicht mehr im Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozess der kollektiven Schwarmintelligenz bei uns im Bundeshaus. Hurra, wir kapitulieren, wir geben uns auf, wir übernehmen den ganzen Mainstream. Wo ist die Schweiz? Die Schweiz löst sich mental auf in dieser Suppe, in dieser Buchstabensuppe, die da über uns hereingeschüttet wird. Aber es gibt auch positive Entwicklungen zu vermelden heute Morgen. Da habe ich mich gefreut. Anhänger des Ständemeers erzielen ersten Sieg. Die EU-Verträge sollen mit einer Verfassungsänderung verknüpft werden, fordert die Staatspolitische Kommission des Ständerats unter der Anleitung von FDP-Ständerat Andrea Garoni. Das klingt trocken, ist aber eine wichtige Weichenstellung. Was ist da entschieden worden in der Kommission? Stendera Caroni hat gesagt, wenn die neuen EU-Verträge kämen, diese Unterwerfungsverträge, wobei er sie nicht als solche bezeichnet, dann würde das bedeuten, dass die Personenfreizügigkeit in die Schweiz, also noch mehr Zuwanderung in die Schweiz, vertraglich verankert wird. Das wäre dann also ein internationaler Vertrag, der gegen den Verfassungsartikel, gegen die Massenzuwanderung sich stellt, der diesem Verfassungsartikel widerspricht. 2014 wurde die Masseneinwanderungsinitiative angenommen, Höchstzahlenkontingente wurden nicht umgesetzt des Parlaments, aber es gibt noch einen zweiten Punkt darin, die Schweiz dürfe keine internationalen Verträge mehr abschliessen, die diesem Verfassungsartikel widersprechen. Und auf den Punkt bezieht sich hier Andrea Caroni und sagt, deshalb muss es eine Verfassungsänderung geben, deshalb braucht es hier das obligatorische Referendum, darum müssen hier nicht nur die Stimmbürger in der Schweiz abstimmen, sondern eben auch die Kantone braucht es da ständig mehr. Und das ist vor allem auch für die Gegner dieser Unterwerfungsverträge, dazu zähle ich mich, wichtig, weil eben die Kantone dort eben Widerstand anmelden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die EU-Unterwerfung durchkommt, ist natürlich grösser, wenn man eine einfache, eine fakultative Abstimmung hat, bei der man ja zuerst auch noch die Unterschriften sammeln gehen muss, dass es überhaupt zu einer Volksabstimmung kommt. Da gibt es viele Argumente dagegen, das ist jetzt ein neues, das wir hier hören, zumindest höre ich es da zum ersten Mal. Und das finde ich interessant, dass ausgerechnet ein FDP-Ständerat, Andrea Caroni, dies tut. Denn die FDP hat sich an jener berühmten Delegiertenversammlung in Bern grossmehrheitlich gegen das Ständemehr ausgesprochen. Und jetzt kommt also ein prominenter FDPler und gibt hier Gegensteuer. Jetzt kommt die nächste Geländekammer dann im Nationalrat, die Staatspolitische Kommission. Wir sind sehr gespannt, wie sich das entwickelt, aber das ist für mich jetzt ein Gegenbeispiel zu meiner kleinen Einstiegslitanei, zu meinem Blues, den ich da intoniert habe. Es gibt schon noch diese Restzuckungen des Schweizerischen, die sich da artikulieren und ich gebe die Hoffnung ja nicht auf, dass vielleicht auch meine gelegentlichen Mahnungen hier am Morgen beim einen oder anderen eine Gegenreaktion auslösen, so auf das man dem Moderator das Gegenteil beweise. Und das wäre ja schön, wenn die Schweiz sozusagen aus der Gegenreaktion heraus sich da wieder zur Kenntlichkeit entstellte. Dann haben wir eine Idee, ich halte es für eine Schnaps-Idee. Und ich glaube, sie stammt auch von Ständerat, Karoni. Ja gut, ein ideenreicher Kollege im Bundeshaus. Da wollen sie die Zuwanderung begrenzen durch eine Zuwanderungsgebühr in der Schweiz. Also dass gewissermassen die Aufenthaltsrechte versteigert werden sollen. Aber wenn man die Berichte darüber liest, tönt und klingt das nach einem derartigen Bürokratiemonster, dass das Argument, dass ja die Gegner dieser 10-Millionen-Schweiz-Initiative bringen, dass sie eben eine Bürokratisierung. unseres Landes vorantriebe, dass die Überbürokratisierung einer solchen Aufenthaltsrechtsversteigerung irgendwie schief in der Landschaft steht. Wobei die Bürokratisierung sowieso ein absurdes Argument ist, denn wir haben eine gewaltige Bürokratisierung der Schweiz, vor allem ihres Arbeitsmarktes erlebt, aufgrund dieser massiven Zuwanderung. Gute Nachricht Nummer zwei, Zürich streicht die Windkraftgebiete zusammen. Ein Wunder, ein politisches Wunder. Im Kanton Zürich scheitert die grüne Politik der Windräder am Widerstand der Bevölkerung, aber auch am Widerstand des Regierungsrates, des Regierungsrates der Kantonalregierung, dass der ursprüngliche Plan, da in x Gebieten solche schrecklichen Windräder aufzustellen, das wird jetzt immer weiter heruntergefahren. Es sind immer noch viel zu viele, aber viel weniger als am Anfang. Und das Erfreuliche ist, dass eben die Die Bevölkerung, die Gemeinden, haben sich da zur Wehr gesetzt, wirksam. Die Kantonalbehörde hat nun noch hinzugefügt, dass manche Standorte nicht geeignet seien, weil dort militärische und andere Infrastrukturen benachteiligt in Mitleidenschaft gezogen würden. Ein Aufreger allerdings, etwas, was mir wehgetan hat, ist dieser Bericht aus dem Tagesanzeiger. Das Bundesasylzentrum Rümmland kommt mit fünf Jahren Verspätung. Lange war unklar, wann am Waldrand von Rümmland tatsächlich Asylsuchende einziehen werden. 2028 soll es soweit sein. Das Staatssekretariat für Migration bestätigt, dass die Arbeiten nächstes Jahr beginnen. Das ist ein ehemaliges Übungsgelände der Schweizer Armee. Das wird jetzt also umgerüstet, muss natürlich auch mit gewaltigen Kosten saniert werden. Da gibt es Ablagerungen. Auch eine frühere Explosion, die mal stattgefunden hat, weil dort von der Firma Bürle Kontraves Waffen hergestellt wurden. Da ist es offensichtlich mal zu einem Unfall gekommen mit entsprechenden Rückständen, mit entsprechenden Ablagerungen im Boden. Das muss nun alles saniert werden, kostet natürlich eine gewaltige Stange Geld. Und dann haben wir dort ein weiteres Asylzentrum für Leute, die einen negativen Asylbescheid haben. Sie müssen sich einfach mal diese Absurdität unseres Asylsystems vor Augen führen, dass wir jetzt also Infrastrukturen aufbauen müssen, auf Kosten der Infrastrukturen der Schweizer Armee. Da habe ich gemeint, wir müssen unsere Verteidigungsfähigkeit wieder akzentuieren. Nein, offensichtlich ist das Aufnehmen von Asylbewerbern wichtiger als die hoheitliche Aufgabe der Landesverteidigung. So könnte man das hier vielleicht interpretieren. Aber das Zweite ist, Dass dieses Asylzentrum für abgewiesene Fälle ist, also für Leute, die gar keine Aufenthaltsbewilligung haben. Das heisst, wir bauen jetzt also schon Infrastrukturen auf, um die Nichtannahme zu bewältigen. Weil immer mehr Leute mit einem vorläufigen Aufnahmetitel kommen. Und wenn dann die ausgeschafft werden und es irgendwo Zoff gibt, dann können sie Gift darauf nehmen, dass die Zeitungen, die sonst natürlich Verständnis heucheln für die Missstände im Asylwesen, ja, man muss schon etwas machen. dann sind dann die am ehesten auf der Barrikade und sagen, das geht doch nicht, dass man Leute gegen ihren Willen aus der Schweiz ausschafft. Also ehemalige Übungsgelände der schweizerischen Armee werden jetzt benutzt, um abgewiesene Asylbewerber unterzubringen. Das ist die Situation in der Schweiz. Das ist das Sinnbild einer gescheiterten Asylpolitik, die Infrastrukturen aufbauen muss, weil die übrigen Infrastrukturen nicht mehr ausreichen. um Asylbewerber aufzunehmen, die gar keine Aufenthaltsbewilligung hätten, die abgewiesen sind. Doch eine Katastrophe. Schauspielhaus Zürich, grosses Thema im Tagesanzeiger, darüber haben wir schon gesprochen. Und bei den Verhandlungen Iran-Amerika und Peking, da waren wir schon. Mit anderen Worten, ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen einen grossartigen Tag.