Kapitel
- Einleitung und Begrüssung
- Persönliches Erlebnis im Kanton Thurgau
- Anschlag auf Trump vereitelt
- Gespräche zwischen Iran und USA
- Brandkatastrophe in Grand Montana
Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent!
Der neue Toyota C-HR Plus. Enjoy Toyota Electric. Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für vorgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Montag, dem 27. April 2026. Bevor wir uns mit den harten, aber auch interessanten Nachrichten des Tages Wir beschäftigen ein persönliches Erlebnis vom Wochenende. Es sind ja Frühlingsferien in der Schweiz. Wir sind mit der Familie in den wunderschönen Kanton Thurgau gefahren, und zwar an den Bodensee nach Bottighofen in die Wirtschaft am Schlössli. Und falls Sie dieses Lokal noch nicht kennen, darf ich Ihnen das empfehlen. Es ist nicht nur von der Ambience her einmalig, sondern auch das Essen von bester Qualität. Die haben auch viele Punkte gewonnen. Und da kann man also einen ganzen Mittag und Nachmittag zubringen in der Gesellschaft von Freunden und Familie. Und man kommt aus dem Staunen, aus dem Geniessen dieser Seenlandschaft nicht heraus. Mit Blick auf Konstanz, mit Blick natürlich auf die deutschen Schlösser, gegenüberliegende Seite. Und dann eben dieses Meer, dieses Binnenmeer des Bodensees, für mich auch mit Kindheitserinnerungen verbunden. Früher in den Sommerferien oft nach Arbon gefahren da an. an drei Länder, könnte man sagen, Deutschland, Österreich, Schweiz. Und damals in den 70er Jahren, in den fernen 70er Jahren, war es noch möglich. Heute natürlich wäre das nichts mehr, wo alle 70, 80, 100 Fernsehprogramme haben. Aber damals war das etwas ganz Spezielles, weil man eben noch die beiden Österreicher empfangen konnte. Die gab es in Zürich nicht. Sie sehen also, ganz wichtige Dinge aus meiner Kindheit haben sich da bleibend festgeschrieben. Was sind die Themen? Was sind die Schlagzeilen? Anschlag auf Trump vereitelt. Der Angreifer checkte mühelos im Hotel ein mit einer Schrotflinte im Gepäck. Ja, wieder ein Versuch, den amerikanischen Präsidenten zu ermorden. Ein 31-jähriger Computerwissenschaftler aus Kalifornien hat sich da eingeschlichen ins Hilton Hotel Washington. Übrigens ins gleiche Hilton Hotel, vor dem vor über 40 Jahren der damalige US-Präsident Ronald Reagan angeschossen wurde. Auch diesmal gab es Schüsse, aber keinen Präsidialen verletzten. Ein Wachmann, ein Sicherheitsmann wurde getroffen, aber seine kugelsichere Weste hat ihn da vor Schlimmerem bewahrt. Trump dann spätabends noch angetreten vor den Journalisten. Er ist ja, glaube ich, bisher nie an diesen Anlass gegangen, aufgrund des etwas gespannten Verhältnisses zwischen der US-Regierung und den Medien. Aber diesmal Wäre es eigentlich geplant gewesen. Nun also, durch einen Attentatsversuch ist das Ganze entgleist. Aber am Schluss dann Trump noch in festlicher Kleidung vor den Medienvertretern am Mikrofon. Er hat auch noch ein Interview gegeben der Sendung «60 Minutes». Und dort sehr würdevoll, ruhig und schon beeindruckend, wie dieser Präsident, das hat mich auch bei dem allerersten Attentat beschäftigt, hat mich auch imponiert, wie er... in dieser Ausnahmesituation die Nerven behalten hat. Und das hat Trump jetzt auch ausgestrahlt. Er hat auch versöhnliche Worte gefunden nach diesem neuerlichen Gewaltakt, der natürlich Ausdruck ist der extremen Anspannung, auch der Polarisierung. So wird das heute Morgen auch interpretiert. Und der Täter, man weiss noch relativ wenig über ihn. Ich habe im Wall Street Journal gelesen, heute Morgen, er habe Briefe verschickt, daran, die Verwandtschaften und gesagt, er könne angesichts der Taten seiner Regierung nicht einfach nur beiseite stehen und das Ganze geschehen lassen. Also hier anscheinend ein politisches Motiv, da wird sicherlich noch mehr herauskommen. Derweil stocken die Gespräche in Pakistan zwischen Iran und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Iraner sollen verweigert haben. Weitere Diskussionen. Die Amerikaner wiederum behaupten, die Iraner hätten keine konsolidierte Position. Da tobe ein Machtkampf, da sei nicht klar, in welche Richtung das es gehe. Auf jeden Fall haben wir jetzt immer noch diese Doppelblockade einerseits durch den Iran und dann auf der anderen Seite die Vereinigten Staaten, die dann den Iran abblocken, die sogenannte Schattenflotte, dass da also keine Schiffe mehr durchkommen mit all den wirtschaftlichen Risiken, die natürlich erheblich sind. Aber immer wieder... Erstaunlich für mich, möglicherweise liege ich falsch, wie widerstandsfähig die Weltwirtschaft ist. Ich meine, wenn man sich vorstellt, was wir da alles für Schläge gehabt haben in den letzten Jahren, im Grunde seit der Finanzkrise 2008, was da alles passiert ist. Und man ist ja bei allen Wellenausschlägen irgendwie noch nicht im Abgrund gelandet. Schwierig, das einzuordnen. Ist das quasi Überschätzung der Lage oder ist das eben Ausdruck einer tatsächlich dermassen weitreichenden Vernetzung, Informationsvernetzung, kulturelle Vernetzung, wirtschaftliche Verflechtung, dass eben diese Bindungen viel stabiler sind, als man meint. Es wäre zu wünschen, es wäre zu hoffen. Videos von Grand Montana, die Bilder von der Brandkatastrophe sind schrecklich, aber auch wichtig. Ja, es bestätigen sich da im Tagestakt die bereits ganz am Anfang ruchbar gewordenen Verfehlungen und nach wie vor tobte auch der Streit zwischen Italien und der Schweiz. Die US-Botschafterin in Bern, Calista Gingrich, hat im Tagesanzeiger eine... Würdigung der bilateralen Beziehungen verfasst, zu einem Zeitpunkt, als die Schweiz wieder einmal etwas im Clinch ist mit den USA aufgrund der Zölle, aufgrund der Zollrückzahlungen, aufgrund neuerlicher Verstimmungen seitens des Präsidenten. Und was sie hier herausstreichen, das ist eben interessant, ist das duale Bildungssystem, das wir in unserem Land haben. Das wäre ja eigentlich gerade für die USA ein toller Exportartikel, weil ein grosses Problem des amerikanischen Präsidenten oder der Vereinigten Staaten von Amerika allgemein, ist das Ausbildungssystem. Man hat zwar eine extrem starke Elite, die an Top-Universitäten ausgebildet wird. Also sie haben da eine enorme Dichte von Nobelpreisträgern. Aber dann im Mittelbau dünnt es sich dann sehr rasch aus. Überspitzt formuliert haben sie in den USA vor allem Nobelpreisträger und Handlanger, aber eben ausgebildete Fachkräfte haben sie nicht. und das ist... Der grosse Trumpf des schweizerischen dualen Bildungssystems. Und immer wieder zeigen sich amerikanische Politiker, amerikanische Diplomaten schwerst beeindruckt von diesem System, den wir Sorge zu tragen haben. Uns täte eine Verschnaufpause gut, das ist interessant. Die konservative Urner-Mitteständerätin Heidi Zgrack entspricht sich im Interview mit der NZZ für die 10-Millionen-Initiative der SVP aus. und bis dann wieder. bemerkenswert, dass eben in diesem Abstimmungskampf zwei Lager sich spinnefeind gegenüberstehen, die SVP und alle anderen. Und wenn da natürlich aus den anderen bürgerlichen Parteien einzelne Exponenten und Ständerätin prominent ausbrechen, dann gibt es natürlich zu reden. und sie sagt meines Erachtens zu Recht, dass die Schweiz quasi überwuchert wird, alles wächst zusammen, die Agglomerationen werden austauschbar, man sieht nicht mehr, wo man ist, das betrübt mich, also Verlust der lokalen, regionalen Vielfalt, aber generell einfach das Gefühl, dass zu viel ist zu viel und es kommen eben auch zu viele von den Falschen. Und wenn man einen Deckel, wenn man eine Limite hier reinzieht, dann zwingt das natürlich auch, die Migrationspolitik Schwerpunkte zu bilden. Und da können sie nicht einfach beliebig, sagen wir mal, Asylbewerber über bestimmte Schienen einreisen lassen, im Umfang von 40'000 Leuten. Dann merken sie natürlich, wenn entsprechend die Kontingente sich dann füllen, dass das so nicht mehr aufgeht. Und entsprechend ist hier die Argumentation auch der Urner Ständerätin, die sich nicht zur Freude der Kollegen der NZZ entsprechend da äussert. Weitere Themen des Tageskampf um bessere Arbeitsbedingungen. Mit 61% hat das Volk die Pflegeinitiative im November 2021 klar angenommen. Doch bisher ist nur der erste Teil des Volksbegehrens umgesetzt. Die Ausbildungsoffensive über den zweiten, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, diskutiert ab morgen der Nationalrat. Ja, das sind jetzt nicht die ganz intensiven Themen, aber sicherlich nicht unwichtig, nicht unbedeutend. Ich lasse es mal. Bei dem Bewenden und Verabschiede mich fürs Erste, melde mich gleich wieder zurück mit der internationalen Ausgabe. Ich hoffe, Sie dann auch dort begrüssen zu können. Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. Das war's. Und Ihnen allen einen tollen, beschwingten Start in diese Frühlingswoche. Und wenn Sie auch etwas Freizeit übrig haben, dann fahren Sie an den Bodensee, erkunden Sie dieses mediterran anmutende Bielenmeer. In der Schweiz mit dem... internationalem Flair mit multikultureller Ambiance da im Kanton Thurgau. Bis dann, eine schöne Zeit und ich melde mich zurück.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.