Ukraine-Friedensdeal: US-Armeechef trifft Vertreter Russlands in Abu Dhabi
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Ukraine-Friedensdeal: US-Armeechef trifft Vertreter Russlands in Abu Dhabi

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Ukraine-Friedensdeal: US-Armeechef trifft Vertreter Russlands in Abu Dhabi
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Der amerikanische Heeresminister Dan Driscoll verhandelt heute in Abu Dhabi mit Vertretern Russlands über einen neuen Friedensplan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. Der Besuch markiert eine seltene direkte Kontaktaufnahme auf militärischer Ebene – ohne Beteiligung des Aussenministers Marco Rubio oder anderer US-Diplomaten. Das berichtet Politico unter Berufung auf Regierungskreise in Washington.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
United States Secretary of the Army Dan Driscoll speaks at the America 250 celebration at Fort Bragg in Fayetteville, N
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Driscoll bringt ein überarbeitetes Friedensdokument mit, das ursprünglich 28 Punkte umfasste, nun aber auf 19 Punkte reduziert wurde. Einige der strittigsten Forderungen – darunter die Abtretung des Donbass an Russland – seien ausgeklammert worden. Diese Fragen sollen direkt von Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geklärt werden, heisst es.

Laut dem Weissen Haus ist Driscolls Ziel, «einen tragfähigen und durchsetzbaren Frieden» auszuhandeln. Trump schätzt ihn laut Sprecherin Anna Kelly als «seinen Drohnen-Mann» – wegen dessen Rolle bei der Modernisierung des US-Heeres.

Noch vergangene Woche hatte Driscoll Selenskyj in Kiew mit einem klaren Ultimatum konfrontiert: Entweder die Ukraine akzeptiere das US-Angebot bis Thanksgiving – oder Washington ziehe seine militärische Unterstützung zurück. Selenskyj zeigte sich nun vorsichtig optimistisch: «Viele richtige Elemente wurden aufgenommen», sagte er am Montag. Gleichzeitig sei aber noch viel offen.

Dass die Verhandlungen ohne das bisherige Spitzenteam – darunter Rubio, Sondergesandter Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner – stattfinden, ist laut Politico bemerkenswert. Alle sind nach Gesprächen in Genf nach Washington zurückgekehrt, während Driscoll den russischen Input einholen soll.

Kernforderungen Russlands waren in der ersten US-Version berücksichtigt: ein Verbot eines Nato-Beitritts der Ukraine, eine Begrenzung ihrer Armee und Gebietsabtretungen. Diese Punkte lehnten sowohl Kiew als auch Nato-Partner ab. Dennoch spricht ein EU-Diplomat von «einigen Fortschritten».

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