Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Roger Köppel interviewt Russlands Talkshow-Star Wladimir Solowjow, Gabriel Zuchtriegel gräbt Pompeji neu aus

Roger Köppel interviewt Russlands Talkshow-Star Wladimir Solowjow, Gabriel Zuchtriegel gräbt Pompeji neu aus

Darf man mit den Russen reden? Man muss. Laut Serbiens Präsident Aleksandar Vucic steht Europa ein grosser Krieg kurz bevor (Weltwoche Nr. 24/25). Eine solche Katastrophe gilt es um jeden Preis zu verhindern. Die Journalisten haben die Pflicht, allen Seiten zuzuhören. Dies gilt umso mehr für Schweizer Medien, wo die Neutralität ein Grundpfeiler des Landes ist – auch wenn derzeit viele Politiker daran rütteln. Chefredaktor und Verleger Roger Köppel reiste vor einem Jahr nach Moskau, um auch die russische Sicht auf den Ukraine-Krieg abzubilden. Er traf dort unter anderen den im Westen hochumstrittenen Wladimir Solowjow. Der Talkshow-Superstar stammt aus einer hochgebildeten russisch-jüdischen Familie, hat beste Uni-Abschlüsse und war sogar als Dozent in den USA tätig. Das damalige Gespräch war kurz, aber interessant. Solowjow, sechzig Jahre alt, machte auf Köppel einen blitzgescheiten Eindruck. Er hat deshalb dieser Tage ein weiteres Gespräch mit Solowjow über Skype geführt. Dessen Ansichten mögen manche Leser frappieren, vielleicht schockieren, aber es ist lohnenswert, zur Abwechslung auch mal einer Stimme zuzuhören, in der sich Millionen von Russen wiedererkennen. Im Krieg verbreiten alle Seiten Propaganda. Deshalb sollte man sich auch mit der Propaganda der anderen befassen, nicht nur mit der eigenen. Seite 20

Bridgeman Images
«Eine Art Psychoanalyse der Antike»: Pompeji.
Bridgeman Images

Darf man sich über eine Katastrophe freuen? Man darf. Im Fall von Pompeji kann man gar nicht anders. Die Totenstadt hat auch fast 2000 Jahre nach dem infernalen Vulkanausbruch nichts von ihrer Faszination verloren. Im Gegenteil. Hier kann man die Antike fühlen, schmecken, riechen. Bei seinem Besuch zu früher Morgenstunde ist Urs Gehriger ihrem Zauber erlegen. «Pompeji ist eine Art Psychoanalyse der Antike», erklärte ihm Gabriel Zuchtriegel, der deutsche Direktor des Archäologieparks, der einen neuen Blick auf die alte Stadt wirft. «In Rom sehen wir den offiziellen Lebenslauf des römischen Imperiums, in Pompeji blicken wir in sein Unterbewusstsein.» Seite ​​​​​​​33

Ihre Weltwoche

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.